© Liashko/Shutterstock.com
Teil 3: Weiche Sachen, erster Akt – Realisierung der Grundfunktionen

Eine Sache der Einstellung


Die Hardware ist konzipiert, aufgebaut und getestet. Die Funktionalität der Schaltung wird über die Software realisiert. Moderne Mikrocontroller – wie die hier verwendeten PIC – können in Hochsprachen wie Pascal oder Basic programmiert werden. Die integrierten Entwicklungsumgebungen sind komfortabel. Dieser Beitrag zeigt die Realisierung der Grundfunktionen für das Beispiel einer Uhr mit LED-Anzeige. Der Weg für Erweiterungen ist danach geebnet.

Ziehen wir eine kleine Zwischenbilanz zum Stand unseres Projekts (Kasten: „Artikelserie“). Als Beispiel dient der Aufbau einer Designuhr mit „Weitsicht“. Diese wird mit besonders großen LED-Anzeigen ausgestattet. Eine solche Uhr kann – in einem schönen Gehäuse eingebaut – durchaus ein Blickfang für Besucher sein (Abb. 1). Die notwendige Hardware beschränkt sich auf den Einsatz eines Mikrocontrollers für die Steuerung (Zählung der Zeit und des Datums) und wenigen weiteren Bauelementen zur Ansteuerung der Anzeigen und zur Takt­erzeugung. Die Logik wird in die Software gepackt. Auch eine Menge an Erweiterungsoptionen bestehen, zum Beispiel das Hinzufügen einer Alarmfunktion mit möglichst vielen Varianten.

krypczyk_pic3_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Unser Beispielprojekt: Eine Digitaluhr mit großen LED-Anzeigen

Artikelserie

  • Teil 1 – Einführung und Grundlagen: Überblick und Auswahlkriterien zu Mikrocontrollern, Grundschaltungen der Hardware, Exkurs zum Schaltungsentwurf mittels CAD, Entwicklungshilfen und -umgebung, Programmiersprachen.

  • Teil 2 – Workshop I „Harte Sachen“: Ein komplettes Projekt ist sorgfältig zu planen. Die gewünschte Funktionalität bestimmt die Auswahl des Mikrocontrollers und die notwendige Hardware. Als Projekt dient eine Uhr mit großen LED-Anzeigen. Spaß und ein hoher Lernfaktor sind die Ziele.

  • Teil 3 – Workshop II „Weiche Sachen“: Die Intelligenz liegt in der Software. Ein Mikrocontroller programmiert sich (fast) so komfortabel wie die Software für einen PC. Anhand des Projekts zeigen wir den grundsätzlichen Programmaufbau. Als Programmiersprache dient Pascal.

  • Teil 4 – Workshop III „Flexibilität“: Der Vorteil von Mikrocontrollerprojekten ist deren leichte Erweiterbarkeit, die durch einen Austausch der Firmware möglich wird. Wir beschreiben erste sinnvolle Optionen zur Anpassung und geben Anregungen zur Realisierung eigener Ideen.

Für diejenigen, die erst jetzt in unser Projekt einsteigen, und zur besseren Nachvollziehbarkeit der folgenden Ausführungen ist das komplette Schaltbild der Digitaluhr in...

Exklusives Abo-Special

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang