Teil 1: IT-Controlling im Spannungsfeld von Technik und Wirtschaftlichkeit

Den Erfolg sichern

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Dass sich Softwareentwickler und Anwendungsdesigner ausschließlich um die technischen Aspekte eines IT-Projekts kümmern müssen, wäre ein Traum, ja nahezu ein Zustand, der dem Schlaraffenland sehr nahe kommen würde. Software wird im Auftrag von Kunden entwickelt oder für den anonymen Markt. Der Erfolg des Projekts bestimmt sich an dessen Ende eindeutig über betriebswirtschaftliche Kennzahlen. Ein Projekt war dann lohnend, wenn es einen positiven Beitrag zum Unternehmenserfolg (Gewinn) leisten konnte. Oder anders ausgedrückt, wenn der Deckungsbeitrag (als Differenz der projektspezifischen Einnahmen und Ausgaben) ausreichend groß und vor allem positiv ist. Liegt dieser wirtschaftliche „Druck“ nicht vor, so handelt es sich meist um Hobbyprojekte, an deren Erfolg nicht die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Vielzahl von Personen hängt. Selbst wenn Sie in einer größeren IT-Entwicklungsfirma tätig sind, werden Sie in einer Vielzahl von Informationen und Meetings über den wirtschaftlichen Stand eines Projekts unmittelbar oder mittelbar informiert. Letztendlich resultieren daraus der meist knappe Zeitplan, die Notwendigkeit eines stetig effektiven Arbeitens und nicht selten dient es auch dem Erhalt des eigenen Arbeitsplatzes. Die Betriebswirtschaft hat – wie die Informatik auch – eine Menge an Konzepten und Methoden entwickelt, um den Erfolg schon im Vorfeld und während der Durchführung möglichst weitgehend abzusichern und im Fall von Problemen bereits frühzeitig Maßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten. Im Einzelfall kann das auch bedeuten, dass man sich für den Abbruch eines Projekts entscheidet. Es ist besser, rechtzeitig „die Reißleine zu ziehen“, statt fortwährend die Ressourcen in nicht erfolgsversprechende Vorhaben fehlzuleiten.

ArtikelserieIm Fokus der Artikelserie stehen die modernen Ansätze des IT-Controllings in der Schnittstelle zwischen Informatik und Ökonomie.Teil 1: IT-Controlling im Spannungsfeld von Technik und Wirtschaftlichkeit. Einführung: Grundlagen, Ziele, Methoden und organisatorische EinbettungTeil 2: Kosten im Blick: IT-Kosten-Leistungsrechnung, Wirtschaftlichkeitsrechnung, aktuelle Fragestellungen unter dem Blickwinkel von Softwareentwicklungsvorhaben

Als IT-Controlling bezeichnet man die Teildisziplin, deren primäre Aufgabe es ist, den eben beschriebenen wirtschaftlichen Erfolg zu ermöglichen. Zwar entstammen die Ansätze dem betriebswirtschaftlichen Kontext, sie sind jedoch zwingend an die Belange der IT anzupassen. Ein Controlling...

Teil 1: IT-Controlling im Spannungsfeld von Technik und Wirtschaftlichkeit

Den Erfolg sichern

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Dass sich Softwareentwickler und Anwendungsdesigner ausschließlich um die technischen Aspekte eines IT-Projekts kümmern müssen, wäre ein Traum, ja nahezu ein Zustand, der dem Schlaraffenland sehr nahe kommen würde. Software wird im Auftrag von Kunden entwickelt oder für den anonymen Markt. Der Erfolg des Projekts bestimmt sich an dessen Ende eindeutig über betriebswirtschaftliche Kennzahlen. Ein Projekt war dann lohnend, wenn es einen positiven Beitrag zum Unternehmenserfolg (Gewinn) leisten konnte. Oder anders ausgedrückt, wenn der Deckungsbeitrag (als Differenz der projektspezifischen Einnahmen und Ausgaben) ausreichend groß und vor allem positiv ist. Liegt dieser wirtschaftliche „Druck“ nicht vor, so handelt es sich meist um Hobbyprojekte, an deren Erfolg nicht die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Vielzahl von Personen hängt. Selbst wenn Sie in einer größeren IT-Entwicklungsfirma tätig sind, werden Sie in einer Vielzahl von Informationen und Meetings über den wirtschaftlichen Stand eines Projekts unmittelbar oder mittelbar informiert. Letztendlich resultieren daraus der meist knappe Zeitplan, die Notwendigkeit eines stetig effektiven Arbeitens und nicht selten dient es auch dem Erhalt des eigenen Arbeitsplatzes. Die Betriebswirtschaft hat – wie die Informatik auch – eine Menge an Konzepten und Methoden entwickelt, um den Erfolg schon im Vorfeld und während der Durchführung möglichst weitgehend abzusichern und im Fall von Problemen bereits frühzeitig Maßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten. Im Einzelfall kann das auch bedeuten, dass man sich für den Abbruch eines Projekts entscheidet. Es ist besser, rechtzeitig „die Reißleine zu ziehen“, statt fortwährend die Ressourcen in nicht erfolgsversprechende Vorhaben fehlzuleiten.

ArtikelserieIm Fokus der Artikelserie stehen die modernen Ansätze des IT-Controllings in der Schnittstelle zwischen Informatik und Ökonomie.Teil 1: IT-Controlling im Spannungsfeld von Technik und Wirtschaftlichkeit. Einführung: Grundlagen, Ziele, Methoden und organisatorische EinbettungTeil 2: Kosten im Blick: IT-Kosten-Leistungsrechnung, Wirtschaftlichkeitsrechnung, aktuelle Fragestellungen unter dem Blickwinkel von Softwareentwicklungsvorhaben

Als IT-Controlling bezeichnet man die Teildisziplin, deren primäre Aufgabe es ist, den eben beschriebenen wirtschaftlichen Erfolg zu ermöglichen. Zwar entstammen die Ansätze dem betriebswirtschaftlichen Kontext, sie sind jedoch zwingend an die Belange der IT anzupassen. Ein Controlling...

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