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Wie Unternehmen eine unsichere Marktsituation zum Erfolgsfaktor machen können

Jäger, nicht Gejagter


Die zunehmende Ungewissheit über die zukünftige Marktentwicklung führt dazu, dass die gewohnten Businessstrategien sich ändern. Die Marktführer werden immer schneller herausgefordert und von innovativeren, agileren Unternehmen überholt. Diese Situation erfordert, dass Unternehmen die Entwicklungszeiten ihrer Produkte und Services überdenken. Wie kann eine agile Methode dabei unterstützen, besser auf geänderte Rahmenbedingungen zu reagieren?

Die Welt dreht sich immer schneller. Natürlich gilt dies nicht für den Planeten an sich, sondern für die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten. Phasen des konjunkturellen Auf- und Abschwungs wechseln sich immer schneller ab. Gleichzeitig müssen sich Länder, Unternehmen und Kunden an eine von zunehmender Unsicherheit geprägte Welt anpassen. Und es lässt sich durchaus der Standpunkt vertreten, dass vor allem die Technologie – ein Sektor, der weiterhin weltweit für tiefgreifende Veränderungen sorgt – durch ungewisse Marktentwicklung und schnellere Innovationszyklen auf höchstem Niveau gekennzeichnet ist.

In der heutigen dynamischen, äußerst wettbewerbsorientierten Welt haben sich die Spielregeln des Markts komplett verändert. Selbst wenn es so aussieht, als ob ein Unternehmen alles richtig macht, kann es trotzdem seine Marktführerschaft einbüßen – oder noch schlimmer, komplett vom Markt verschwinden.

Rasanter Marktwandel

Versetzen wir uns zurück in das Jahr 2007. Stellen Sie sich vor, Sie gehören der Unternehmensführung eines Navigationsgeräteherstellers wie Garmin oder Magellan an. In den vergangenen Jahren haben Millionen Menschen auf der ganzen Welt in ihren Fahrzeugen Ihre Geräte installiert, die ihnen Schritt für Schritt präzise Anweisungen erteilen.

Im September 2007 verzeichnete der Aktienkurs von Garmin ein Allzeithoch bei 119,40 US-Dollar. Für das Geschäftsjahr 2008 vermeldete das Unternehmen sowohl das beste Quartal als auch das beste Jahr in der Unternehmensgeschichte: einen Gesamtumsatz in Höhe von 3,49 Milliarden US-Dollar und mehr als 16,9 Millionen verkaufte Geräte. Der Jahresbericht von Garmin für das Jahr 2008 wies das Unternehmen als weltweiten Marktführer bei persönlichen Navigationsgeräten aus. Die Aktionäre und die Vorstandsmitglieder sind hochzufrieden. Was könnte in dieser komfortablen Marktsituation eigentlich schief gehen?

Tatsächlich passiert ist bekanntlich Folgendes: Im Juni 2007 kam das iPhone der ersten Generation auf den Markt. Im Frühjahr 2008 folgte das iPhone Software Development ...

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