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Entwickler Magazin
Der aktuelle Stand der Entwicklungsumgebung Lazarus

Eine gute Alternative für die Lücke?!

Die Idee einer plattformübergreifenden Anwendungsentwicklung gibt es, seit es unterschiedliche Betriebssysteme gibt. Aus der Heterogenität dieser Systeme lässt sich schlussfolgern, dass es den allumfassenden Ansatz in diesem Bereich nicht geben kann. Dennoch wird versucht mit unterschiedlichen Konzepten dem Ziel möglichst nahe zu kommen. Einen Ansatz - in Form einer integrierten Entwicklungsumgebung - stellen wir in diesem Beitrag vor. Lazarus gilt als Open-Source-Rapid-Application-Development-Umgebung. Wir haben uns dieses Tool angesehen und geben Ihnen einen Überblick.

Veikko Krypczyk


Dieser Artikel beschäftigt sich mit der freien Entwicklungsumgebung Lazarus. Wir probieren die Installation auf Windows und Linux und entwickeln ein erstes einfaches Programm zum Test. Als wichtigen Punkt probieren wir den Transfer der Anwendung zwischen den unterschiedlichen Betriebssystemen. Lazarus basiert auf der Verwendung von Pascal, genauer gesagt Free Pascal. Zunächst beginnen wir mit einer Einordnung von Lazarus in die „Landschaft“ der verfügbaren integrierten Entwicklungsumgebungen.

Daseinsberechtigung

Da die Entwicklung von Anwendungen im Systemumfeld von Microsoft Windows in den letzten Jahren durch das .NET Framework und dessen Sprachvielfalt (insbesondere C# und Visual Basic) geprägt wurde, ist die Frage nach einer weiteren integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) durchaus berechtigt. Zur Beantwortung dieser Frage kann man drei wesentliche Gründe nennen:

Plattformübergreifende ProgrammentwicklungKostenfreie Alternative (insbesondere zu Delphi und dessen Nachfolgeprodukten)Als Einstiegshilfe in die Programmierung

Plattformübergreifende Programmentwicklung

Zum Argument der plattformübergreifenden Programmierung kann man Folgendes ausführen: Aus Sicht der Entwickler und Softwarehersteller ist es wünschenswert, dass ein einmal entwickeltes Programm auf möglichst vielen Betriebssystemen lauffähig ist. Im Bereich der Desktopanwendungen sind das, neben den verschiedenen Versionen von Microsoft Windows (Windows XP, Windows Vista, Windows 7 und Windows 8), die unterschiedlichen Distributionen von Linux und das Betriebssystem Mac OS. Alle Systeme haben ihre spezifischen Anwendungen, entsprechende Vor- und Nachteile und werden vielfach verwendet. Heutzutage hat das Ziel der plattformübergreifenden Anwendungsentwicklung noch eine weitere Dimension. Neben verschiedenen Betriebssystemen kommen auch noch unterschiedliche Facetten von Geräteklassen ins Spiel. Nahezu gleiche Applikationen (denken Sie in diesem Zusammenhang beispielsweise an einen Internetbrowser) laufen auf den verschiedensten Geräten. Sortiert nach der physikalischen Größe des Geräts sind dies:

Smartphones mit unterschiedlichen BetriebssystemenTablett-PCsNetbooksNotebooksKlassische Desktopcomputer

Neben dem Einsatz unterschiedlicher Betriebssysteme sind die einzelnen Geräteklassen auch durch eine große Heterogenität der Hardwarevoraussetzungen gekennzeichnet. Eine besondere Herausforderung stellen die unterschiedlichen Bildschirmgrößen und die damit verbundenen Auflösungen dar. Anwendungen, die a...

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Der aktuelle Stand der Entwicklungsumgebung Lazarus

Eine gute Alternative für die Lücke?!

Die Idee einer plattformübergreifenden Anwendungsentwicklung gibt es, seit es unterschiedliche Betriebssysteme gibt. Aus der Heterogenität dieser Systeme lässt sich schlussfolgern, dass es den allumfassenden Ansatz in diesem Bereich nicht geben kann. Dennoch wird versucht mit unterschiedlichen Konzepten dem Ziel möglichst nahe zu kommen. Einen Ansatz - in Form einer integrierten Entwicklungsumgebung - stellen wir in diesem Beitrag vor. Lazarus gilt als Open-Source-Rapid-Application-Development-Umgebung. Wir haben uns dieses Tool angesehen und geben Ihnen einen Überblick.

Veikko Krypczyk


Dieser Artikel beschäftigt sich mit der freien Entwicklungsumgebung Lazarus. Wir probieren die Installation auf Windows und Linux und entwickeln ein erstes einfaches Programm zum Test. Als wichtigen Punkt probieren wir den Transfer der Anwendung zwischen den unterschiedlichen Betriebssystemen. Lazarus basiert auf der Verwendung von Pascal, genauer gesagt Free Pascal. Zunächst beginnen wir mit einer Einordnung von Lazarus in die „Landschaft“ der verfügbaren integrierten Entwicklungsumgebungen.

Daseinsberechtigung

Da die Entwicklung von Anwendungen im Systemumfeld von Microsoft Windows in den letzten Jahren durch das .NET Framework und dessen Sprachvielfalt (insbesondere C# und Visual Basic) geprägt wurde, ist die Frage nach einer weiteren integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) durchaus berechtigt. Zur Beantwortung dieser Frage kann man drei wesentliche Gründe nennen:

Plattformübergreifende ProgrammentwicklungKostenfreie Alternative (insbesondere zu Delphi und dessen Nachfolgeprodukten)Als Einstiegshilfe in die Programmierung

Plattformübergreifende Programmentwicklung

Zum Argument der plattformübergreifenden Programmierung kann man Folgendes ausführen: Aus Sicht der Entwickler und Softwarehersteller ist es wünschenswert, dass ein einmal entwickeltes Programm auf möglichst vielen Betriebssystemen lauffähig ist. Im Bereich der Desktopanwendungen sind das, neben den verschiedenen Versionen von Microsoft Windows (Windows XP, Windows Vista, Windows 7 und Windows 8), die unterschiedlichen Distributionen von Linux und das Betriebssystem Mac OS. Alle Systeme haben ihre spezifischen Anwendungen, entsprechende Vor- und Nachteile und werden vielfach verwendet. Heutzutage hat das Ziel der plattformübergreifenden Anwendungsentwicklung noch eine weitere Dimension. Neben verschiedenen Betriebssystemen kommen auch noch unterschiedliche Facetten von Geräteklassen ins Spiel. Nahezu gleiche Applikationen (denken Sie in diesem Zusammenhang beispielsweise an einen Internetbrowser) laufen auf den verschiedensten Geräten. Sortiert nach der physikalischen Größe des Geräts sind dies:

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Neben dem Einsatz unterschiedlicher Betriebssysteme sind die einzelnen Geräteklassen auch durch eine große Heterogenität der Hardwarevoraussetzungen gekennzeichnet. Eine besondere Herausforderung stellen die unterschiedlichen Bildschirmgrößen und die damit verbundenen Auflösungen dar. Anwendungen, die a...

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