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Entwickler Magazin
Teil 1: Grundlagen und Standards

Biometrische Technologien


Biometrische Systeme haben bereits in vielen Bereichen unseres Alltags Einzug gehalten, wobei diese aktuell auf den biometrischen Merkmalen Fingerabdruck oder Gesichtsbild basieren. Diese biometrischen Merkmale sind bei jedem Menschen individuell verschieden ausgeprägt und können somit nach entsprechender Erfassung und adäquater Speicherung automatisiert mit geeigneten IT-Systemen verarbeitet werden. Hierbei kann es sich entweder um ein Verifikationssystem handeln, dessen Aufgabe darin besteht, die Identität einer Person zu bestätigen, oder um ein Identifikationssystem, das auf die Feststellung (Ermittlung) einer Identität ausgelegt ist.

Artikelübersicht

Teil 1: Grundlagen und Standards

Teil 2: Reale Anwendungen und praktische Programmbeispiele

Ein biometrisches Verifikationssystem kommt beispielsweise bei der Entsperrung eines modernen Smartphones zum Einsatz, indem der Fingerabdruck mit dem integrierten Fingerabdruckscanner live erfasst und mit der im Smartphone gespeicherten Referenz verglichen wird. Ein biometrisches Identifikationssystem ist hingegen für die Zuordnung eines vorgelegten biometrischen Merkmals zu einer gesuchten Person geeignet und kann damit bei der forensischen Analyse eingesetzt werden.

Der erste Teil dieser zweiteiligen Artikelserie befasst sich mit den Grundlagen biometrischer Merkmale. Nach einem kurzen historischen Abriss werden neben den Anforderungen an ein biometrisches System die Erfassung und die Weiterverarbeitung von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern beschrieben. Daran anschließend werden die Standards für das Processing des jeweiligen biometrischen Systems konkret aufgezeigt. Im zweiten Teil werden reale Anwendungen und praktische Programmbeispiele mit frei verfügbaren Bibliotheken, wie beispielsweise der Referenzimplementierung für Fingerabdrücke, NDIS, vorgestellt.

Einführung

Jeder Mensch ist von Geburt an mit individuellen biometrischen Merkmalen ausgestattet. Diese Merkmale sind einzigartig und verändern sich im Laufe des Lebens so gut wie nicht. Natürlich ist beispielsweise die Fingerkuppe eines Säuglings kleiner als die eines Erwachsenen und somit auch der gesamte Fingerabdruck. Abgesehen von solchen altersbedingten Größenänderungen bleiben die anatomischen Strukturen im Allgemeinen ein ganzes Leben lang erhalten, es sei denn, äußere Einflüsse wie Unfälle oder sonstige Beeinträchtigungen verursachen irreversible Veränderungen.

Es ist daher naheliegend, die für jeden Menschen einzigartigen biometrischen Merkmale...

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Teil 1: Grundlagen und Standards

Biometrische Technologien

Biometrische Systeme haben bereits in vielen Bereichen unseres Alltags Einzug gehalten, wobei diese aktuell auf den biometrischen Merkmalen Fingerabdruck oder Gesichtsbild basieren. Diese biometrischen Merkmale sind bei jedem Menschen individuell verschieden ausgeprägt und können somit nach entsprechender Erfassung und adäquater Speicherung automatisiert mit geeigneten IT-Systemen verarbeitet werden. Hierbei kann es sich entweder um ein Verifikationssystem handeln, dessen Aufgabe darin besteht, die Identität einer Person zu bestätigen, oder um ein Identifikationssystem, das auf die Feststellung (Ermittlung) einer Identität ausgelegt ist.

Helmut Stoiber


Biometrische Systeme haben bereits in vielen Bereichen unseres Alltags Einzug gehalten, wobei diese aktuell auf den biometrischen Merkmalen Fingerabdruck oder Gesichtsbild basieren. Diese biometrischen Merkmale sind bei jedem Menschen individuell verschieden ausgeprägt und können somit nach entsprechender Erfassung und adäquater Speicherung automatisiert mit geeigneten IT-Systemen verarbeitet werden. Hierbei kann es sich entweder um ein Verifikationssystem handeln, dessen Aufgabe darin besteht, die Identität einer Person zu bestätigen, oder um ein Identifikationssystem, das auf die Feststellung (Ermittlung) einer Identität ausgelegt ist.

Artikelübersicht

Teil 1: Grundlagen und Standards

Teil 2: Reale Anwendungen und praktische Programmbeispiele

Ein biometrisches Verifikationssystem kommt beispielsweise bei der Entsperrung eines modernen Smartphones zum Einsatz, indem der Fingerabdruck mit dem integrierten Fingerabdruckscanner live erfasst und mit der im Smartphone gespeicherten Referenz verglichen wird. Ein biometrisches Identifikationssystem ist hingegen für die Zuordnung eines vorgelegten biometrischen Merkmals zu einer gesuchten Person geeignet und kann damit bei der forensischen Analyse eingesetzt werden.

Der erste Teil dieser zweiteiligen Artikelserie befasst sich mit den Grundlagen biometrischer Merkmale. Nach einem kurzen historischen Abriss werden neben den Anforderungen an ein biometrisches System die Erfassung und die Weiterverarbeitung von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern beschrieben. Daran anschließend werden die Standards für das Processing des jeweiligen biometrischen Systems konkret aufgezeigt. Im zweiten Teil werden reale Anwendungen und praktische Programmbeispiele mit frei verfügbaren Bibliotheken, wie beispielsweise der Referenzimplementierung für Fingerabdrücke, NDIS, vorgestellt.

Einführung

Jeder Mensch ist von Geburt an mit individuellen biometrischen Merkmalen ausgestattet. Diese Merkmale sind einzigartig und verändern sich im Laufe des Lebens so gut wie nicht. Natürlich ist beispielsweise die Fingerkuppe eines Säuglings kleiner als die eines Erwachsenen und somit auch der gesamte Fingerabdruck. Abgesehen von solchen altersbedingten Größenänderungen bleiben die anatomischen Strukturen im Allgemeinen ein ganzes Leben lang erhalten, es sei denn, äußere Einflüsse wie Unfälle oder sonstige Beeinträchtigungen verursachen irreversible Veränderungen.

Es ist daher naheliegend, die für jeden Menschen einzigartigen biometrischen Merkmale...

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