© Dahabian/Shutterstock.com, © AliseFox/Shutterstock.com
City 4.0: Vernetzung mit Daten aus dem Internet der Dinge

Städte in digitaler Transformation


Digitalisierung ist eins der Topthemen, nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im privaten Leben. Viele Industrien stellen bereits auf die neuen Möglichkeiten um, aber wie können Städte die Vorteile der Digitalisierung nutzen? Durch die nahtlose Integration von Daten aus dem Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) kann die der Stadt zugrunde liegende Infrastrukturebene verwaltet und optimiert werden.

Im Zuge der zunehmenden Vernetzung der Welt ist die Digitalisierung der Infrastruktur ein Schlüsselfaktor für die Stadtentwicklung. Digitalisierung verspricht weniger Kosten, Flexibilität und Effizienz, verbessert den Alltag und eröffnet neue, innovative Infrastrukturlösungen. Städte können ihre Herausforderungen mit intelligenten Technologien lösen – haben allerdings oft noch Schwierigkeiten, damit umzugehen. Das belegen die bestehenden digitalen Lösungen in Städten, die die Vorteile und Chancen der digitalen Transformation bereits nutzen. Digitalisierung ermöglicht es ihnen, Big Data nahtlos in die Infrastruktur zu integrieren. Das Internet der Dinge und die Industrie 4.0 werden von Milliarden intelligenter Geräte angetrieben, die riesige Datenmengen generieren. Die Umwandlung dieser in Informationen ist ein kritischer Erfolgsfaktor.

Mit den bedeutenden Fortschritten in den Bereichen Computing, IoT und anderen Technologien können Städte nun Big Data in Echtzeit sammeln und analysieren, um verwertbare Informationen zu erhalten, die das städtische Leben verbessern. Prognosen zufolge werden Smart-City-Anwendungen für Städte künftig zu Einsparungen führen, die bis 2025 weltweit zwischen 0,93 und 1,7 Billionen US-Dollar betragen werden [1].

Städte stehen unter enormem Druck. Auf der ganzen Welt wird es für urbane Zentren zunehmend schwerer, stark steigende Bevölkerungszahlen zu bewältigen und den stetig wachsenden Bedarf an Ressourcen wie Energie, sauberem Wasser und gesunder Luft zu decken. Sie suchen nach innovativen Wegen im Umgang mit Emissionen, zunehmendem Stadtverkehr und den Auswirkungen des Klimawandels – und setzen dabei vermehrt auf intelligente Technologien. Die Frage ist längst nicht mehr, ob Städte auf Digitalisierung setzen und smart werden, sondern wann Smart-City-Projekte auf globaler Ebene umgesetzt werden.

Jetzt steht der nächste Schritt an

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Städte bemüht, die zugrunde liegenden Infrastrukturen zu optimieren – allerdings in hohem Maße in vertikalen Silos, also jeder Bereich für sich: Planung und Bau vieler Gebäude basieren schon heute auf einer standardisierten Building-Information-Management-(BIM-)Software [2]; fahrerlose Züge operieren mit höherer Kapazitätsauslastung; aus einfachen Stromnetzen werden intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, die sich schnell an neue Anforderungen anpassen können. Jetzt steht der nächste Schritt an: die Vernetzung dieser unterschiedlichen Infrastrukturen. Sie wird weitere Verbesserungen und Effizienzsteigerungen im Stadtbetrieb bringen.

Analog zum Begriff „Industrie 4.0“, der die Auswirkungen von Automatisierung und Datenaustausch auf die industrielle Fertigung beschreibt, wird dieses Modell auch als „City 4.0“ bezeichnet. Im Kontext der Stadt kann sich dieser Begriff beispielsweise auf Gebäude beziehen, die sich mit dem Energienetz verbinden und über Schnittstellen Mobilitätsanforderungen ermitteln. Ebenso können selbstlernende Systeme gemeint sein, die nützliche Informationen zur Verbesserung der Luftqualität bereitstellen.

Es gibt Firmen wie Siemens, die bereits bewiesen haben, dass man Hardware mit Software verbinden kann – einschließlich Automatisierungslösungen in der Produktion, dem Bahnmanagement, dem Verkeh...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang