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Automatisierte Akzeptanztests bilden eine lebende Softwarespezifikation

Eine gemeinsame Sprache


Mit zunehmender Akzeptanz und Verbreitung agiler Softwareentwicklungsmethoden ergeben sich neue Herausforderungen an die Zusammenarbeit zwischen Projektleitung, Anforderungsmanagement, Qualitätssicherung und der Entwicklung im engeren Sinn. In einem solchen Umfeld eine bezüglich der beteiligten Disziplinen und Rollen holistische Sicht auf die Softwareentwicklung anzunehmen, ist von entscheidender Bedeutung. Nur wenn alle Akteure am selben Strang ziehen, kann ein optimales Resultat und die von agilen Methoden versprochene Maximierung des Geschäftsnutzens sowie der Softwarequalität erreicht werden. Behaviour-driven Development (BDD) bietet einen integrativen Mechanismus, der es allen Projektbeteiligten erlaubt, eine gemeinsame Sprache zu finden.

Agile Methoden erfreuen sich zunehmender Akzeptanz und Verbreitung in weiten Teilen der Softwareentwicklung. Durch die kürzeren Feedbackschleifen und die engere Einbindung des Kunden ergeben sich für die Softwareentwicklung neue Herausforderungen bezüglich der Zusammenarbeit aller beteiligten Disziplinen und Rollen. Zur erfolgreichen Projektabwicklung mit dem Ziel qualitativ hochwertiger Software mit maximalem Geschäftsnutzen steht hierbei insbesondere die Kooperation zwischen Projektleitung, Anforderungsmanagement, Qualitätssicherung sowie der Entwicklung im Vordergrund. Oftmals sind in Unternehmen diese Funktionen in unterschiedlichen Abteilungen organisiert, die zum Beispiel mittels einer Matrixorganisation an Projekten zusammenarbeiten. Zusätzlich kann oft beobachtet werden, wie in den jeweiligen Disziplinen sehr unterschiedliche Unternehmens-(Sub-)kulturen gelebt werden. Ein agiles Vorgehen bringt nun die beteiligten Disziplinen mit ihren unterschiedlichen „Weltanschauungen“ viel näher zusammen, als konventionelle Methoden das typischerweise tun. Besonders augenfällig wird das anhand der Ideen des agilen Anforderungsmanagements [1] sowie der agilen Qualitätssicherung [2]. Dass eine solche Nähe nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken mit sich bringt, kann man in der Praxis vielfach schmerzhaft feststellen.

Die gemeinsame Sprache

Ein hohes Risiko in einem heterogenen Projektteam besteht darin, dass die Beteiligten kein gemeinsames Verständnis des Projekts bekommen, was zwangsläufig zu einer Minderung der Effektivität oder im schlimmsten Fall zum Scheitern des Projekts führen kann. Die unterschiedlichen Perspektiven entstehen aufgrund der unterschiedlichen Subkulturen der Beteiligten, oftmals beruhen sie jedoch ...

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