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Daten nicht nur von Smartphones, Elektroautos und Kühlschränken

Big Data und das Internet der Dinge


Es gibt Datenmengen, die in keine Standarddatenbank passen und kaum mit bisher bekannten Werkzeugen behandelt werden können. Intelligente Produkte, wie sie aus dem Internet der Dinge hervorgehen, verlangen nach einer anspruchsvollen Logik sowohl in Bezug auf Sicherheit und Datenschutz als auch in Bezug auf Zusammenwirken und Flexibilität. Wie diese neuen Herausforderungen aussehen, beschreibt dieser Artikel.

Ketzerisch könnte man sagen: Endlich ist im IT-Bewusstsein flächendeckend angekommen, dass es Datenmengen gibt, die in keine Standarddatenbank passen und kaum mit bisher bekannten Werkzeugen behandelt werden können. Nur einige alte Bekannte, wie Google oder Amazon, wagen sich bereits seit Jahren an diese sehr großen Datenmengen. Und sie verarbeiten diese sogar effizient (davon gehen wir aus) und gewinnbringend (das können wir sehen). Neben Klicks und Links werden im so genannten „Internet der Dinge“ auch neue Typen von Daten anfallen: So werden etwa Sensordaten gesammelt und Aktuatoren gesteuert. Ein typisches Beispiel, mit dem IT-affine Menschen versuchen, das Internet der Dinge den nicht ganz so IT-affinen Menschen näher zu bringen, sieht ungefähr wie folgt aus.

Ein Anwendungsbeispiel für Average Joe

Ellen schmökert auf der Zugfahrt von der Arbeit mit ihrem Smartphone in ihrem Lieblings-Food-Blog. Dabei findet sie ein Rezept, über das sich ihre beiden Söhne sicher zum Abendessen mit Heißhunger hermachen würden. Sie schickt eine entsprechende Anfrage an ihren Kühlschrank, der eine Einkaufsliste zusammenstellt und direkt einige Artikel im Supermarkt vorbestellt, damit niemand Ellen die essenziellen Zutaten vor der Nase wegkaufen kann. Weil ihre Söhne nach dem Kindergarten keine Einkaufstrips mit Autofahrten mögen, schickt Ellen zudem eine Anfrage an ihr Home-Entertainment-System, dass entsprechend der Präferenzen ihrer Söhne zwei Folgen „Löwenzahn“ auswählt und auf das Multimedia-System ihres Autos überträgt. Würden wir das Beispiel weiterspinnen, könnten wir noch remote den Backofen vorheizen, mithilfe von in Kleidung vernähten Radio-Frequency-Identification-(RFID-)Chips feststellen, wo die Kinder abzuholen sind (vom Spielplatz, aus dem Musikraum), vielleicht müssten wir auch noch via Smartphone sicherstellen, dass die Batterie von Ellens Elektroauto aufgeladen ist usw. Abbildung 1 veranschaulicht das geschilderte Beispiel.

cramer_bigdata_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Ein Beispiel für Average Joe

Ein bisschen Mathematik

Und wo sind dabei jetzt die großen Datenmengen? Dazu ein bisschen ...

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