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Ideen und Konzepte im Umgang mit Big Data

The Big Data Developer


Big Data = MapReduce + NoSQL + Sharding. Wenn das Ihr mentales Bild ist und Sie eine gesunde Portion Sarkasmus vertragen können, lesen Sie weiter. In diesem Artikel werden Ihnen grundsätzliche Ideen und Konzepte im Umgang mit großen Daten vermittelt und die damit verbundenen Problemfelder aufgezeigt.

Vorab sei gesagt: In diesem Artikel werden keine Toolvergleiche angestellt, weil sie nur zu Missverständnissen und Flammenkriegen führen. Sie können nach dem Durchlesen des Artikels hoffentlich selbst entscheiden, welches Tool bzw. welchen Ansatz Sie wann wählen sollten. Und mit ein bisschen Recherche finden Sie auch die entsprechenden Tools. Die technische Seite des Big-Data-Hypes ist auf der einen Seite voller Geheimnisse und Missinterpretationen und auf der anderen Seite der konkreteste und meist diskutierte Aspekt, was Big Data betrifft. Klar, man hat bereits Unmengen von mit dem Big-Data-Etikett gelabelten Tools zur Verfügung, weiß allerdings nicht so recht, was man damit tun soll. Die existierenden Tools müssen also überhaupt erst Probleme finden, die sie lösen sollen. Aber sie sind so cool, dass man sie unbedingt ausprobieren möchte. Weitere Informationen zum vorliegenden Artikel finden Sie auch unter [1].

highscalability.com

Woher kommt diese Toolbegeisterung? Natürlich von den Artikeln auf Internetseiten wie highscalability.com und dergleichen. In regelmäßigen Abständen schmeißt dort ein weiterer Facebook-Übernahmekandidat mit mehr als zweifelhaftem Geschäftsmodell eine Liste von coolen Tools aufs elektronische Papier, die das Herz eines jeden Technikers im Nu höher schlagen lässt. Und in einem Nebensatz wird auch noch erwähnt, dass alles, was man eingesetzt hat, natürlich Open Source ist und per se ganz ohne Lizenzkosten daherkommt. Diese Aussage wird keinen aufmerksamen, kostengetriebenen Entscheider kalt lassen, und da haben wir den Salat.

Die Kürze des jeweiligen Blog-Posts tut ihr Übriges: Es entsteht das Gefühl, dass alles so leicht ist, dass man es auch selber hinbekommen kann. Ab hier gibt es drei Wege in Abhängigkeit von der Unternehmensart:

  1. Man setzt die besagten Tools sofort ein und ersetzt damit die gesamte bisherige Toollandschaft. Dieses Verhaltensmuster trifft auf mittellose Start-ups zu, deren Geschäftsmodell einzig und alleine im ständigen Wechsel der Tools besteht. Diese Firmen lehnen Java oder .NET grundsätzlich ab, weil diese sie in diesem Tempo massiv einschränken würden.

  2. Man erprobt die Tools in der zwanzigsten Inkarnation de...

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