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Administrator und Automatisierung im Rechenzentrum

Automatisierung - aber richtig!


Wie sieht der Alltag in einem Rechenzentrum aus? Jeder Administrator verwendet seinen Satz an Skripten und Tools, um die von ihm überwachten Systeme am Laufen zu halten. Dabei steht für ihn im Vordergrund, mit möglichst wenig Aufwand Ausfälle zu vermeiden, bzw. ein Problem mit „seinen“ Systemen möglichst schnell zu beheben. Wie er dabei vorgeht, ist in einer solchen Umgebung ihm überlassen. Er greift auf sein erworbenes Wissen zurück und wendet es situationsbezogen auf die ihm bekannten IT-Komponenten an. In der Regel wird er auch auf die Expertise seiner Kollegen zurückgreifen und deren Kenntnisse nach und nach in seinen Wissensschatz übernehmen.

In diesem Fall arbeitet jeder der Administratoren in einem solchen Szenario autonom und wird daran gemessen, wie gut er seine Systeme im Griff hat. Erfolgreich in einem solchen System sind dann nur die wahren Experten, die auf einen reichen Schatz an Erfahrungen zurückgreifen können und denen zugestanden wird, ihr Wissen auf dem neuesten Stand zu halten. Alle anderen werden durch den zeitlichen Druck, der sich aus den abgeschlossenen SLAs ergibt, überrollt.

Standardisierung als erster Schritt

Wächst die Anzahl der Systeme im Rechenzentrum, reichen oft die Bordmittel und eigenen Skripte der Administratoren nicht aus, um schnell und wirkungsvoll arbeiten zu können. Bedingt durch die Anzahl der Sys­teme und deren Schnittstellen untereinander mit unterschiedlichen Anforderungen an Verfügbarkeit etc. folgt als nächster logischer Schritt eine Standardisierung in der Vorgehensweise über alle Mitarbeiter im IT-Betrieb hinweg, um so allen Administratoren zu ermöglichen, potenziell alle Systeme warten zu können. In der Regel wird in einem solchen Betrieb dann auf Best Practices wie ITIL und entsprechende Verfahren zurückgegriffen.

Allein dadurch ergeben sich Synergien im Betrieb, da Verfahren und Arbeitsweisen abgestimmt sind und die Abnehmer der IT-Dienstleistungen deutlich besser bedient werden können. Zudem wird bei konsequenter Anwendung der Vorgaben aus ITIL eine Konfigurationsdatenbank angelegt, in der alle Systeme und deren individuelle Konfiguration erfasst werden. Eine so genannte Configuaration Management Database (CMDB) bildet eine der Grundlagen für eine mögliche Automatisierung. Dazu unten mehr.

Für den Administrator hat sich die Situation aber nur oberflächlich verbessert. Nach wie vor ist er derjenige, der reaktiv bei einem Ausfall der Systeme eingreifen muss, um weitere Probleme zu vermeiden und die beste...

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