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Neue Geschäftsfelder mit Lean Business Development erschließen

Agiles Produktmanagement


Business Development steht heute vor der Herausforderung, immer komplexere Produkte und Dienste in den Markt zu bringen oder deren ökonomische Verwertung zu verbessern. Immer schneller ändern sich die Ansprüche der Kunden und Zielgruppen. Auf der anderen Seite können immer individuellere Bedürfnisse befriedigt werden. Dies führt zu einer Dynamik im Markt, die von Unternehmen immer schnellere Reaktionszeiten fordert. Denn wer nicht schnell und zielgenau auf die veränderten Bedürfnisse reagieren kann, verliert auch schnell wertvolle Marktanteile.

Wer mit der steigenden Komplexität besser zurechtkommen will, muss sie akzeptieren und in seinen Prozessen und Methoden berücksichtigen und schnell auf veränderte Marktlagen reagieren können. Wie schwer es der Mensch mit komplexen Situationen hat, beschreibt Dietrich Dörner in dem Buch „Die Logik des Misslingens“. Wenn man es mit einem System mit verschiedenen, aber vernetzten Komponenten zu tun hat, die sich gegenseitig beeinflussen und sich nicht linear verhalten, kann ein Mensch, der alle Komponenten beeinflussen kann, dennoch kaum einen gewünschten Zielzustand erreichen. In Simulationen konnten diese ernüchternden Ergebnisse nachgewiesen werden. Aber auch im realen Leben gibt es zahlreiche Beispiele, die die menschliche Unfähigkeit im Umgang mit komplexen Systemen belegen. Frederic Vester gibt in seinem Buch „Die Kunst vernetzt zu denken – Ideen und Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Komplexität“ Anlass zur Hoffnung, dass es Wege zur Bewältigung der Komplexität gibt.

Die drei großen Komplexitätswelten, denen sich Businessdeveloper und Produktmanager stellen müssen, sind:

  • Die Organisation und die Zulieferer: Der Businessdeveloper nutzt die Organisationseinheiten und externe Zulieferer, um neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die Kommunikationsbeziehungen steigen an. Die verschiedenen Interessen der beteiligten Parteien müssen erkannt und koordiniert werden. Interne Abteilungen bedienen meist mehrere interne Kunden und müssen Ressourcen und Mitarbeiter sorgfältig einplanen.

  • Das Produkt: Viele Produkte werden komplexer. Die Anzahl der Features nimmt zu und Wechselwirkungen müssen berücksichtigt oder neue Technologien müssen integriert werden. Auch gesetzliche Regelungen und Marktregulierungen beeinflussen das Produkt und den Entstehungsprozess.

  • Der Kunde und seine Bedürfnisse: Auch die Welt des Kunden wird nicht einfacher und seine Bedürfnisse steigen. Mit ausgereiften Produkten erwartet der Kunde zu seine...

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