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Vernetzung mobiler Anwendungen über die Cloud

Connected Mobile Apps


Mobilität und Vernetzung bestimmen heutzutage die Nutzung von IT-Services. Anwender sind mit Apps auf den unterschiedlichsten Endgeräten fast durchgängig online und vernetzt. Dabei kommen zunehmend Cloud-Computing-Technologien zum Einsatz, um Anforderungen an Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit und flexible Bereitstellung gerecht zu werden. Im Zusammenspiel mit mobilen Endgeräten können über die Cloud vernetzte Anwendungen optimiert und gänzlich neue Anwendungstypen geschaffen werden. Hierzu sind durchgängige Entwicklungs- und Technologieplattformen mit Cross-Plattform-Werkzeugen, Konzepte zum sicheren Betrieb und Vernetzung von Cloud- und Device-Komponenten erforderlich, um neben der gewünschten Funktionalität auch Sicherheit, Datenschutz und Compliance zu gewährleisten.

IT-Dienste werden heutzutage nicht mehr nur von klassischen, stationären PCs aus genutzt. Smartphones, Tablets, Konsolen und weitere Embedded-Geräte (Fernseher etc.) stellen zusätzliche Zugangswege zu IT-Diensten dar. Mobilität ist Trumpf. Anwender können nahezu immer und überall online sein.

Mobile Anwendungen auf dem Vormarsch

Mobilität von Anwendern und Vielfalt von Geräten müssen im Design von Anwendungen berücksichtigt werden bzw. eröffnen auch gänzlich neue Optionen: Unterschiedliche Formfaktoren mit verschiedenen Ein- und Ausgabemöglichkeiten, Bildschirmgrößen und -auflösungen erlauben jeweils andere Formen der Interaktion, d. h. Ein- und Ausgabe von Informationen. Durch integrierte GPS-Module und Lagesensoren liegen Positions-, Lage- und Beschleunigungsdaten des Anwenders vor, wodurch positionsabhängige Darstellungen von Inhalten möglich werden (z. B. standortabhängige Restaurantempfehlungen). Umfangreiche Sensorik erlaubt die Erfassung verschiedener Medientypen (Sprache, Bild, Bewegtbild etc.). Entsprechend stehen auch unterschiedliche Ausgabeformate (Audio, Bilder, Video etc.) zur Verfügung. Mithilfe von Near Field Communication (NFC) werden sichere Transaktionen möglich. Darüber hinaus verfügen heutzutage viele Endgeräte über einen Internetzugang, d. h. Entwickler können eine solche Verbindung häufig als gegeben betrachten, um Inhalte und Dienste aus dem Internet in Anwendungen zu integrieren und somit die Möglichkeiten des Endgeräts zu ergänzen.

Notwendigkeit eines skalierbaren Back­ends

Wenngleich die Rechenleistung vieler mobiler Endgeräte heute ein Vielfaches dessen beträgt, was noch vor wenigen Jahren in High-End-PCs verfügbar war, ist sie doch gering im Vergleich zu dem, was in leistungsfähigen Backend-Systemen möglich ist. Oft wird auch bewusst auf leistungsstarke CPUs verzichtet, um im Gegenzug eine höhere Akkulaufzeit in den Geräten zu erhalten. Um dennoch umfangreiche Datenverarbeitung und Kommunikationsdienste anzubieten, können zentral bereitgestellte Funktionalitäten in den Anwendungen über einen Backend-Ressourcenpool dank der bestehenden Internetverbindung integriert werden. Dieser Pool sollte möglichst gut skalierbar sein, um optimale Leistung für möglichst viele, in ihrer Anzahl auch kurzfristig stark schwankende mobile Clients bedienen zu können. Aus Gründen der Kostenoptimierung sollte dieser Pool aber auch nicht unnötig groß sein.

Cloud Computing als Technologiebasis für das Backend

In diesem Zusammenhang hat sich Cloud Computing in den letzten Jahren von einem reinen Hype-Thema rasant zu einer ernstzunehmenden Bereitstellungsalternative für IT-Ressourcen entwickelt. Als Backend-Basis für mobile Anwendungen eignet es sich geradezu ideal. Durch die bedarfsgerechte, automatisierte Bereitstellung von IT-Ressourcen in potenziell quasi unendlicher Menge vereinfacht sich die Kapazitätsplanung für Backend-Dienste deutlich. Es können zu jedem Zeitpunkt exakt so viele Ressourcen verfügbar gemacht werden wie durch die mobilen Anwendungen erzeugte Last benötigt werden. In lastschwachen Perioden kann die Menge der IT-Ressourcen aber auch leicht wieder reduziert werden. In Kombination mit einer nutz...

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