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Die Standardwerkzeuge der DevOps-Kultur

DevOps trifft Wolke


Soziolekte haben die Aufgabe, die Angehörigen einer Gesellschaftsschicht von ihrer Umgebung abzugrenzen. Wer einen Text zu DevOps liest, denkt instinktiv an diese Definition.

In diesem hoch interdisziplinären Feld hat sich eine Vielzahl neuer Werkzeuge etabliert, mit denen man als gewöhnlicher Entwickler im „täglichen Leben“ nur selten zu tun bekommt. Dieser Artikel möchte Ihnen eine kleine Übersicht von Werkzeugen geben, von denen man zumindest einmal gehört haben sollte.

Rechner in preiswert

In der Anfangszeit der Computertechnik war die korrekte Bemessung der benötigten Ressourcen eine Wissenschaft für sich. Wer zu viel Server ankauft, verschwendet Geld – Unterkapazität führt zu unzufriedenen Kunden. Das Aufkommen elektronischer Softwaredistribution erschwerte die Situation insofern, als dass neue Klienten nun zu jeder Tages- und Nachtzeit auftauchen können.

Die Grundlagen der Marktwirtschaft erklären, warum binnen kurzer Zeit auf die Behebung derartiger Probleme spezialisierte Unternehmen entstanden. Es handelte sich dabei um das digitale Analog zur historischen „Hanse“ bzw. „Limited“: Cloud-Anbieter sind im Grunde genommen Zusammenschlüsse von mehreren Betroffenen, die das Risiko von Ressourcenmangel untereinander aufteilen.

Ein vor wenigen Wochen erschienener Artikel bot einen Marktüberblick der diversen Unternehmen, die ihren Klienten vom primitiven Prozessrechner bis zur Renderingstation jede in der westlichen Welt verfügbare Hardware offerieren.

Leider nutzt die Verfügbarkeit von unbegrenzten Hardwareressourcen in der Praxis nur wenig, wenn das Einrichten der binnen weniger Sekunden bereitgestellten Server Unmengen von Zeit in Anspruch nimmt. Da die meisten Cloud-Anbieter stündlich verrechnen, entstand schon bald ein weites Feld diverser Produkte, die auf die automatische Provisionierung und Verwaltung von virtuellen Maschinen zugeschnitten sind.

Chef und Puppet

In der Anfangszeit der automatischen Provisionierung nutzten Entwickler Skripte, welche die eingegebenen Kommandozeilenbefehle zur Laufzeit automatisiert „wiedergaben“. Leider stößt dieses Verfahren in der Praxis an seine Grenzen, sobald ein Skript mehrfach angewendet werden muss. Sowohl Puppet als auch Chef begegnen diesem Problem durch die Einführung einer domainspezifischen Sprache (DSL), die das Beschreiben des Sollzustands anhand von Objekten erlaubt.

Für sie als Entwickler ist dies insofern relevant, als dass die Runtime während der Ausführung des Skripts schon erledigte Arbeitssch...

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