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Business Technology Magazin
Kommunikation durch Social Collaboration verbessern

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Die Digitalisierung fordert angepasste Arbeitsweisen. In jedem Unternehmen geht es künftig um Schnelligkeit, Agilität und einen hohen Vernetzungsgrad. Das gilt für die IT wie für die Menschen, die sie einsetzen. Social Collaboration lautet das Stichwort, um Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen den agilen Anforderungen anzupassen.

Christina Schlichting


Mit der zunehmend vernetzten Arbeitswelt verändern sich die Anforderungen an eine zeit- und ortsunabhängige Zusammenarbeit. Das zeigt sich heute beim Freelancer, der den Projektfortschritt mit seinem Auftraggeber in einem Video-Call bespricht, genauso wie bei Global Playern, deren Fachabteilungen in weltweit agierenden Teams arbeiten. Bei Unternehmen oder Konzernen, deren verschiedene Niederlassungen regional weit auseinanderliegen, hat sich an den einzelnen Standorten allerdings oft eine über Jahre hinweg gewachsene Silomentalität eingeschlichen. Ein Dialog oder Wissenstransfer zwischen den eigenen Experten findet im schlechtesten Fall kaum bis gar nicht statt. So bleiben wertvolle Synergieeffekte und Innovationspotenziale ungenutzt. Auch im Volkswagen Konzern hatte es eine ähnliche Situation gegeben. Um die Strukturen aufzubrechen, gab die Volkswagen Konzern-IT 2013 den Startschuss für den Aufbau einer eigenen Social-Collaboration-Plattform: Group Connect (Abb. 1). Sie ist das Werkzeug, um Gedankensilos einzureißen und so zunächst die Zusammenarbeit der über 11 000 Mitarbeiter der Group IT aus den verschiedenen Ländern, Marken und Fachabteilungen zu fördern. Die Situation der Group IT war für dieses Projekt ideale Bedingung und Herausforderung zugleich: ITler sind bei Volkswagen auf über dreizehn Marken, fünfzig Gesellschaften und über hundert Standorte verteilt. Neben komplexen Kommunikationsstrukturen sind auch die üblichen Hürden einer internationalen Zusammenarbeit – Sprache, Zeitzonen oder Kultur – häufig spürbar. Dem standen die eindeutigen Ziele von Group Connect gegenüber: einfache Kommunikation, transparente Kultur und ein dauerhafter Wissensaustausch.

Abb. 1: Die Social-Collaboration-Plattform der Volkswagen Konzern IT

Im Privaten sind Soziale Netzwerke mittlerweile ein fester Bestandteil. Sie verändern die Art und Weise, wie Informationen verbreitet und konsumiert werden. Was im persönlichen Umfeld heute bereits Usus ist, rückt auch im Unternehmen in den Fokus. Social Collaboration (SC) hat das Ziel, die Zusammenarbeit vor Ort und mobil zu verbessern, Informationen einfacher zur Verfügung zu stellen und den Wissensaustausch zu fördern. Dreh- und Angelpunkt sind interne Plattformen, die als eigenes Social Network funktionieren und den Dialog zwischen Mitarbeitern unterschiedlicher Hierarchien und Fachbereiche komplett neu gestalten. So auch Volkswagen mit Group Connect: Aus einem Tool für einen Fachbereich wurde im Laufe der letzten drei Jahre...

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Die Digitalisierung fordert angepasste Arbeitsweisen. In jedem Unternehmen geht es künftig um Schnelligkeit, Agilität und einen hohen Vernetzungsgrad. Das gilt für die IT wie für die Menschen, die sie einsetzen. Social Collaboration lautet das Stichwort, um Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen den agilen Anforderungen anzupassen.

Christina Schlichting


Mit der zunehmend vernetzten Arbeitswelt verändern sich die Anforderungen an eine zeit- und ortsunabhängige Zusammenarbeit. Das zeigt sich heute beim Freelancer, der den Projektfortschritt mit seinem Auftraggeber in einem Video-Call bespricht, genauso wie bei Global Playern, deren Fachabteilungen in weltweit agierenden Teams arbeiten. Bei Unternehmen oder Konzernen, deren verschiedene Niederlassungen regional weit auseinanderliegen, hat sich an den einzelnen Standorten allerdings oft eine über Jahre hinweg gewachsene Silomentalität eingeschlichen. Ein Dialog oder Wissenstransfer zwischen den eigenen Experten findet im schlechtesten Fall kaum bis gar nicht statt. So bleiben wertvolle Synergieeffekte und Innovationspotenziale ungenutzt. Auch im Volkswagen Konzern hatte es eine ähnliche Situation gegeben. Um die Strukturen aufzubrechen, gab die Volkswagen Konzern-IT 2013 den Startschuss für den Aufbau einer eigenen Social-Collaboration-Plattform: Group Connect (Abb. 1). Sie ist das Werkzeug, um Gedankensilos einzureißen und so zunächst die Zusammenarbeit der über 11 000 Mitarbeiter der Group IT aus den verschiedenen Ländern, Marken und Fachabteilungen zu fördern. Die Situation der Group IT war für dieses Projekt ideale Bedingung und Herausforderung zugleich: ITler sind bei Volkswagen auf über dreizehn Marken, fünfzig Gesellschaften und über hundert Standorte verteilt. Neben komplexen Kommunikationsstrukturen sind auch die üblichen Hürden einer internationalen Zusammenarbeit – Sprache, Zeitzonen oder Kultur – häufig spürbar. Dem standen die eindeutigen Ziele von Group Connect gegenüber: einfache Kommunikation, transparente Kultur und ein dauerhafter Wissensaustausch.

Abb. 1: Die Social-Collaboration-Plattform der Volkswagen Konzern IT

Im Privaten sind Soziale Netzwerke mittlerweile ein fester Bestandteil. Sie verändern die Art und Weise, wie Informationen verbreitet und konsumiert werden. Was im persönlichen Umfeld heute bereits Usus ist, rückt auch im Unternehmen in den Fokus. Social Collaboration (SC) hat das Ziel, die Zusammenarbeit vor Ort und mobil zu verbessern, Informationen einfacher zur Verfügung zu stellen und den Wissensaustausch zu fördern. Dreh- und Angelpunkt sind interne Plattformen, die als eigenes Social Network funktionieren und den Dialog zwischen Mitarbeitern unterschiedlicher Hierarchien und Fachbereiche komplett neu gestalten. So auch Volkswagen mit Group Connect: Aus einem Tool für einen Fachbereich wurde im Laufe der letzten drei Jahre...

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