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Die funktionale Alternative zu .NET


Schon seit Visual Studio 2010 ist F# Standardbestandteil der Microsoft-Entwicklungswelt. Davor wurde die Sprache bereits seit 2005 entwickelt, basierend auf syntaktischen Grundlagen, die aus bestehenden funktionalen Hybridsprachen übernommen wurden. Somit ist eigentlich nichts Neues an dieser Sprache – und dennoch ist sie für viele .NET-Programmierer noch immer eine Unbekannte, ein Werkzeug, mit dessen Einsatz man sich noch nicht im Detail beschäftigt hat.

Schon seit frühen Zeiten seiner Entwicklung war F# bei bestimmten Anwendergruppen auf reges Interesse gestoßen. Als eine Sprache, die sich funktionale Einflüsse zumindest als einen wichtigen Punkt auf die Fahne schrieb, bot sich F# offensichtlich für diejenigen algorithmisch geprägten Projekte an, die schon immer gern funktional geführt wurden. Aber mit dem Hintergrund der breit gefächerten Funktionalität des .NET Frameworks gab es hier etwas, das keine andere funktionale Sprache bieten konnte: die Fähigkeit, Anwendungen für die verschiedensten Zielsysteme zu schreiben, mit und ohne grafischer Benutzerschnittstelle, Server oder Client, mit einfachstem Datenbankinterface, als Webanwendung oder für Mobilplattformen. Gleichzeitig ist F# selbst hybrid in seinen Ansätzen, sodass die Interaktion mit all diesen verschiedenen Subsystemen so einfach ist, wie Sie es sich nur vorstellen können.

Fortschritte

Seither hat sich die Entwicklung weiter fortgesetzt – sowohl im Bereich der Sprachen als auch für .NET insgesamt. Für F# bedeutet das hauptsächlich, dass seine Ideen heute relevanter sind als je zuvor. In C# und VB.NET haben seit Visual Studio 2008 immer mehr funktionale Ideen Einzug gehalten, in großem Umfang mit der Sprachunterstützung für das sehr funktional geprägte LINQ, das in .NET 3.5 eingeführt wurde. Parallelisierbarkeit ist ein Thema, das aufgrund der typischen Architekturen aktueller Prozessoren fast jede Software betrifft und über das viele Programmierer in die Welt der funktionalen Programmierung finden, da sie sich von puren Funktionen und unveränderbaren Daten neue Lösungswege versprechen. F# bietet als Programmiersprache den besten Weg zu diesen funktionalen Zielen, der Ihnen auf der .NET-Plattform offensteht, während die Mittel der Objektorientierung, mit denen Sie vertraut sind, nicht zurückstehen müssen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass F# eine Plattform der Entwicklung in mehr als einer Hinsicht ist: Sprachfeatures aus F# haben oft den Weg in andere .NET-Sprachen gefunden und maßgeblich ...

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