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SAP Research analysiert Nachhaltigkeit des ASE-Trainings

Gekommen, um zu bleiben


Bis Ende des Jahres 2012 haben ca. 3 000 Entwickler bei SAP das Programm „Agile Software Engineering“ (ASE) durchlaufen. Dieses Programm hat SAP gemeinsam mit andrena objects konzipiert. Als Ergänzung zu Scrum vermittelt es agile Engineering-Techniken und -Praktiken. So unterstützt es Entwicklungsteams im eigenen Bestreben, dauerhaft Software hoher Qualität zu produzieren. 2010 wurde mit den ASE-Schulungen begonnen.

Dreitausend Mal jeweils vier Wochen Training – bei einer solchen Investition stellt sich die Frage, ob sich dieser Aufwand auszahlt. Und die Antwort sollte präziser sein als ein ungefähres Stimmungsbild. Deshalb befragte SAP Research ca. 1 000 Entwicklerinnen und Entwickler, inwieweit sie agile Techniken wie die Testgetriebene Entwicklung und das Pair Programming adaptiert haben und welche Erfolge sie beobachten. Außerdem untersuchte SAP Research, was die Entwickler heute, etwa ein Jahr nach dem Training, von agilen Methoden halten. Das Ergebnis: eine insgesamt hohe Zielerfüllung, die jetzt in klaren Zahlen dokumentiert ist. Besonders auffällig: 75 Prozent der Befragten sagen, dass agile Praktiken die Qualität signifikant verbessern, und das laut 59 Prozent davon ohne Geschwindigkeitsverlust oder sogar mit Gewinn.

Was den Aufwand von vier Wochen Training für 3 000 Entwicklerinnen und Entwickler rechtfertigt, ist das große Ziel der ASE-Schulung: Sie soll die Softwarequalität dauerhaft steigern, während der Umfang (Scope) mindestens gleich bleibt. Auch Verbesserungen hinsichtlich der Teamarbeit zählen zu den Erfolgen, die das ASE-Training anstrebt.

Konzipiert wurde das Training von SAP und andrena objects aus der wichtigen Lehre heraus, dass die bloße Einführung von Scrum als Rahmenwerk zur Projektsteuerung oft nicht den gewünschten Erfolg brachte. Weder stieg die Produktivität in allen Fällen wie erwartet, noch steigerte sich die Softwarequalität quasi automatisch. Offensichtlich reicht es nicht aus, ein Intervall für die Produktion bestimmter Software vorzugeben, solange unklar bleibt, wie die Teams sie überhaupt produzieren können. Damit rückt wieder in den Mittelpunkt, was in der IT-Welt streckenweise als unbedeutendster Teil des Softwareprojekts angesehen wurde: das reine Programmieren oder, um seinem tatsächlichen Anspruch gerechter zu werden, das Software-Engineering. Dieses kreative „Handwerk“ bildet den Schwerpunkt des Trainings, das konsequenterweise Agile Software Engineering heißt und sich grundsätzlich an das ganze Scrum-Team ric...

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