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Virtueller Speicherplatz für sensible Finanzdaten

Virtualisierung im großen Stil


Sparkassen sparen dank Cloud Computing und Servervirtualisierung IT-Kosten im großen Umfang. Gleichzeitig machen steigende Datenmengen neue Herangehensweisen erforderlich, um Speichersysteme effizient zu verwalten. Als IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe virtualisiert die Finanz Informatik ihre Storage-Area-Network-(SAN-)basierten Systeme.

Während die Virtualisierung von Servern und Desktops bei Unternehmen schon seit längerer Zeit zum Alltagsgeschäft gehört, nimmt die Speichervirtualisierung erst seit Kurzem Fahrt auf. Getrieben von einem stetig steigenden Datenvolumen und dem gleichzeitigen Streben nach sinkenden Kosten für die Datenspeicherung, öffnen sich immer mehr Unternehmen dieser Entwicklung. Den aktuellen Stand gibt die IDC-Umfrage „Storage in Deutschland 2013“ vom Mai 2013 wieder. Demnach setzen bereits 56 Prozent der befragten Unternehmen Virtualisierungslösungen für Speicher ein und weitere 27 Prozent planen den Einsatz einer solchen Lösung innerhalb eines Jahres. Als maßgebende Gründe geben die Befragten den Wunsch nach einer höheren Auslastung der Speicherkapazität, einer besseren Performance und sinkenden Stückkosten an. Schon frühzeitig hat sich die Finanz Informatik (FI) als IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe mit den Herausforderungen für Speicher auseinandergesetzt. Als einer der ersten IT-Dienstleister hat das Unternehmen eine virtualisierte Lösung für SAN-Speichersysteme produktiv eingesetzt.

Entsprechend der allgemeinen Entwicklung am Markt steigt das nutzerbedingte Datenwachstum in den Rechenzentren der FI zwischen 10 und 30 Prozent pro Jahr. Unstrukturierte Daten wie Word-Dokumente, Excel-Tabellen oder Sprach- und Videoaufzeichnungen wachsen hier in gleichem Maße wie strukturierte Inhalte in Datenbanken. Zudem werden einmal erzeugte Daten kaum gelöscht. Das erfordert etwa bei der Suche in den wachsenden Datenbeständen zusätzliche I/O-Kapazitäten. Das Unternehmen reagierte vorausschauend, um die Zukunftsfähigkeit der IT-Systeme sicherzustellen. Mittelfristig kommt der Klassifizierung von Daten eine stark steigende Bedeutung zu. So erhalten Buchungsdaten aus einem Onlinesystem eine hohe Priorisierung und Videoüberwachungsdaten eine niedrige Einstufung. Gleichzeitig verändern aktuelle Technologietrends im Storage-Markt, etwa die Verdrängung mechanischer Speichermedien wie Festplatten oder Magnetbandlaufwerke durch reine Halbleitertechnologien wie Solid State Disks, die Rahmenbedingungen für den IT-Dienstleister.

In dieser Situation entwickelte die FI für ein SAN-basiertes Datenvolumen von rund 4,5 Petabyte (4 500 Terabyte) neue Lösungsansätze für die Speicherverwaltung und legte dabei insbesondere auf Sicherheit, Verfügbarkeit und wirtschaftliche Aspekte Wert. Im Gegensatz zu klassischen Lösungen bot die Virtualisierung dabei nicht nur das Potenzial für eine nachhaltige Optimierung der Speicherauslastung, son...

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