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Die nächsten Schritte bei der Entwicklung einer SAP-HANA-Anwendung

Hello again HANA!


Im zweiten Teil der Artikelserie werden weitere Funktionen der SAP-HANA-Plattform zur Programmierung von Anwendungen vorgestellt. Ausprobieren lassen sich die Beispiele mit einem kostenfreien Entwickleraccount in der SAP HANA Cloud Platform.

Nach einer Einführung in die Funktionen der SAP-HANA-Plattform und dem grundlegenden Aufbau einer nativen SAP-HANA-Anwendung im ersten Teil der Artikelserie werden im Folgenden weitere Möglichkeiten zur funktionalen Erweiterung des Programmgerüsts vorgestellt. Dabei geht es um die Umsetzung einer Wertschöpfungskette, die aus Daten relevante Informationen für Entscheidungen oder Analysen gewinnt.

Mit der Möglichkeit einer kennzahlenbasierten Auswertung in Echtzeit, der Analyse unstrukturierter Daten per Text-Mining, der Nutzung integrierter Data-Mining- und Predictive-Analysis-Algorithmen sowie der Verarbeitung lokationsbasierter Daten, werden unterschiedliche Werkzeuge für die Umsetzung eines durchgängigen Wertschöpfungsprozesses von Daten bereitgestellt.

Abgerundet werden die Technologien zur Datenanalyse durch weitere Funktionen der In-Memory-Plattform, die eine durchgängige Implementierung einer kompletten Anwendung erlauben. Die extended application services von SAP HANA ermöglichen die Programmierung und das Deployment von Anwendungen direkt auf der Plattform. Alle notwendigen Komponenten zur Implementierung einer Lösung werden durch SAP HANA bereitgestellt.

Zur Steuerung des Wertschöpfungsprozesses wird Kontrollflusslogik in Form von nativen SAP-HANA-Anwendungen genutzt. Die Darstellung der Benutzeroberfläche erfolgt geräteunabhängig mit HTML5-basierten Oberflächen.

Ein Vorteil bei der Programmierung von Anwendungen mit SAP HANA ist die Möglichkeit, komplexe Datenanalysen direkt auf dem normalisierten Datenmodell auszuführen. Die übliche Kopie der transaktionalen Daten in ein spezielles analytisches Datenmodell (z. B. in ein Star-Schema oder Snow-Flake-Schema) entfällt. Spezielle Tabellen oder Aggregate zwecks Vorberechnung bestimmter Kennzahlen aus Laufzeitgründen sind bei der In-Memory-Plattform nicht erforderlich.

Stattdessen erlaubt SAP HANA die Modellierung von so genannten Information-Views, die eine kennzahlenbasierte Auswertung transaktionaler Daten in Echtzeit ermöglichen. Echtzeit bedeutet dabei, dass die zu analysierenden Daten nicht physisch kopiert oder transformiert werden müssen, bevor eine OLAP-basierte Auswertung möglich ist (Abb. 1). Durch den Verzicht von Lade- und Bereitstellungsprozessen v...

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