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Business Technology Magazin
Die richtige IoT-Plattform finden

Die Qual der Wahl

Das Internet der Dinge ist gleichzeitig eines der wichtigsten und eines der komplexesten Themen für die Industrie. Über 380 Plattformanbieter buhlen um deren Gunst. Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich teure, zeitraubende Fehlentscheidungen vermeiden.

Harry Jacob


Wenn uns das automatische Rollo vor blendender Sonne schützt, die Hightecharmbanduhr darüber Auskunft gibt, welches Pensum heute noch zu laufen ist, oder das Auto weiß, wie wir den Stau umfahren, dann sind wir von smarten Geräten umgeben, die anhand vorgegebener Regeln flexibel auf Umwelteinflüsse reagieren können. Dazu bedarf es drei grundlegender Elemente: physische Dinge, Webapplikationen oder mobile Apps und eine IoT-Cloud-Plattform. Die physischen Dinge (Geräte oder Maschinen) sind mit Sensoren, Aktoren, entsprechender Firmware und Datenübertragungsfähigkeit (Connectivity) ausgestattet. Die Webapplikationen oder mobile Apps machen die Daten der Dinge auf verschiedenen Endgeräten wie Smartphones, Tablets oder PCs zugänglich und erlauben gegebenenfalls eine Steuerung. Und zu guter Letzt speichert die IoT-Cloud-Plattform die Daten sowie Steuerungssignale der Anwender, verarbeitet sie nach vorgegebenen Regeln und stellt verschiedene Administrationsmöglichkeiten bereit. Sie verbindet also die Dinge mit den Anwendern.

Beim Aufbau der eigenen IoT-Cloud-Lösung nutzen viele Unternehmen sogenannte IoT-Plattformen. Sie stellen bereits grundlegende Funktionen bereit, die man nicht mehr aufwendig selbst programmieren muss. Diese IoT-Plattformen werden von Tech-Schwergewichten wie Amazon, IBM oder Microsoft angeboten, aber auch von klassischen Industrieunternehmen wie General Electric oder Hitachi. Daneben tummeln sich viele kleinere Anbieter, die auf unterschiedliche Branchen oder Anwendungsfälle fokussiert sind. Zu den elementaren Funktionalitäten einer End-to-End-IoT-Plattform zählen Connectivity, Datenstandardisierung und -management, Datenvisualisierung, Device- und Servicemanagement, externe Schnittstellen, Entwicklungsunterstützung und natürlich Sicherheitsfeatures. Die Digitalagentur tresmo hat über 380 Angebote solcher IoT-Plattformen identifiziert. Darunter sind jedoch etliche, die nur einen Teil der genannten Funktionen abbilden, beispielweise reine Connectivity-/M2M-Angebote oder IaaS-Backend-Lösungen. Sie sind also keine Plattform im engeren Sinne.

Die Suche nach der richtigen Plattform

Auf der Suche nach der geeigneten IoT-Plattform stehen Unternehmen daher vor mehreren Problemen. Die schiere Masse der Angebote macht es unmöglich, selbst alle Plattformen zu prüfen. Dabei sind wichtige Fragen zu klären. Grundsätzlich muss geklärt werden, welche Funktionen die Plattform anbietet, wie die Servicequalität ist und ob die Angebote ausreichend skalierbar sin...

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Die richtige IoT-Plattform finden

Die Qual der Wahl

Das Internet der Dinge ist gleichzeitig eines der wichtigsten und eines der komplexesten Themen für die Industrie. Über 380 Plattformanbieter buhlen um deren Gunst. Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich teure, zeitraubende Fehlentscheidungen vermeiden.

Harry Jacob


Wenn uns das automatische Rollo vor blendender Sonne schützt, die Hightecharmbanduhr darüber Auskunft gibt, welches Pensum heute noch zu laufen ist, oder das Auto weiß, wie wir den Stau umfahren, dann sind wir von smarten Geräten umgeben, die anhand vorgegebener Regeln flexibel auf Umwelteinflüsse reagieren können. Dazu bedarf es drei grundlegender Elemente: physische Dinge, Webapplikationen oder mobile Apps und eine IoT-Cloud-Plattform. Die physischen Dinge (Geräte oder Maschinen) sind mit Sensoren, Aktoren, entsprechender Firmware und Datenübertragungsfähigkeit (Connectivity) ausgestattet. Die Webapplikationen oder mobile Apps machen die Daten der Dinge auf verschiedenen Endgeräten wie Smartphones, Tablets oder PCs zugänglich und erlauben gegebenenfalls eine Steuerung. Und zu guter Letzt speichert die IoT-Cloud-Plattform die Daten sowie Steuerungssignale der Anwender, verarbeitet sie nach vorgegebenen Regeln und stellt verschiedene Administrationsmöglichkeiten bereit. Sie verbindet also die Dinge mit den Anwendern.

Beim Aufbau der eigenen IoT-Cloud-Lösung nutzen viele Unternehmen sogenannte IoT-Plattformen. Sie stellen bereits grundlegende Funktionen bereit, die man nicht mehr aufwendig selbst programmieren muss. Diese IoT-Plattformen werden von Tech-Schwergewichten wie Amazon, IBM oder Microsoft angeboten, aber auch von klassischen Industrieunternehmen wie General Electric oder Hitachi. Daneben tummeln sich viele kleinere Anbieter, die auf unterschiedliche Branchen oder Anwendungsfälle fokussiert sind. Zu den elementaren Funktionalitäten einer End-to-End-IoT-Plattform zählen Connectivity, Datenstandardisierung und -management, Datenvisualisierung, Device- und Servicemanagement, externe Schnittstellen, Entwicklungsunterstützung und natürlich Sicherheitsfeatures. Die Digitalagentur tresmo hat über 380 Angebote solcher IoT-Plattformen identifiziert. Darunter sind jedoch etliche, die nur einen Teil der genannten Funktionen abbilden, beispielweise reine Connectivity-/M2M-Angebote oder IaaS-Backend-Lösungen. Sie sind also keine Plattform im engeren Sinne.

Die Suche nach der richtigen Plattform

Auf der Suche nach der geeigneten IoT-Plattform stehen Unternehmen daher vor mehreren Problemen. Die schiere Masse der Angebote macht es unmöglich, selbst alle Plattformen zu prüfen. Dabei sind wichtige Fragen zu klären. Grundsätzlich muss geklärt werden, welche Funktionen die Plattform anbietet, wie die Servicequalität ist und ob die Angebote ausreichend skalierbar sin...

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