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Zur Praxistauglichkeit von Low-Code-Plattformen

Eine neue Ära der Softwareentwicklung?


Im Zeitalter der digitalen Transformation stehen Unternehmen vor der großen Herausforderung, immer mehr Anwendungen in nur kurzer Zeit umsetzen zu müssen. Hinzu kommen unterschiedliche Technologien und Systeme, die unternehmensübergreifend integriert werden müssen. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, setzen Unternehmen daher vermehrt auf Low-Code-Plattformen.

Elmar D. ist IT-Leiter eines international agierenden, mittelständischen Fertigungsunternehmens. Im Zuge der Digitalisierung beschäftigt sich sein Unternehmen tagtäglich mit Themen wie beispielsweise immer kürzeren Fertigungszyklen, dem Trend hin zur Losgröße 1 und die dadurch steigenden Arbeitszeiten sowie eine kontinuierlich zunehmende Auftragslage. Um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, muss sein Team die bestehenden Geschäftsprozesse schleunigst digitalisieren. Doch das stellt für die IT-Abteilung eine große Herausforderung dar. Zum einen verschärft der anhaltende Arbeitskräftemangel die Situation ungemein – Unternehmen stehen im Zeitalter der digitalen Transformation vor der Problematik, nicht mehr genügend qualifizierte IT-Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Dementsprechend können die Projekte nicht in der entsprechenden Zeit umgesetzt werden und die bestehenden Mitarbeiter sind maßlos überlastet. Auf der anderen Seite führt die chronische Unterbesetzung der IT-Abteilungen dazu, dass die verschiedenen Fachabteilungen in der Vergangenheit auf diverse Datenbanksoftwares zurückgegriffen haben, um kleine Geschäftsanwendungen schnell und kostengünstig selbst umsetzen zu können. Oder es wurden sogenannte Single Point Solutions hinzugezogen, die sich auf einen konkreten Anwendungsfall spezialisiert haben. Auch wenn diese Lösungsansätze für eine erste Problembeseitigung oftmals ausgereicht haben, tragen die entstandenen Silos nicht zu einer nachhaltigen und ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie bei. Denn auf viele Informationen kann so gar nicht oder nur erschwert zugegriffen werden.

Das Resultat ist, dass die meisten Daten, die das Unternehmen während seines Betriebs sammelt, nicht für alle gängigen Softwarelösungen verwendet werden können. Somit kann das Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft werden und die Flexibilität des Unternehmens wird gehemmt. Fakt ist, dass bei der Digitalisierung analoger Prozesse ein bidirektionaler Zugriff auf unterschiedliche Datenquellen eines Unternehmens – und oft auch über Unternehmensgrenzen hinweg – unumgänglich ist. Elmar D. ...

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