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Sicherungs- und Wiederherstellungskonzepte für Big Data

Big Backup, Big Bang, Big Restore


Geht es um Big Data, stellt Sicherheit bisher oft noch eine Nebensache dar. Doch gerade bei der Sicherung und Wiederherstellung müssen größere Anstrengungen unternommen werden. Dieser Artikel betrachtet einmal den Desaster-Fall und beschreibt Frage-stellungen und Kennzahlen zur Sicherung von Big Data sowie unterschiedliche Sicherungsmethoden. Danach wird der Prozess zur Analyse, Planung und zum Test von Sicherungs- und Wiederherstellungsstrategien aufgezeigt.

Big Data kann als große und meist unüberschaubare Datenmenge definiert werden, die mit herkömmlichen Methoden und Systemen nicht einfach abzubilden ist. Überlegungen zur Herkunft oder zum Speichermodell (Cloud-, Web- oder Mobile-Lösung) werden derzeit intensiv behandelt, wobei die Sicherheit von Big Data oft noch nebensächlich ist. Der Begriff „Sicherheit“ betrifft zwei Bereiche: einerseits die Sicherheit in Bezug auf Datenabzug oder vorsätzlicher Datenvernichtung (IT-Security) und andererseits die Sicherheit im Fall eines unvorhergesehenen Desasters (IT-Safety). Durch das enorme Datenwachstum stehen Unternehmen vor der Herausforderung, die bestehende IT-Systemlandschaft darauf zu adaptieren. Die größten Anstrengungen hinsichtlich des Datenwachstums müssen in den Bereichen der Sicherung und Wiederherstellung vorgenommen werden. Das geschieht bisweilen nur unter der Voraussetzung, dass sensible Unternehmensdaten vorliegen und sie aufgrund von Compliance-Richtlinien vor Ort gehalten werden müssen. Damit ein potenzieller Ausfall von IT-Systemen und der damit verbundene Verlust von IT-Daten keinen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und die Existenz der betroffenen Unternehmen haben, lohnt die Auseinandersetzung mit Sicherungs- und Wiederherstellungsstrategien.

Fragestellungen

Folgende Fragestellungen können als Diskussionsgrundlage für die Entwicklung von Sicherungs- und Wiederherstellungsstrategien herangezogen werden:

  • Welche Daten werden gesichert und müssen wiederherstellbar sein?

  • Wie groß ist der Datendurchsatz?

  • Wie groß ist die zu sichernde und wiederherzustellende Datenmenge?

  • Wie viele Generationen werden aufbewahrt?

  • Wann wird die Sicherung ausgeführt beziehungsweise wie lange darf sie dauern?

  • Sind die gesicherten Daten korrekt auf das Sicherungsmedium geschrieben?

Grundsätzlich sind, sofern durch gesetzliche Rahmenbedingungen oder betriebliche Vereinbarungen geregelt, alle Unternehmensdaten zu sichern. Ausgenommen werden temporäre Dateien und Verzeichnisse, die bei komplexen Systemen sehr ...

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