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Hybride Cloud-Anwendungen und das Big-Data-Phänomen

Big Data in der Cloud


Hybride Szenarien, in denen Teile einer Anwendung lokal und andere in der Cloud ausgeführt werden, tragen dem Wunsch Rechnung, die Vorteile der Cloud mit den Stärken der lokalen IT zu kombinieren und so dem Big-Data-Phänomen kosten- und zeitgünstig Herr zu werden. Am Beispiel von Technologien, wie der Windows-Azure-Plattform, zeigt dieser Artikel, wie Anwendungssysteme auch komplexere Big-Data-Fragestellungen möglich und für verschiedensten Benutzergruppen aus ihrer gewohnten Anwendungsumgebung heraus zugänglich machen.

„Big Data“ ist ein schwer zu erklärender Begriff. Trifft er doch keine Aussage darüber, ob mit „big“ das Volumen, die Variabilität, die Dynamik, die Komplexität oder ähnliche Eigenschaften von Daten gemeint sind. In der Tat kann „big“ auf alle Dimensionen zutreffen. Werden doch durch neue, kostengünstige Möglichkeiten bei Erfassung, Speicherung und Verarbeitung Datenmengen in bisher ungekannten Dimensionen zugänglich. Zugleich steigen die Anforderungen, aus diesen Datenbergen nutzbringende Informationen (Bewertungen, Handlungsempfehlungen etc.) zu extrahieren.

Aktuelle Trends in der IT

Aktuell sind einige Trends in der IT zu beobachten, die alle ihren Beitrag zum Wachstum dieser Datenberge leisten:

  • Mobiles Leben und Arbeiten: Menschen sind heutzutage nahezu immer und überall online und nutzen diese Möglichkeiten dazu, an vielen Orten Daten zu erzeugen (z. B. Fotos mit ihren Mobiltelefonen), zu speichern (z. B. diese Fotos auf Onlineplattformen verfügbar zu machen) und zu verarbeiten (z. B. die Fotos dann mit zusätzlichen Metainformationen zu versehen).

  • Social Computing: Soziale Netzwerke schaffen zusätzliche Anreize, Daten zu erzeugen und mit anderen Netzwerkteilnehmern zu teilen beziehungsweise zu vernetzen und mit Metainformationen anzureichern.

  • Natural User Interface: Neuartige Benutzerschnittstellen, die eine Interaktion mit IT-Systemen über Gestensteuerung (z. B. Microsoft Kinect) oder Multi-touch (z. B. Windows 8) ermöglichen, erleichtern die Nutzung von IT und damit wiederum die Datenerzeugung und -verarbeitung.

  • Cloud Computing: Die flexible Bereitstellung von hoch skalierenden IT-Ressourcen und deren rein nutzungsabhängige Abrechnung schafft die technische Basis, auch große Datenbestände bei Bedarf effizient zu verarbeiten.

Wir wollen uns im Folgenden speziell dem letzten Punkt widmen. Laut den Marktforschern von IDC [1] hätten die hypothetischen Stapel an DVDs, die den gesamten digitalen Datenbestand der betreffenden Jahre ge...

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