Einfacher Aufbau und seriöse Informatik schließen sich nicht aus

Bau’ deine eigenen Blöcke!

Tam Hanna


Zur Motivation: Snap! entstand als Basissprache für einen Kurs über hohe Systemtechnik, der von bösen Zungen als Informatik für Nichtinformatiker zusammengefasst werden kann. Die Nutzung „echter“ Programmiersprachen wurde in diesem Bereich als zu schwierig empfunden, während Scratch andererseits zur Realisierung komplexer Aufgaben (Stichwort: Algorithmen) nur leidlich geeignet ist.

Snap! herbei

Für erste Schritte mit der blockbasierten Programmiersprache sind keine Downloads oder Installationen erforderlich – öffnen Sie den URL http://snap.berkeley.edu/snapsource/snap.html in einem aktuellen Browser, um sich an der Entwicklungsumgebung zu erfreuen. Snap! ist beim Browser nicht sonderlich anspruchsvoll – Tabelle 1 zeigt die Mindestanforderungen.

Chrome (Referenzbrowser)43Safari8.4Firefox38Edge12Opera32Internet Explorer11 (teilweise)

Tabelle 1: Mindestanforderungen an die Entwicklungsumgebung für Snap!

Snap! arbeitet mit der in Abbildung 1 gezeigten IDE. Auf der linken Seite des Bildschirms findet sich die Toolbar, in der die Blöcke in acht Untergruppen aufgeteilt sind. Der Bereich in der Mitte dient zur eigentlichen Realisierung des Skripts, während der rechte Teil des Bildschirms für die Anzeige der Programmausgabe verantwortlich zeichnet.

Abb. 1: Die Snap!-IDE lebt komplett im Browser

Als erstes kleines Beispiel wollen wir eine Applikation realisieren, die den auf der rechten Seite des Bildschirms befindlichen Sprite langsam nach vorne bewegt. Ziehen Sie die in Abbildung 2 gezeigten Elemente Schritt für Schritt aus der Toolbar und assemblieren Sie sie nach dem von Microsoft Visio und Co. bekannten Verfahren. Das Durchsuchen der Kategorien wird dabei durch die Farben erleichtert: Jeder Block bekommt die Farbe „seiner“ Kategorie. Klicken Sie zu guter Letzt auf die in der oberen rechten Kante des Bildschirms eingeblendete Fahne, um das Programm zur Ausführung zu bringen.

Abb. 2: Mit diesem Programm bekommt der Sprite Beine

Parameter und mehr

Jedes Skript beginnt mit einem Hat-Symbol: Es handelt sich um eine Art Einsprungspunkt, der den Einstieg in die Programmausführung beschreibt. Neben unserem hier verwendeten Autostarter gibt es auch fortgeschrittene Versionen, die nur bei bestimmten Ereignissen anspringen.

Das darunter stehende Move-Objekt ist ein Command-Block. Es handelt sich dabei um ein Objekt, das einen beliebigen Befehl repräsentiert – in unserem Fall die Bewegung um zehn Schritte. Die runden weißen Bereiche sind Parameter, deren Werte sich durch Ankli...

Einfacher Aufbau und seriöse Informatik schließen sich nicht aus

Bau’ deine eigenen Blöcke!

Tam Hanna


Zur Motivation: Snap! entstand als Basissprache für einen Kurs über hohe Systemtechnik, der von bösen Zungen als Informatik für Nichtinformatiker zusammengefasst werden kann. Die Nutzung „echter“ Programmiersprachen wurde in diesem Bereich als zu schwierig empfunden, während Scratch andererseits zur Realisierung komplexer Aufgaben (Stichwort: Algorithmen) nur leidlich geeignet ist.

Snap! herbei

Für erste Schritte mit der blockbasierten Programmiersprache sind keine Downloads oder Installationen erforderlich – öffnen Sie den URL http://snap.berkeley.edu/snapsource/snap.html in einem aktuellen Browser, um sich an der Entwicklungsumgebung zu erfreuen. Snap! ist beim Browser nicht sonderlich anspruchsvoll – Tabelle 1 zeigt die Mindestanforderungen.

Chrome (Referenzbrowser)43Safari8.4Firefox38Edge12Opera32Internet Explorer11 (teilweise)

Tabelle 1: Mindestanforderungen an die Entwicklungsumgebung für Snap!

Snap! arbeitet mit der in Abbildung 1 gezeigten IDE. Auf der linken Seite des Bildschirms findet sich die Toolbar, in der die Blöcke in acht Untergruppen aufgeteilt sind. Der Bereich in der Mitte dient zur eigentlichen Realisierung des Skripts, während der rechte Teil des Bildschirms für die Anzeige der Programmausgabe verantwortlich zeichnet.

Abb. 1: Die Snap!-IDE lebt komplett im Browser

Als erstes kleines Beispiel wollen wir eine Applikation realisieren, die den auf der rechten Seite des Bildschirms befindlichen Sprite langsam nach vorne bewegt. Ziehen Sie die in Abbildung 2 gezeigten Elemente Schritt für Schritt aus der Toolbar und assemblieren Sie sie nach dem von Microsoft Visio und Co. bekannten Verfahren. Das Durchsuchen der Kategorien wird dabei durch die Farben erleichtert: Jeder Block bekommt die Farbe „seiner“ Kategorie. Klicken Sie zu guter Letzt auf die in der oberen rechten Kante des Bildschirms eingeblendete Fahne, um das Programm zur Ausführung zu bringen.

Abb. 2: Mit diesem Programm bekommt der Sprite Beine

Parameter und mehr

Jedes Skript beginnt mit einem Hat-Symbol: Es handelt sich um eine Art Einsprungspunkt, der den Einstieg in die Programmausführung beschreibt. Neben unserem hier verwendeten Autostarter gibt es auch fortgeschrittene Versionen, die nur bei bestimmten Ereignissen anspringen.

Das darunter stehende Move-Objekt ist ein Command-Block. Es handelt sich dabei um ein Objekt, das einen beliebigen Befehl repräsentiert – in unserem Fall die Bewegung um zehn Schritte. Die runden weißen Bereiche sind Parameter, deren Werte sich durch Ankli...

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