Business Technology Magazin - 01.2016 - Entscheidungswege: Informiert und mutig ans Ziel


Preis: gratis für Entwickler.Kiosk-Leser

Erhältlich ab:  Februar 2016

Umfang:  48

Autoren / Autorinnen: Gerrit Beine, Carola Lilienthal, Mirko Schrempp, Paul Lajer, Heiko Wenninger, Matthias Bohlen, Bernd Rücker, Jörg Ziemann, Inge Hanschke, Volker Gruhn, Mariano Nunez

sind Sie auch Entscheider? Damit ist jetzt nicht gemeint, dass auf Ihrer Visitenkarte „Entscheider“ steht. Es ist einfach nur die Frage danach, ob Sie entscheiden. Na klar tun Sie das, ständig. Wir alle sind ab dem ersten Drücken der Snooze-Taste am Morgen Entscheider. Und dann gibt es da einige, die können das besonders toll. Die nennt man dann auch „Entscheider“ – früher auch „Macher“ –, bei manchen steht das vielleicht auch auf der Visitenkarte, aber um die geht es in dieser Ausgabe des Business Technology nicht direkt.

Entscheiden ist eine soziale Aktivität

In den Artikeln dieser Ausgabe geht es vor allem darum, wie man zu guten Entscheidungen kommt, warum sie notwendig sind, wie man sie systematisiert und auch automatisiert. Und das können wir im Berufsalltag in der Regel nur im Zusammenspiel mit anderen. Gerade in der IT heißt entscheiden auch, mit vielen Beteiligten aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzuarbeiten und gemeinsame Informationsgrundlagen für qualifizierte Entscheidungen zu nutzen. Sie als Architekten, Projektleiter, Entwickler und Berater sind in der Rolle, Ist- und Sollzustände zu beschreiben, Konsequenzen abzuwägen, Parteien einzubinden, Interessen zu vermitteln und schließlich das herbeizuführen, was wir im Idealfall eine qualifizierte, gemeinsame und gute Entscheidung nennen. Der „Entscheider“ gibt in der Regel dann nur noch das Geld frei.

Es gibt selten den einen Entscheidungsweg

Entscheiden müssen wir in der Regel, wenn sich etwas verändert oder sich verändern soll, wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, Unsicherheiten existieren und vor allem, wenn es weitergehen soll – Stichwort digitale Transformation –, nur Nichtentscheiden geht nicht. Nun ist gerade die IT ein Bereich, in dem man es mit Komplexitäten zu tun hat, die in der Regel keinen einfachen Entscheidungsweg vorgeben. Informationen gibt es oft in Hülle und Fülle. Sie sind in der Regel aber nur ein Trittstein auf dem Weg. Konsequenzen sind schwer abzuschätzen, und manchmal ist das Ziel, von dem man glaubte, dass man es erreichen will, überhaupt nicht das Ziel. Wer hier entscheidet, muss manchmal schon recht wagemutig sein, sich auf seine Erfahrung und die der Kollegen verlassen und Risiken in Kauf nehmen. Um diese zu minimieren, gibt es zahlreiche Strategien, Methoden, Konzepte, Tools und Vorgehensweisen. Unsere Autoren stellen einige davon vor und geben Ihnen damit Ideen und Mittel an die Hand. Doch was sie nicht können, ist, Ihnen einen Königsweg zu beschreiben oder das Entscheiden abzunehmen. Sie müssen selbst wissen, wie oft Sie auf die Snooze-Taste drücken, bevor es zu spät ist.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.jpgMirko Schrempp, Redakteur

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