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Fünf gute Gründe für Graphendatenbanken

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Die Welt der Datenbanken befindet sich im Umbruch, NoSQL hat schon längst den bloßen Status des Buzzwords hinter sich gelassen. Doch auch in diesem Umfeld gibt es unterschiedliche Technologien. Wir möchten Ihnen fünf gute Gründe vorstellen, warum Sie auf Graphendatenbanken setzen sollten.

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Die NoSQL-Welt besteht vor allem aus Datenbanken, die Variationen des Schlüssel-Wert-(Key-Value-)Modells darstellen. Im Vergleich zu relationalen Datenbanken haben diese so genannten aggregatorientierten [1] Datenbanken häufig Vorteile, besonders beim Verteilen großer, einfach strukturierter Datenmengen über große Servercluster; ihr Nachteil liegt in der geringen Fähigkeit zur Modellierung komplexerer Domänen. Im NoSQL-Universum finden sich jedoch auch Modelle, die – verglichen mit relationalen Datenbanken – sehr viel mehr Ausdrucksfähigkeit besitzen. Dies sind die Graphendatenbanken – eine Technologie, die die Welt der Datenspeicherung und -verarbeitung gerade im Sturm erobert. Unternehmen wie Cisco, Adobe und die Deutsche Telekom, ganz zu schweigen von zahlreichen innovativen Start-ups, setzen Graphendatenbanken bereits erfolgreich produktiv ein. Graphendatenbanken kommen in Onlinesystemen mit höchsten Anforderungen an Performance und Verfügbarkeit zum Einsatz. Mit ihrem agileren und flexibel anpassbaren Modell erzielen sie oft eine um den Faktor 1 000 bessere Leistung als relationale Datenbanken. Besonders häufig werden sie in Bereichen wie sozialen Netzwerken, Empfehlungserstellung, Betrugserkennung, Netzwerk- und Cloud-Management, Geodaten und MDM eingesetzt.

Wie der Name schon sagt, speichern Graphendatenbanken die Daten in einer Netzstruktur, in der die einzelnen Informationselemente durch Knoten repräsentiert werden, die bestimmte Eigenschaften besitzen. Diese Knoten sind über Beziehungen miteinander verbunden. Beziehungen wiederum können gerichtet und benannt sein und ebenfalls Eigenschaften besitzen. Die Beziehungen innerhalb des Graphen sind ebenso wichtig wie die Knoten, und sie tragen nicht unerheblich dazu bei, dass Graphendatenbanken so faszinierend anders und außergewöhnlich schnell sind. Beziehungen existieren nicht nur auf einer logischen Ebene, sondern stellen eine direkte physische Verbindung zwischen einzelnen Knoten in der Datenbank bereit. Auch auf einem handelsüblichen Computer erfolgt die Navigation von einem zum nächsten Element somit quasi verzögerungsfrei, und selbst die Navigation zwi...

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