Business Technology Magazin - 03.2016 - Innovation starten


Preis: gratis für Entwickler.Kiosk-Leser

Erhältlich ab:  August 2016

Umfang:  48

Autoren / Autorinnen: Melanie Feldmann, Dirk Pohla, S & S Media GmbH, Isabell Ehnert, Marvin Weber, Lukas Pohl, Matthias Bohlen, André Meixner, Ulf Schneider, Gerrit Beine, Vitali Fichtner, Eberhard Wolff, Joachim Betz, Matthias Wittum, Klaus-Dieter Schulze

die Suche nach Ideen und Inspiration ist eine ganz individuelle. Manche besuchen ihre Lieblingsparkbank zur Kontemplation. Auch unter der Dusche soll es schon zu der einen oder anderen zündenden Idee gekommen sein. Journalisten und Schriftsteller starren übrigens oft einfach so lange auf eine leere Seite, bis die Muse Mitleid bekommt und kurz vorbeikommt. Für Unternehmen ist die Suche nach neuen Wegen und Ideen – gerne unter dem schicken Wort Innovation zusammengefasst – ebenso individuell aber ungleich schwerer. Sie können ja nicht einfach die gesamte Belegschaft auf ihren Lieblingsnachdenkplatz schicken und dann abwarten. Ein bisschen Organisation muss also her.

Die Kraft der Graswurzel

Dafür gibt es Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, Marktforscher und Produktmanager. Für die großen Schritte und Strategien sind Geschäftsführer und CTOs zuständig. Das hat in der Vergangenheit in vielen Unternehmen ja ganz gut geklappt. Ohne viele Innovationen aus Technik und Wissenschaften der letzten paar Jahrzehnte könnten wir uns ein Leben heute gar nicht mehr vorstellen. Und diese gut geölten aber oft etwas behäbigen Systeme funktionieren heute immer noch. Aber alleine können sie die Anforderung, immer schneller immer neue Innovationen zu erzeugen, nicht mehr stemmen. Also zurück zum Nachdenken auf die geliebte Parkbank?

Nicht ganz. Um ausgetretene Pfade zu verlassen, gehen Unternehmen unterschiedliche Wege. Manche gründen ein Start-up, das losgelöst von gewachsenen Strukturen Freiraum für neue Ideen haben soll. Andere bilden interdisziplinäre Teams und versuchen in Workshops Ideen zu formulieren. Egal welche Strategie hinter dem Weg zur Innovation steht, haben sie doch eins gemeinsam: Sie funktionieren alle eher bottom up als top down. Sie sind, wie man so schön sagt, Graswurzelbewegungen. Es geht darum, Ideen von Menschen an der Front zu nutzen, die Technik, Markt und Kunden kennen.

Die Lösung von der Stange gibt es nicht

Doch was ist der richtige Weg für mein Team, mein Unternehmen? Das kann Ihnen niemand beantworten. Und ich würde zu höchster Vorsicht raten, wenn jemand Ihnen den ultimativen Weg zur Innovation verkaufen möchte. Denn der ist so individuell wie unbezahlbar. Deswegen will ich Ihnen nur so viel mit auf den Weg geben: Seien sie mutig und gehen sie nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum vor. Denn der größte Fehler beim ersten Schritt in Richtung Innovation ist, ihn erst gar nicht zu gehen.

Vielleicht inspirieren Sie die Texte aus dieser Ausgabe für Ihren ganz individuellen Schritt in Richtung Innovation.

feldmann_melanie_sw.tif_fmt1.jpgMelanie Feldmann, Redakteurin

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