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Business Technology Magazin
Sprachassistenten: Hype oder echte Alternative?

An technische Grenzen stoßen

Sprachassistenten erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Fast jeder hat schon davon gehört oder sogar bereits einen Sprachassistenten benutzt. Doch was können die neuen Alltagshelfer, wo gibt es noch Probleme und wie kann man selbst Sprachassistenten programmieren?

Alexander Frommelt, Christopher Dzierzon, Daniel Sorna


Alexa von Amazon, Siri von Apple, Cortana von Microsoft oder Google Assistant sind in aller Munde. Diese Assistenten sind künstliche Intelligenzen, die versuchen, die menschliche Sprache zu erkennen, zu deuten und zu verarbeiten, um eine sinnvolle Antwort zu geben. Wie gut das funktioniert, ist noch sehr unterschiedlich. Teilweise sind diese Assistenten schon so intelligent, dass man das Gefühl hat, man kommuniziert wie mit einem Menschen. In vielen Fällen verstehen die künstlichen Assistenten die gesprochenen Sätze jedoch noch nicht richtig oder verarbeiten sie falsch, weil Informationen noch nicht implementiert wurden.

Vergleich bekannter Sprachassistenten

Sprachassistenten können ganz unterschiedlich aussehen und abrufbar sein. Das hängt von der gewählten Hard- und Software ab. So ist weder der Funktionsumfang bei jedem Assistenten gleich noch reagieren alle gleichermaßen zuverlässig.

Abb. 1: Smartlautsprecher, v. l. n. r.: Google Home, Harman Kardon Invoke, Amazon Echo, Harman Kardon Invoke, Amazon Echo Dot, Apple HomePod [1]

Vom Aussehen erinnern alle Sprachassistenten (Abb. 1) an eine Bluetoothbox. Aufgrund der darin verbauten Technik sind sie jedoch etwas schwerer und benötigen eine externe Stromversorgung. Angeführt wird das Feld von Amazons Sprachassistent Alexa, der über einen Amazon Echo Dot, ein Amazon Echo oder einen Sonos Speaker angesprochen wird. Dieser wird zum Beispiel im eigenen Wohnzimmer platziert und kommuniziert über eine WLAN-Verbindung mit dem Internet und den Amazon-Servern.

Die Bedienung erfolgt, wie erwartet, mit der eigenen Stimme, die sagt, was gewünscht ist und welcher Skill geöffnet werden soll. Ein Skill ist eine Funktion von Alexa, die ähnlich einer App bei einem Smartphone aktiviert werden kann und dann zur Nutzung bereitsteht. Alexa ist fähig, Smarthomegeräte wie Lampen, Thermostate und Ähnliches zu steuern. Amazon belohnt Entwickler von Skills mit verschiedenen Geschenken. Im Moment gibt es für jeden erfolgreich veröffentlichten Skill einen Pullover im Alexa-Design. Wenn viele „unique Users“ einen Skill nutzen, gibt es noch weitere Goodies dazu, wie beispielsweise Amazon Echo. Für richtig erfolgreiche Skills mit einer hohen Nutzeranzahl zahlt Amazon sogar Geld aus. Deshalb ist der Skill-Markt im Moment regelrecht überrannt mit neuen Skills, die mal mehr und mal weniger nützlich sind.

Apples Sprachassistent Siri ist auf diversen Geräten wie iPhone, iPod Touch, iPad und Apple TV verfügbar. Ursprünglich wurde Siri als eigenes...

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Sprachassistenten erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Fast jeder hat schon davon gehört oder sogar bereits einen Sprachassistenten benutzt. Doch was können die neuen Alltagshelfer, wo gibt es noch Probleme und wie kann man selbst Sprachassistenten programmieren?

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Alexa von Amazon, Siri von Apple, Cortana von Microsoft oder Google Assistant sind in aller Munde. Diese Assistenten sind künstliche Intelligenzen, die versuchen, die menschliche Sprache zu erkennen, zu deuten und zu verarbeiten, um eine sinnvolle Antwort zu geben. Wie gut das funktioniert, ist noch sehr unterschiedlich. Teilweise sind diese Assistenten schon so intelligent, dass man das Gefühl hat, man kommuniziert wie mit einem Menschen. In vielen Fällen verstehen die künstlichen Assistenten die gesprochenen Sätze jedoch noch nicht richtig oder verarbeiten sie falsch, weil Informationen noch nicht implementiert wurden.

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Sprachassistenten können ganz unterschiedlich aussehen und abrufbar sein. Das hängt von der gewählten Hard- und Software ab. So ist weder der Funktionsumfang bei jedem Assistenten gleich noch reagieren alle gleichermaßen zuverlässig.

Abb. 1: Smartlautsprecher, v. l. n. r.: Google Home, Harman Kardon Invoke, Amazon Echo, Harman Kardon Invoke, Amazon Echo Dot, Apple HomePod [1]

Vom Aussehen erinnern alle Sprachassistenten (Abb. 1) an eine Bluetoothbox. Aufgrund der darin verbauten Technik sind sie jedoch etwas schwerer und benötigen eine externe Stromversorgung. Angeführt wird das Feld von Amazons Sprachassistent Alexa, der über einen Amazon Echo Dot, ein Amazon Echo oder einen Sonos Speaker angesprochen wird. Dieser wird zum Beispiel im eigenen Wohnzimmer platziert und kommuniziert über eine WLAN-Verbindung mit dem Internet und den Amazon-Servern.

Die Bedienung erfolgt, wie erwartet, mit der eigenen Stimme, die sagt, was gewünscht ist und welcher Skill geöffnet werden soll. Ein Skill ist eine Funktion von Alexa, die ähnlich einer App bei einem Smartphone aktiviert werden kann und dann zur Nutzung bereitsteht. Alexa ist fähig, Smarthomegeräte wie Lampen, Thermostate und Ähnliches zu steuern. Amazon belohnt Entwickler von Skills mit verschiedenen Geschenken. Im Moment gibt es für jeden erfolgreich veröffentlichten Skill einen Pullover im Alexa-Design. Wenn viele „unique Users“ einen Skill nutzen, gibt es noch weitere Goodies dazu, wie beispielsweise Amazon Echo. Für richtig erfolgreiche Skills mit einer hohen Nutzeranzahl zahlt Amazon sogar Geld aus. Deshalb ist der Skill-Markt im Moment regelrecht überrannt mit neuen Skills, die mal mehr und mal weniger nützlich sind.

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