© zffoto/Shutterstock.com
Cloud Compendium
Wie Azure uns helfen kann, die Welt zu verstehen

Je ne parle pas allemand

Ein Automobilkonzern mit Hauptsitz in Frankreich, eine Fluglinie aus China und ein weltweiter Onlineversandhandel - was diese Unternehmen gemeinsam haben: Kunden, die über die ganze Welt verteilt Waren und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Hin und wieder beschwert sich einer dieser Kunden.

Patrick Boos


Um einem Kunden kompetent zu helfen, egal wo er auch herkommt, muss die Beschwerdeabteilung breit aufgestellt und gut ausgebildet sein. Damit jedoch nicht jedes Unternehmen pro Land eine eigene Beschwerdebrigade aufbauen muss und diese im schlimmsten Fall noch eine Wissensinsel bildet, ist es sinnvoll, hier eine vereinheitlichte Wissensquelle zu schaffen. Mit Hilfe der drei Azure-Komponenten App Services, Cognitive Services und den Speicherkonten ist es möglich, Übersetzungen anzufertigen und diese über die bestehende Infrastruktur weltweit bereitzustellen (Abb. 1). Somit kann ein Mitarbeiter aus Japan bei Beschwerden zukünftig vom Wissen der europäischen Kollegen profitieren und dem Kunden womöglich schneller eine Lösung anbieten.Wie wird das umgesetzt?Ausgangslage ist ein Onlineversandhandel, der seine Webanwendung und seine Datenbank bereits nach Azure ausgelagert hat. Auf der Webseite wurde ein Beschwerdeformular bereitgestellt, von dem die Daten in die Datenbank geschrieben werden und die Beschwerdeabteilung per Mail informiert wird. Der Projektleiter beauftragt den Entwickler nun mit der Konzeption und Umsetzung einer Übersetzungsautomatisierung. Zu Beginn stellt sich dem Entwickler die Frage, wie er dies ohne große Auswirkung auf die Webanwendung realisieren kann. Der Kunde sollte von der Übersetzung nichts mitbekommen und in seiner Nutzererfahrung nicht beeinträchtigt werden. Damit ist ein asynchroner Ablauf unabdingbar. Da das Unternehmen bereits eine Migration in die Cloud vollzogen hat, scheint auch eine Weiterführung dieses Ansatzes zu passen. Azure bietet hier eine Vielzahl an möglichen Komponenten, aus denen es jetzt die richtige Zutatenliste zu finden gilt. Wo der Entwickler vor einigen Jahren noch einen Windows Service geschrieben hätte, lässt sich das in der Cloud nun durch eine Azure-Functions-App realisieren. Der asynchrone Ansatz lässt sich gut über Warteschlangen realisieren. Auch auf Windows-Servern war dieser Ansatz eine der Möglichkeiten, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Azure bietet hierfür in den Speicherkonten Warteschlangen, auf die zugegriffen werden kann. Ein sehr mächtiges Werkzeug sind die Cognitive Services aus Azure. Diese bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten [1], unter anderem auch eine Textübersetzung, die per REST-Schnittstelle angesprochen werden kann. Der Entwickler entscheidet sich also für drei weitere Produkte aus der Cloud: die Warteschlangen, die Azure-Functions-App und die Textübersetzung der Cognitiv...

Cloud Compendium
Wie Azure uns helfen kann, die Welt zu verstehen

Je ne parle pas allemand

Ein Automobilkonzern mit Hauptsitz in Frankreich, eine Fluglinie aus China und ein weltweiter Onlineversandhandel - was diese Unternehmen gemeinsam haben: Kunden, die über die ganze Welt verteilt Waren und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Hin und wieder beschwert sich einer dieser Kunden.

Patrick Boos


Um einem Kunden kompetent zu helfen, egal wo er auch herkommt, muss die Beschwerdeabteilung breit aufgestellt und gut ausgebildet sein. Damit jedoch nicht jedes Unternehmen pro Land eine eigene Beschwerdebrigade aufbauen muss und diese im schlimmsten Fall noch eine Wissensinsel bildet, ist es sinnvoll, hier eine vereinheitlichte Wissensquelle zu schaffen. Mit Hilfe der drei Azure-Komponenten App Services, Cognitive Services und den Speicherkonten ist es möglich, Übersetzungen anzufertigen und diese über die bestehende Infrastruktur weltweit bereitzustellen (Abb. 1). Somit kann ein Mitarbeiter aus Japan bei Beschwerden zukünftig vom Wissen der europäischen Kollegen profitieren und dem Kunden womöglich schneller eine Lösung anbieten.Wie wird das umgesetzt?Ausgangslage ist ein Onlineversandhandel, der seine Webanwendung und seine Datenbank bereits nach Azure ausgelagert hat. Auf der Webseite wurde ein Beschwerdeformular bereitgestellt, von dem die Daten in die Datenbank geschrieben werden und die Beschwerdeabteilung per Mail informiert wird. Der Projektleiter beauftragt den Entwickler nun mit der Konzeption und Umsetzung einer Übersetzungsautomatisierung. Zu Beginn stellt sich dem Entwickler die Frage, wie er dies ohne große Auswirkung auf die Webanwendung realisieren kann. Der Kunde sollte von der Übersetzung nichts mitbekommen und in seiner Nutzererfahrung nicht beeinträchtigt werden. Damit ist ein asynchroner Ablauf unabdingbar. Da das Unternehmen bereits eine Migration in die Cloud vollzogen hat, scheint auch eine Weiterführung dieses Ansatzes zu passen. Azure bietet hier eine Vielzahl an möglichen Komponenten, aus denen es jetzt die richtige Zutatenliste zu finden gilt. Wo der Entwickler vor einigen Jahren noch einen Windows Service geschrieben hätte, lässt sich das in der Cloud nun durch eine Azure-Functions-App realisieren. Der asynchrone Ansatz lässt sich gut über Warteschlangen realisieren. Auch auf Windows-Servern war dieser Ansatz eine der Möglichkeiten, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Azure bietet hierfür in den Speicherkonten Warteschlangen, auf die zugegriffen werden kann. Ein sehr mächtiges Werkzeug sind die Cognitive Services aus Azure. Diese bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten [1], unter anderem auch eine Textübersetzung, die per REST-Schnittstelle angesprochen werden kann. Der Entwickler entscheidet sich also für drei weitere Produkte aus der Cloud: die Warteschlangen, die Azure-Functions-App und die Textübersetzung der Cognitiv...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang