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Codegenerierung für jeden Anwendungsfall mit Xtext 2.3

Die Effizienzmaschine


Einer der wesentlichsten Zeitfresser in größeren Softwareprojekten ist die Erstellung der Datenstrukturen sowie vergleichsweise einfache, aber mehr oder weniger aufwändig zu kodierende Standardoperationen. Gerade solcher Code kann aber prima generiert werden. Stellt die verwendete Entwicklungsumgebung für das konkrete Problem keine geeigneten Werkzeuge bereit, kann man sich diese dank Xtext auch recht schnell selbst schreiben, was mit der aktuellen Version noch einfacher geworden ist.

Erfahrungsgemäß setzt sich der Code jedes größeren Softwareprojektes aus zwei Arten von Code zusammen. Einerseits sind da spezifische Algorithmen, die die Kernfunktionalität des Produktes beinhalten. Sie sind typischerweise recht speziell und bestehen nicht selten aus in aufwändiger Arbeit hochoptimiertem Code. Der Rest des Projektes hingegen ist mehr oder weniger Standardcode; oder zumindest Code, der häufig wiederkehrende Dinge erledigt und daher idealerweise gut standardisiert und durch wiederverwendbare binäre oder Quellcodekomponenten abgedeckt ist.

Moderne IDEs stellen für die Anwendungsfälle aus dieser zweiten Gruppe von Haus aus vielerlei Handreichungen, Tools und Assistenten bereit, mit deren Hilfe ein Teil des Quellcodes generiert wird. Einige praktische und täglich benutzte Beispiele hierfür sind die UI-Gestaltung mit grafischen Tools wie Formular­editoren, die dann Ressourcendateien, XAML und Quellcode produzieren. Ein anderes typisches Beispiel sind Codegeneratoren, die Modul-Kontrakte in Form von Typbibliotheken, WSDL oder ähnlichen Metadaten importieren und dem Entwickler in Form von generiertem Quellcode zur gefälligen Verwendung bereitstellen.

Trotz des wirklich beeindruckenden Leistungsumfanges moderner IDEs ist es gelegentlich wünschenswert, derartige Tools auch für eigene, spezielle Anwendungsfälle einzusetzen, die von der IDE entweder gar nicht oder nur mit in den hochpreisigeren Editionen verfügbaren Mitteln wie etwa UML-Modellierung unterstützt werden. Gar nicht so selten erweist sich die Bedienung dieser teuren Tools für den Gelegenheitsnutzer als recht umständlich, oder die produzierten Artefakte entsprechen aus dem einen oder anderen Grunde nicht so ganz den hauseigenen Coding-Standards. An dieser Stelle glänzen Tools wie Xtext, mit denen sich mit vergleichsweise überschaubarem Aufwand auch als absoluter Neuling bereits nach kurzer Einarbeitungszeit beeindruckende Ergebnisse produzieren lassen.

Xtext ist ein Werkzeug, mit dem ...

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