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Business Technology Magazin
Crossfunktionale Teams

Mehr Agilität durch Agilität

Das Zeitalter der Digitalisierung schafft für alle Unternehmen neue Möglichkeiten, aber bringt auch Notwendigkeiten mit sich. Zwei dieser Notwendigkeiten sind die schnelle Handlungsfähigkeit und die stetige Innovationsfähigkeit. Insbesondere IT-Unternehmen und -Abteilungen müssen sich diesen Herausforderungen stellen. Als Schlüssel zum Erfolg kann die Agilität genannt werden. Im Zuge der Umstrukturierung klassischer Arbeitsweisen haben sich daher agile Techniken und Methoden etabliert. Die Bildung von crossfunktionalen Teams ist eine dieser Methoden.

Tobias Brückmann


Bei crossfunktionalen Teams werden die Teammitglieder so gewählt, dass das Team als Ganzes alle nötigen Kompetenzen besitzt, um ein Projekt vom ersten Konzept bis zum letztendlichen Deployment zu realisieren. Die Vorteile solcher Teams liegen auf der Hand: Alle benötigten Feedbacks und Zuarbeiten lassen sich auf möglichst kurzen Wegen einholen und umsetzen. Es ist keine Koordinierung mit anderen Teams nötig. Das führt zu deutlich kürzeren Produktionszyklen. Ebenso können entstehende Probleme viel früher erkannt und viel schneller gelöst werden. Doch es ist Vorsicht geboten: Durch die Bildung eines crossfunktionalen Teams, das aus Mitgliedern verschiedener Disziplinen besteht, wird nicht automatisch Agilität erreicht. Um durch crossfunktionale Teams echte Agilität zu erreichen, müssen die Teammitglieder einerseits bereits agile Techniken beherrschen, andererseits muss die Unternehmenskultur so beschaffen sein, dass sie agilitätsfreundlich ist. Somit schaffen derartige Teams keine Agilität aus dem Nichts, sondern multiplizieren bereits bestehende Agilität.

Ein crossfunktionales Team ist ein selbstorganisiertes Team, das die Verantwortung für Produktinkremente von der Idee bis zum Deployment hat. Mit anderen Worten: Es sind möglichst alle Rollen für die erfolgreiche Projektrealisierung vorhanden. Das bedeutet, dass jedes Teammitglied eine eigene Spezialisierung mitbringt und entsprechend individualspezifisches Fachwissen besitzt. Jeder ist Experte in der eigenen Rolle. Und alle Rollen stehen in enger und direkter Kommunikation miteinander. Gerade in der agilen Softwareentwicklung ist diese Vorgehensweise zunächst nichts Neues. Die Rollenverteilung und die Einbindung möglichst vieler Rollen in ein agiles Team sind essenziell für kurze Entwicklungszyklen. Wenn beispielsweise Architekt, Entwickler, Tester, Dokumentationsexperte und Datenbankexperte im selben Team sind, können Produktinkremente schnellstmöglich geliefert werden.

Die Vorteile crossfunktionaler Teams

Crossfunktionale Teams sind selbstgesteuert. Durch ihren weitestgehend autonom gestalteten Handlungsrahmen müssen sie sich nicht mit anderen Teams abstimmen und sind nicht auf Zulieferungen durch andere Teams angewiesen. Im Hinblick auf Prozessfortschritt ist das eine große Stärke, denn dadurch wird der Lieferungszyklus von Produktinkrementen signifikant verkürzt. Außerdem arbeiten alle Teammitglieder auf ein gemeinsames Ziel hin, nämlich die Lieferung des nächsten Produktinkrements in der Pipeline. D...

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Mehr Agilität durch Agilität

Das Zeitalter der Digitalisierung schafft für alle Unternehmen neue Möglichkeiten, aber bringt auch Notwendigkeiten mit sich. Zwei dieser Notwendigkeiten sind die schnelle Handlungsfähigkeit und die stetige Innovationsfähigkeit. Insbesondere IT-Unternehmen und -Abteilungen müssen sich diesen Herausforderungen stellen. Als Schlüssel zum Erfolg kann die Agilität genannt werden. Im Zuge der Umstrukturierung klassischer Arbeitsweisen haben sich daher agile Techniken und Methoden etabliert. Die Bildung von crossfunktionalen Teams ist eine dieser Methoden.

Tobias Brückmann


Bei crossfunktionalen Teams werden die Teammitglieder so gewählt, dass das Team als Ganzes alle nötigen Kompetenzen besitzt, um ein Projekt vom ersten Konzept bis zum letztendlichen Deployment zu realisieren. Die Vorteile solcher Teams liegen auf der Hand: Alle benötigten Feedbacks und Zuarbeiten lassen sich auf möglichst kurzen Wegen einholen und umsetzen. Es ist keine Koordinierung mit anderen Teams nötig. Das führt zu deutlich kürzeren Produktionszyklen. Ebenso können entstehende Probleme viel früher erkannt und viel schneller gelöst werden. Doch es ist Vorsicht geboten: Durch die Bildung eines crossfunktionalen Teams, das aus Mitgliedern verschiedener Disziplinen besteht, wird nicht automatisch Agilität erreicht. Um durch crossfunktionale Teams echte Agilität zu erreichen, müssen die Teammitglieder einerseits bereits agile Techniken beherrschen, andererseits muss die Unternehmenskultur so beschaffen sein, dass sie agilitätsfreundlich ist. Somit schaffen derartige Teams keine Agilität aus dem Nichts, sondern multiplizieren bereits bestehende Agilität.

Ein crossfunktionales Team ist ein selbstorganisiertes Team, das die Verantwortung für Produktinkremente von der Idee bis zum Deployment hat. Mit anderen Worten: Es sind möglichst alle Rollen für die erfolgreiche Projektrealisierung vorhanden. Das bedeutet, dass jedes Teammitglied eine eigene Spezialisierung mitbringt und entsprechend individualspezifisches Fachwissen besitzt. Jeder ist Experte in der eigenen Rolle. Und alle Rollen stehen in enger und direkter Kommunikation miteinander. Gerade in der agilen Softwareentwicklung ist diese Vorgehensweise zunächst nichts Neues. Die Rollenverteilung und die Einbindung möglichst vieler Rollen in ein agiles Team sind essenziell für kurze Entwicklungszyklen. Wenn beispielsweise Architekt, Entwickler, Tester, Dokumentationsexperte und Datenbankexperte im selben Team sind, können Produktinkremente schnellstmöglich geliefert werden.

Die Vorteile crossfunktionaler Teams

Crossfunktionale Teams sind selbstgesteuert. Durch ihren weitestgehend autonom gestalteten Handlungsrahmen müssen sie sich nicht mit anderen Teams abstimmen und sind nicht auf Zulieferungen durch andere Teams angewiesen. Im Hinblick auf Prozessfortschritt ist das eine große Stärke, denn dadurch wird der Lieferungszyklus von Produktinkrementen signifikant verkürzt. Außerdem arbeiten alle Teammitglieder auf ein gemeinsames Ziel hin, nämlich die Lieferung des nächsten Produktinkrements in der Pipeline. D...

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