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Eclipse Magazin
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Bücher: Eclipse 4

Mitte 2012 ist die Eclipse 4 Platform mit dem Juno Release ausgeliefert worden. Die bisherige 3.x Platform wird von der neuen abgelöst. Aktuelle und kommende Projekte auf Basis der Eclipse-Technologie werden auf der neuen Plattform erstellt, um zukunftssicher zu sein. Bei all den Veränderungen, die die neue Plattform mit sich bringt, ist es dringend erforderlich die notwendige Literatur anzubieten, um den Einstieg bzw. Umstieg auf Eclipse 4 zu ermöglichen. Bisher war die einzige Quelle des Wissens Lars Vogel, der mit seinen Tutorials bereits seit Jahren das Wissen rund um Eclipse verbreitet. Das erste Buch zum Thema Eclipse 4 wurde von ihm in englischer Sprache veröffentlicht und liest sich wie seine Tutorials als eine „Schritt für Schritt zum Eclipse-Experten“-Anleitung.

Dirk Fauth


Seit Kurzem gibt es auch ein deutschsprachiges Werk zum Thema Eclipse 4. Hält man das Buch von Marc Teufel und Dr. Jonas Helming das erste Mal in der Hand, so kommt im ersten Moment ein wenig Enttäuschung auf. Ist man es doch von Fachliteratur zu einem neuen Thema gewohnt, sein tägliches Fitnesstraining damit absolvieren zu können. Dieses Buch hingegen kommt als kompaktes Exemplar im Taschenbuchformat. Die Enttäuschung ist allerdings unbegründet, und zwar aus drei Gründen: Erstens ist es ein Zeichen der schlanken und kompakten neuen Architektur von Eclipse 4. Es sind nicht viele hundert Seiten notwendig, um diese zu beschreiben. Zweitens konzentrieren sich die Autoren nur auf Eclipse 4 und lassen das Thema SWT und JFace bewusst aus. Drittens ist es der Schreibweise der Autoren zu verdanken, die einfach und klar die Sachverhalte darstellen.Bei der Struktur haben die Autoren einen anderen Ansatz als Lars Vogel gewählt, und haben versucht jedes Kapitel als für sich abgeschlossenen Teil zu schreiben. Aufgrund der Verbindungen der einzelnen Themen ist dies allerdings nicht immer so sauber gelungen, z. B. lässt sich das Application Model ohne ein wenig Vorgriff auf Dependency Injection schlecht beschreiben. Auch die Beispiele greifen teilweise vor, was den Lesefluss negativ beeinflusst. Allerdings sind alle relevanten Themen beschrieben, und so bleibt nie eine Frage lange unbeantwortet, die beim Lesen aufkommt. Sehr gut gelungen finde ich die tabellarischen Auflistungen von Attributen, Factories etc. Hier haben sich die Autoren sehr viel Mühe gegeben. Und das mit Erfolg, diese Auflistungen werten das Buch auf und machen es aus meiner Sicht durchaus zu einem kleinen Nachschlagewerk – zumindest für den Anfang bis man die neue Plattform verinnerlicht hat.Die kompakten und in sich abgeschlossenen Kapitel helfen sowohl Neueinsteigern in, als auch Umsteigern zur neuen Eclipse Application Platform. Wenn auch durchaus wichtig, wurde meiner Meinung nach zu viel Wert auf die XMI-Struktur gelegt. Die zahlreichen Listings wirken gerade für den Einstieg eher abschreckend. Und das zu Unrecht, kommt doch Eclipse 4 mit einer Reihe von Tools, die die Entwicklung deutlich einfacher machen. Ich kann daher nur raten, das Buch nicht beim Lesen von Kapitel 2 bereits wieder wegzulegen. Stattdessen sollte man lieber zuerst die Grundlagen in Kapitel 3 zum Application Model und Kapitel 4 zu den Programmiergrundlagen bezüglich Dependency Injection durchlesen. Im Anschluss ist Kapitel 2...

