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Knative - das Fundament für eine portierbare Function-Plattform

Only pay for what runs


Warum setzen Unternehmen Open-Source-Software ein? Für einige ist es die Möglichkeit, immer auf dem neuesten Stand in puncto Programmierframeworks und IT-Infrastruktur zu bleiben. Es geht um die Freiheit, die Software flexibel betreiben zu können, wie und wann man möchte. Darüber hinaus besteht immer auch die Option, auf die Open-Source-Technologien aufzubauen und daraus etwas Größeres zu entwickeln. In diesem Geist haben verschiedene Industriepartner, darunter Google und Pivotal, das Projekt Knative ins Leben gerufen.

Mit Projekten wie dem Spring Framework, RabbitMQ und Steeltoe hat Pivotal eine lange Tradition in Sachen Open Source. Die Beteiligung an Knative war insbesondere vor dem Hintergrund schlüssig, da Pivotal mit dem Function Service eine neue Abstraktionsebene für Serverless Workloads bereit stellt. Mit Knative [1] soll der Function Service bestmöglich mit den neuesten Trends in der Containerwelt in Einklang gebracht werden.

Die Zeit ist reif für Functions

Bei der Geschwindigkeit, mit der sich Technologien heute ändern, ist es nur verständlich, wenn mancher den Hype um Serverless mit Zurückhaltung betrachtet. Vielleicht, weil gerade erst eine Containerplattform aufgebaut oder in Produktion genommen wurde oder weil es noch an Use Cases fehlt, die das Investieren in eine neue, funktionsbasierte Architektur und eine Laufzeit dafür rechtfertigen. Manche Unternehmen haben sich zudem bislang nur auf die Public Cloud beschränkt.

Serverless wird oft mit Marketingheadlines wie „Only pay for what runs“ oder „Resize images on demand“ angepriesen. Doch was steckt eigentlich dahinter? Um zu ermessen, ob das Serverless-Paradigma für die eigenen IT-Projekte infrage kommt, sollten sich Unternehmen folgende und ähnliche Fragen stellen:

  • Stehen die Teams für Datenaustausch und Integration vor der Hürde, sinnvolle Data Change Events zu veröffentlichen, um damit Data Stores zu synchronisieren?

  • Wird mit leichtgewichtigen APIs experimentiert, die in schwergewichtigen Deployments enden?

  • Wären Echtzeitanalysen von unvorhergesehenem Netzwerktraffic hinter der Firewall sinnvoll?

  • Wie wäre es, kommerzielle Software durch Event-getriebenes Verhalten zu erweitern?

Bei allen diesen Themen bringt eine funktionsorientierte Plattform Mehrwerte für ein Unternehmen.

hoffmann_knativepivotal_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Verschiedene Abstraktionsebenen

Es ist unbestritten, dass Software auf unterschiedliche Art und Weise betrieben werden kann (Abb. 1). Aber wohl niemand käme auf die Idee, ein komplettes ERP-COTS-Produkt zu n...

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