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Consumerization der IT bedeutet auch, dass ALLES miteinander vernetzt ist

Überall medial


Die Digitalisierung unseres Alltags erreicht nun auch die Unternehmen und wird durch eine Vielzahl innovativer Lösungen schon bald die Grenzen der traditionellen IT sprengen. Die Basis dafür sind die zunehmende mediale Kompetenz der Menschen und das „Internet der Dinge“ – die Konsequenzen werden weitreichend sein.

Der Visionär Mark Weiser hat es in seinem Aufsatz „The Computer for the 21st Century“ schon vor über zwanzig Jahren mit seinem Artikel im „Scientific American“ vorausgesagt: „Die tiefgreifenden Technologien sind diejenigen, die verschwinden. Sie werden sich in das Gewebe des täglichen Lebens einfügen und nicht mehr davon zu unterscheiden sein“ [1]. Und genau das passiert im Moment. Immer mehr Gegenstände des Alltags sind mit Computertechnologie ausgestattet und miteinander vernetzt. Mobile Geräte wie Notebooks, Tablets oder Smartphones sind nur die Spitze des medialen Eisbergs. Kameras, Drohnen, Brillen und Fitnessarmbänder – die Vernetzung umfasst beinahe jeden technischen Gegenstand im privaten oder beruflichen Umfeld. Diese Entwicklung wird unter dem Begriff „Internet der Dinge“ zusammengefasst.

Das Internet der Dinge

Das Internet of Things (IoT) umfasst sämtliche Computer, Smartphones, Kameras, Sensoren und andere elektronische Geräte, die via Internet miteinander verbunden sind. Im engeren Sinne kann es damit sogar als „Netz der Netze“ verstanden werden. Dieser Begriff ist bereits über zehn Jahre alt und im Rahmen der RFID und Sensornetzwerkentwicklung entstanden. Laut der Cisco Internet Business Solutions Group hat das IoT jedoch erst vor vier Jahren wirklich Gestalt angenommen – und zwar genau zu dem Zeitpunkt, als die Anzahl der über das Medium Netz verbundenen Geräte die Anzahl der Erdbewohner übertroffen hat. Heute sind es bereits durchschnittlich 2,5 Geräte pro Einwohner, im Jahr 2020 werden 50 Milliarden Geräte miteinander verbunden sein – Fahrzeuge nicht einmal mitgezählt. Die Onlinepublikation „Quartz“ hat das Jahr 2014 zum Jahr des Internets der Dinge erklärt, da der Preis, einen technischen Alltagsgegenstand netzfähig zu machen, also zu einem „Smart Thing“ zu entwickeln, unter 5 Dollar gefallen ist [2].

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“

Beispiele wie „Smart City“ und „Wrist Revolution“ zeigen, wie innovative Anwendungen, die auf IoT basieren, das tägliche Leben bereits heute verbessern können.

Die spanische Küstenstadt Santander ist nur eine von insgesamt vier europäischen Testumgebungen zur „Erforschung und Versuchsdurchführung von IoT-Architekturen, Technologien, Diensten und Anwendungen im Kontext einer Stadt“ [3]. Mit seinen 180 000 Einwohnern ist Santander gerade groß genug, um diese Technologien optimal nutzen zu können. Einen Parkplatz zu finden ist in dieser „Smart City“ kein Problem. Unter jedem einzelnen Parkplatz befindet sich ein einfacher Sensor, der über ...

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