Business Technology Magazin - 02.2013 - Robust & flexibel


Preis: gratis für Entwickler.Kiosk-Leser

Erhältlich ab:  Mai 2013

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Andreas Strausfeld, Adrian Gygax, Martin Kernland, Daniel Kaminsky, Konstantin Diener, Horst M. Schmidt, Thomas Leitner, Matthias Nagel, Mirko Schrempp, Volker Stiehl, Kornelius Fuhrer, Dirk Schüpferling, Chris Rupp, Stefan von Brauk, Kim Nena Duggen, Stefan Toth, Norman Brehme, Eberhard Wolff, Hermann Schlamann, Tobias Fleischmann

Liebe Leserin, lieber Leser,

robust und flexibel soll sie sein, die IT-Architektur. Die Robustheit soll die Sicherheit bieten, die man von einer soliden Architektur grundsätzlich erwartet und auf die man sich bei allen möglichen Erschütterungen und Veränderungen des Marktes verlassen kann. Die Flexibilität soll aber zugleich der Fachseite die Möglichkeit bieten, auf eben diese Erschütterungen und Veränderungen zu reagieren, ohne dabei durch starre Konstruktionen behindert zu werden.

Prallen hier zwei Welten aufeinander? Treffen sich hier die solide Ingenieurskunst der IT und die unstete Marktgetriebenheit der Fachseite und Sales-Abteilungen? Mitnichten – eine robuste und flexible Architektur ist ein fundamentaler Aspekt dessen, was unter Business Technology verstanden werden sollte und betrifft die IT und das Business gleichermaßen. Die Unternehmensarchitektur ist schließlich kein Selbstzweck, sondern tragendes Element des Geschäftsmodells moderner Unternehmen und zugleich auch Enabler neuer Produkte und Dienstleistungen – ob es dabei um Services, Apps, einfach modellierbare Prozesse oder den BYOD-Trend geht.

Immer sind beide Seiten beteiligt, aber in der Praxis ist diese Erkenntnis leider noch nicht durchgedrungen, die meisten der Artikel dieser Ausgabe resümieren daher, dass die Kommunikation der wesentliche Faktor ist, wenn das Ziel einer robusten und flexiblen Architektur erreicht werden soll. Nur durch klare Kommunikation und viel Disziplin erreicht man das Zusammenspiel der gewünschten Qualitäten in der Planung, Durchführung und Fertigstellung einer starken Architektur und eines konsistenten Geschäftsmodells. Das betrifft aber nicht nur die einzelnen Abteilungen. Unabhängig davon, ob es ein großes oder kleines Projekt ist, das Management muss dahinter stehen und die Stakeholder aller Abteilungen an einen Tisch bringen, um gemeinsam die Anforderungen an die eigentliche Architektur, aber auch an den Projektstil, die Kosten und das Geschäftsmodell zu formulieren und umzusetzen. Hierin liegt die eigentliche Kunst eines robusten und flexiblen Gesamtsystems. Die Artikel dieser Ausgabe zeigen, dass es zwar keinen Königsweg gibt, aber viele gute und erprobte Ansätze, die Herausforderung zu meistern.

PS: Das Business Technology ist seit Anfang Mai unter dem Dach von www.jaxenter.com zuhause. Unter dem URL www.bt-magazin.de finden Sie alle Informationen zum BT-Archiv und der PDF- und iPAD-Ausgabe für Abonnenten.

schrempp_mirko_sw.tif_fmt1.pngMirko Schrempp, Redakteur

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