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Softwarelösungen für den modernen Multikanal

Integrierte und verzahnte Vertriebswege


Im Zeitalter der Multikanalkommunikation müssen Sparkassen ihre Kunden digital und persönlich ansprechen. Dank einer serviceorientierten Architektur kann die Finanz Informatik als IT-Dienstleister der Sparkassen nahezu beliebige Vertriebslösungen direkt in die Gesamtbanklösung OSPlus integrieren.

Zu den zentralen Herausforderungen der Finanzwirtschaft zählen aktuell der starke Ertragsdruck, die zunehmende Regulierung des Finanzsektors und das sich verändernde Kundenverhalten. Angesichts der steigenden Onlineaffinität und der steigenden Nutzung des Onlinekanals stehen Banken und Sparkassen vor der Herausforderung, die Nähe zum Kunden im medialen Vertriebskanal abzubilden und das persönliche Verhältnis zwischen Kunde und Kundenberater auch virtuell weiterzuführen. Denn der Kunde erwartet von seiner Sparkasse, dass er sie über einen Kanal seiner Wahl zu möglichst jeder Zeit erreichen kann. Sparkassen besitzen dank ihrer großen Filialdichte im stationären Vertrieb eine besondere Kundennähe und Erreichbarkeit und damit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil im Privatkundengeschäft. Hier punkten sie durch Transparenz, Medien- sowie Beratungskompetenz. Ein wichtiger Schritt ist ein IT-gestützter und integrierter Multikanalvertrieb, um Kunden über alle bestehenden und gewünschten Kommunikationskanäle zu erreichen und zu begleiten. Der rechtssichere digitale Zugang zum Kunden bildet dabei eine wesentliche Grundlage für eine effiziente und effektive Kundenbetreuung im digitalen Zeitalter. Bereits jetzt werden mehr als 37 Millionen Konten in der Sparkassen-Finanzgruppe von über 15 Millionen Kunden als Onlinekonten geführt. Diese werden von der Finanz Informatik (FI) als IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe betreut.

Multikanalbanking auf OSPlus-Basis

Das Management der Kundenbeziehungen wird in Sparkassen IT-seitig durch die Gesamtbanklösung ­OSPlus (One System Plus) unterstützt. Das von allen deutschen Sparkassen genutzte IT-System basiert auf einer einheitlichen modernen Architektur, die den aktiven Verkauf von Sparkassen- und Verbundprodukten über alle Phasen des Vertriebsprozesses durchgängig unterstützt. Grundlage hierfür ist die integrierte Daten- und Informationsbasis, die alle relevanten Kunden- und Vertragsinformationen enthält. Die leistungsfähigen Vertriebskomponenten des IT-Systems ermöglichen die Kundeninformation und -kommunikation über alle Vertriebskanäle hinweg ohne Medienbrüche.

Der IT-Dienstleister hat die Architektur der Gesamtbanklösung von Anfang an auf anpassbare und modifizierbare Standards ausgerichtet. Die serviceorientierte Architektur (SOA) ist dabei Mittel der Wahl, um die Vielfalt der Geschäftsmodelle und regionalen Eigenheiten in der Sparkassen-Finanzgruppe abzubilden. Es gilt das Prinzip: So viel Standard wie möglich, so viel Individualisierung wie nötig. Schon früh setzte die FI daher auf relationale Datenbanken, komponentenbasierte Entwicklung und schließlich die serviceorientierte Architektur als Königsweg zur Unterstützung der vielfältigen Anforderungen der Institute. Die Architektur der Gesamtbanklösung war von Anfang an darauf ausgerichtet, vielfältige bankfachliche Prozesse und Geschäftsvorfälle zu unterstützen. Damit war eine moderne, lose gekoppelte Architektur in Komponentenbauweise das Mittel der Wahl.

Die SOA und die moderne Infrastruktur ermöglichen es, ständig einzelne Komponenten weiterzuentwickeln, ohne das Gesamtgefüge empfindlich zu tangieren. Für die FI war SOA der Königsweg zur Realisierung einer Standardsoftware für das Retail Banking. Denn zum einen konnte auf diesem Weg ein hohes Maß an Standardisierung ...

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