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Ein Blick hinter die Kulissen der Enterprise BPM Alliance

Enterprise-BPM-Methodik 2.0


„Wer am Fluss wohnt, versteht die Fische“, so ein chinesisches Sprichwort. Wer also mit Prozessen arbeitet, versteht sich auf Prozessmanagement und dessen Herausforderungen. So entstand die Enterprise BPM Alliance – ein Verein, der auf Altbewährtes und praktische Erfahrungen ebenso wie auf den Open-Source-Gedanken bei der Weiterentwicklung seiner Methodik setzt. Lesen Sie im Folgenden, wie das Business Process Management Framework 2.0 funktioniert und wer dahintersteckt.

Sobald ein Unternehmen eine bestimmte Größe und Reife erreicht hat, kommt es scheinbar zu einigen immer wiederkehrenden Problemen. Joseph Schumpeter [1] hat daraus die Konsequenz gezogen, dass jede ökonomische Entwicklung auf dem Prozess der schöpferischen Zerstörung aufbaut. Durch eine Neukombination von erfolgreichen neuen Produktionsfaktoren werden alte Strukturen verdrängt und schließlich zerstört.

Auch heute erfolgreiche Unternehmen müssen sich daher damit auseinandersetzen, wie sie mit kontinuierlicher Veränderung am besten umgehen. Dies gilt auch für theoretisch stabilere Branchen wie beispielsweise Versicherungen oder Banken. Sich ständig ändernde regulatorische Anforderungen, kontinuierliche Erweiterung der Multikanalarchitekturen, Optimierungsdruck, Out- und Re-Sourcing führen zu ständigen Veränderungen. Und wenn dann noch Zeit ist, sollen neue Produkte und neue Produktionsprozesse eingeführt werden etc.

Dagegen stehen die typischen Probleme, die große Organisationen immer haben werden, trotz stetig neuer Managementkonzepte und Organisationsformen. Dazu gehören insbesondere:

  • Organisatorische Silos mit dazugehörigen Anwendungssilos: Die innere Gravitation in großen Organisationen wird immer wieder zu solchen Strukturen führen.

  • Heterogene, organisch gewachsene Anwendungslandschaften: Trotz Cloud und Co. wird uns dieses Phänomen aufgrund der kontinuierlichen Technologieinnovation immer begleiten.

  • Extrem hohe Komplexität: Die inhärente Komplexität einzelner Unternehmensanwendungen sowie der organisch gewachsenen Anwendungslandschaften lässt ein zentrales Management von Abhängigkeiten nicht mehr zu.

  • Schwieriges IT/Business Alignment: Der benötigte hohe Spezialisierungsgrad in der IT wird immer dazu führen, dass die Abstimmung mit den Fachexperten und Endnutzern problematisch bleiben wird.

Natürlich sind diese Erkenntnisse nicht neu. Daher wurden in den letzten Jahrzehnten die folgenden diversen Ansätze entwickelt, um mit diesen Problemen umzugehen:

  • Agile: Agile Entwicklungsmeth...

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