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Sicherung kritischer Wertschöpfungsprozesse

Business Continuity Management


Krisen, die durch zunehmende Globalisierung, rapiden technologischen Wandel, zunehmende Prozesskomplexität und die Abhängigkeit von der Informationstechnik entstehen, werden zur alltäglichen Bedrohung für viele Unternehmen. Der Aufbau eines leistungsfähigen Notfall- und Krisenmanagementsystems ist darum heute eines der wesentlichen Elemente zur langfristigen Erhaltung der IT, dem damit verbundenen Schutz ihrer Vermögenswerte, der Bewahrung der Handlungsfähigkeit und der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz des Unternehmens in kritischen Situationen.

Laut einer Studie im Auftrag von CA Technologies geht deutschen Firmen jährlich fast ein ganzer Tag durch Systemabstürze verloren. Von den 202 befragten IT-Chefs aus Deutschland erleidet jeder durchschnittliche Umsatzeinbußen von rund 389 000 Euro im Jahr. Allein deutschen Unternehmen entgehen dadurch nach den Berechnungen jedes Jahr 4 Milliarden Euro. Wie sollte ein Notfallmanagementsystem aussehen, das diesem Problem begegnet, die Anzahl der Abstürze verringert und die daraus resultierenden Kosten vermindert? Zunächst gilt es festzustellen, dass es derzeit weder einen allgemein gültigen Standard noch entsprechende Gesetze gibt, die festlegen, wie ein Notfallmanagementsystem auszusehen hat, respektive aufzubauen ist. Allen bestehenden Gesetzen, Standards und Normen ist gemein, dass sie eine Vielzahl von Anforderungen allgemein definieren und bei der Ausgestaltung bzw. Umsetzung viele Gestaltungsmöglichkeiten erlauben und nicht sehr konkret werden. Das ist einerseits notwendig, um die jeweiligen branchen- und unternehmensspezifischen Anforderungen berücksichtigen zu können, anderseits stellt sich vielen Verantwortlichen die Frage, wo man am besten anfängt und was in ihrem konkreten Fall zu berücksichtigen ist.

Grundsätzlich gilt, dass der Aufbau eines Notfall- und Krisenmanagementsystems nicht isoliert von dem Aufbau einer IT-Dokumentation stattfinden sollte, sondern als integraler Bestandteil von ihr gesehen werden muss. Viele der beim Aufbau einer IT-Dokumentation notwendigen Schritte, wie z. B. das Erstellen einer Verfahrensdokumentation, das Ermitteln aller eingesetzten Assets für eine Bestandsdokumentation bis hin zur Definition der Anforderungen an die Informationssicherheit, dienen als Grundlage für ein Notfallmanagementsystem.

Abweichend von der IT-Dokumentation stellt das Notfallmanagement die Sicherung der kritischen Wertschöpfungsprozesse des Unternehmens in den Vordergrund, um so sicherzustellen...

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