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Bücher: Eclipse 4

Mitte 2012 ist die Eclipse 4 Platform mit dem Juno Release ausgeliefert worden. Die bisherige 3.x Platform wird von der neuen abgelöst. Aktuelle und kommende Projekte auf Basis der Eclipse-Technologie werden auf der neuen Plattform erstellt, um zukunftssicher zu sein. Bei all den Veränderungen, die die neue Plattform mit sich bringt, ist es dringend erforderlich die notwendige Literatur anzubieten, um den Einstieg bzw. Umstieg auf Eclipse 4 zu ermöglichen. Bisher war die einzige Quelle des Wissens Lars Vogel, der mit seinen Tutorials bereits seit Jahren das Wissen rund um Eclipse verbreitet. Das erste Buch zum Thema Eclipse 4 wurde von ihm in englischer Sprache veröffentlicht und liest sich wie seine Tutorials als eine „Schritt für Schritt zum Eclipse-Experten“-Anleitung.

Dirk Fauth


Seit Kurzem gibt es auch ein deutschsprachiges Werk zum Thema Eclipse 4. Hält man das Buch von Marc Teufel und Dr. Jonas Helming das erste Mal in der Hand, so kommt im ersten Moment ein wenig Enttäuschung auf. Ist man es doch von Fachliteratur zu einem neuen Thema gewohnt, sein tägliches Fitnesstraining damit absolvieren zu können. Dieses Buch hingegen kommt als kompaktes Exemplar im Taschenbuchformat. Die Enttäuschung ist allerdings unbegründet, und zwar aus drei Gründen: Erstens ist es ein Zeichen der schlanken und kompakten neuen Architektur von Eclipse 4. Es sind nicht viele hundert Seiten notwendig, um diese zu beschreiben. Zweitens konzentrieren sich die Autoren nur auf Eclipse 4 und lassen das Thema SWT und JFace bewusst aus. Drittens ist es der Schreibweise der Autoren zu verdanken, die einfach und klar die Sachverhalte darstellen.Bei der Struktur haben die Autoren einen anderen Ansatz als Lars Vogel gewählt, und haben versucht jedes Kapitel als für sich abgeschlossenen Teil zu schreiben. Aufgrund der Verbindungen der einzelnen Themen ist dies allerdings nicht immer so sauber gelungen, z. B. lässt sich das Application Model ohne ein wenig Vorgriff auf Dependency Injection schlecht beschreiben. Auch die Beispiele greifen teilweise vor, was den Lesefluss negativ beeinflusst. Allerdings sind alle relevanten Themen beschrieben, und so bleibt nie eine Frage lange unbeantwortet, die beim Lesen aufkommt. Sehr gut gelungen finde ich die tabellarischen Auflistungen von Attributen, Factories etc. Hier haben sich die Autoren sehr viel Mühe gegeben. Und das mit Erfolg, diese Auflistungen werten das Buch auf und machen es aus meiner Sicht durchaus zu einem kleinen Nachschlagewerk – zumindest für den Anfang bis man die neue Plattform verinnerlicht hat.Die kompakten und in sich abgeschlossenen Kapitel helfen sowohl Neueinsteigern in, als auch Umsteigern zur neuen Eclipse Application Platform. Wenn auch durchaus wichtig, wurde meiner Meinung nach zu viel Wert auf die XMI-Struktur gelegt. Die zahlreichen Listings wirken gerade für den Einstieg eher abschreckend. Und das zu Unrecht, kommt doch Eclipse 4 mit einer Reihe von Tools, die die Entwicklung deutlich einfacher machen. Ich kann daher nur raten, das Buch nicht beim Lesen von Kapitel 2 bereits wieder wegzulegen. Stattdessen sollte man lieber zuerst die Grundlagen in Kapitel 3 zum Application Model und Kapitel 4 zu den Programmiergrundlagen bezüglich Dependency Injection durchlesen. Im Anschluss ist Kapitel 2...

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