Eine Einführung in die Programmierung mit Go

Stop and Go!

Tam Hanna


Quellcode zum Download

Die neue Sprache sollte möglichst schnell zu direkten monetären Vorteilen führen. Diese Herangehensweise sorgte dafür, dass Go an Bekanntem und Vorhandenem ausgerichtet wurde. Das Produkt ist ein auf maximale Effizienz getrimmtes Arbeitswerkzeug, bei dessen Entwicklung die Bedürfnisse von produktiv arbeitenden Entwicklern im Mittelpunkt stehen.

Ein besonderes Feature ist die unter [1] spezifizierte lebenslange Kompatibilitätsgarantie. Das Entwicklerteam verpflichtet sich darin, für die gesamte Lebensdauer von Go 1.x Abwärtskompatibilität zu wahren: Es wird – anders als bei Ruby – auf absehbare Zeit keine Sprachänderungen geben, die „wohlverhaltenden“ Code betreffen.

Go herbei

Google bietet vorkompilierte Binärdateien für Windows, Mac OS und Linux an [2]. Aufgrund des Fokus auf Nebenläufigkeit ist es ratsam, erste Gehversuche auf einer mehrkernigen Maschine zu erledigen. Die folgenden Programmbeispiele entstanden auf einer vierkernigen AMD64-Workstation; als Betriebssystem kam Ubuntu 14.04 zum Einsatz.

Die Installation der Programmdateien ist nicht besonders komplex: Das Archiv wird an den von Google vorgeschlagenen Platz extrahiert, die Deklaration der unter [2] angeführten Pfad-Variable sorgt dafür, dass Skript und Co. die von Ihnen benötigten Werkzeuge ohne Probleme finden. Go funktioniert übrigens auch auf Einplatinencomputern mit ARM-Prozessor: Leider gibt es hier keine Binärdistribution, was das manuelle Kompilieren notwendig macht.

Leider ist das Bereitstellen der Compilerinfrastruktur nur die halbe Miete. Go setzt eine vergleichsweise komplexe Ordnerstruktur voraus. Wenn Ihr Code diesem Format nicht entspricht, so kommt es zu Compilerfehlern. Für die folgenden Beispiele erstellen Sie einen Verzeichnisbaum, der nach dem in Abbildung 1 gezeigten Schema aufgebaut ist.

Abb. 1: Ein Go Workspace besteht aus drei Ordnern

Der eigentliche Quellcode Ihrer Solution befindet sich – logischerweise – im Verzeichnis /src. Jedes Projekt-paket liegt in einer eigenen Ordnerstruktur, die auf Wunsch auch aus einem Git oder Mercurial Repository bestehen kann. Von go install kompilierte Binärdateien landen in /bin/, während /pkg/ für die Aufnahme von Bibliotheken und Ähnlichem zuständig ist.

Go setzt das Vorhandensein der GOPATH-Umgebungsvariablen voraus, die auf das zu verwendende Workspace-Verzeichnis verweist. Da man mitunter mit mehreren Workspaces arbeitet, ist es sinnvoll, die Variable nach folgendem Schema im Rahmen der Erstellung ...

Eine Einführung in die Programmierung mit Go

Stop and Go!

Tam Hanna


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Die neue Sprache sollte möglichst schnell zu direkten monetären Vorteilen führen. Diese Herangehensweise sorgte dafür, dass Go an Bekanntem und Vorhandenem ausgerichtet wurde. Das Produkt ist ein auf maximale Effizienz getrimmtes Arbeitswerkzeug, bei dessen Entwicklung die Bedürfnisse von produktiv arbeitenden Entwicklern im Mittelpunkt stehen.

Ein besonderes Feature ist die unter [1] spezifizierte lebenslange Kompatibilitätsgarantie. Das Entwicklerteam verpflichtet sich darin, für die gesamte Lebensdauer von Go 1.x Abwärtskompatibilität zu wahren: Es wird – anders als bei Ruby – auf absehbare Zeit keine Sprachänderungen geben, die „wohlverhaltenden“ Code betreffen.

Go herbei

Google bietet vorkompilierte Binärdateien für Windows, Mac OS und Linux an [2]. Aufgrund des Fokus auf Nebenläufigkeit ist es ratsam, erste Gehversuche auf einer mehrkernigen Maschine zu erledigen. Die folgenden Programmbeispiele entstanden auf einer vierkernigen AMD64-Workstation; als Betriebssystem kam Ubuntu 14.04 zum Einsatz.

Die Installation der Programmdateien ist nicht besonders komplex: Das Archiv wird an den von Google vorgeschlagenen Platz extrahiert, die Deklaration der unter [2] angeführten Pfad-Variable sorgt dafür, dass Skript und Co. die von Ihnen benötigten Werkzeuge ohne Probleme finden. Go funktioniert übrigens auch auf Einplatinencomputern mit ARM-Prozessor: Leider gibt es hier keine Binärdistribution, was das manuelle Kompilieren notwendig macht.

Leider ist das Bereitstellen der Compilerinfrastruktur nur die halbe Miete. Go setzt eine vergleichsweise komplexe Ordnerstruktur voraus. Wenn Ihr Code diesem Format nicht entspricht, so kommt es zu Compilerfehlern. Für die folgenden Beispiele erstellen Sie einen Verzeichnisbaum, der nach dem in Abbildung 1 gezeigten Schema aufgebaut ist.

Abb. 1: Ein Go Workspace besteht aus drei Ordnern

Der eigentliche Quellcode Ihrer Solution befindet sich – logischerweise – im Verzeichnis /src. Jedes Projekt-paket liegt in einer eigenen Ordnerstruktur, die auf Wunsch auch aus einem Git oder Mercurial Repository bestehen kann. Von go install kompilierte Binärdateien landen in /bin/, während /pkg/ für die Aufnahme von Bibliotheken und Ähnlichem zuständig ist.

Go setzt das Vorhandensein der GOPATH-Umgebungsvariablen voraus, die auf das zu verwendende Workspace-Verzeichnis verweist. Da man mitunter mit mehreren Workspaces arbeitet, ist es sinnvoll, die Variable nach folgendem Schema im Rahmen der Erstellung ...

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