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Unterstützung beim Management von Big Data durch EAM

Datenflut: Reicht die Erhöhung der Deiche?


Die Flut an neuen Informationen bietet richtig genutzt neue oder verbesserte Chancen für die Geschäftsentwicklung eines Unternehmens. Kaum einer wird sich dieser Entwicklung entziehen können, denn sie geht auch mit geänderten Erwartungen der Verbraucher einher. Sie fordern in Echtzeit Antworten auf ad hoc formulierte Fragen über einen immensen, unstrukturierten und verteilten Datenbestand. Dieser Artikel beleuchtet die Rolle, die Enterprise Architecture Management (EAM) durch eine ganzheitliche Sicht auf das Zusammenspiel der verschiedenen Architekturdomänen hier spielen kann.

„Der Weltraum – unendliche Weiten“. Durch den Einsatz digitaler Sensoren in einem Teleskop in New Mexico wurden im Rahmen des „Sloan Digital Sky Survey“ fremde Galaxien untersucht. Entstanden ist ein 3-D-Modell der Entstehungsgeschichte des Universums, einer der ersten Anwendungsbereiche für Big Data. Big Data hört sich nach Technik und Infrastruktur an: Datenspeicherung, Datenbank-Auswahl, Zugriffsmethode, Speichermedien. Aus Businesssicht ist das nur von Interesse, da es hohe Kosten verursacht, meinen Sie? Etwa 40 Prozent der IT-Kosten entfallen auf die Speicherung von Daten. Fallenden Preisen für Speichermedien und Optimierungen bei der Datenorganisation steht ein exponentieller Zuwachs von Daten gegenüber. 90 Prozent der heute gespeicherten Daten sind in den letzten zwei Jahren entstanden. Brauchen wir diese Daten wirklich?

Veränderte Businessanforderungen und -geschäftsmodelle

Betrachtet man den weltweit massiven Abverkauf von mehreren Milliarden Smartphones in den letzten fünf Jahren, so wird schnell deutlich, dass damit korrespondierend zum einen drastisch erhöhte Anforderungen an mobile Datenübertragungstechnik einhergehen, zum anderen gleichzeitig eine Zunahme des Datenverkehrs. Unterlegt man diese Betrachtung mit dem zusätzlichen Faktum, dass der, zunächst nicht Smartphone und Apps getriebene, Ansatz des Web 2.0 seit Anfang der 2000er Jahre ebenfalls eine drastische Zunahme von Teilnehmern am weltweiten TCP/IP-Netz zur Folge hatte (zwischen 2005 und 2010 knapp 800 Prozent), so wird der große und massive Grad der Ausweitung der Themen „Datenverkehr“ und „Storage“ sichtbar. Damit korrespondiert auch der drastisch gesunkene Preis von Rechenleistung, Hauptspeicher und Festplattenspeicherplatz in den letzten Jahren (abgesehen von Einmaleffekten, wie z. B. Erdbeben in Japan), die u. a. die Themen Virtualisierung, In-Memory Computing und Cloud Computing mit beeinflusst haben. (K...

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