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Entwickler Magazin
Teil 6: Datenbanken und Datenmodellierung für Entwickler im Überblick

Daten, Daten, Daten

Enterprise-Anwendungen dienen hauptsächlich der Datenverarbeitung. Deren Basis sind Datenbanken. Als Entwickler muss man daher mit den Konzepten der Datenbanktheorie vertraut sein. Begriffe wie Datenmodellierung, relationales Schema und Normalisierung dürfen keine Schweißperlen auf der Stirn hervorrufen. Im Rahmen des letzten Teils dieser Artikelserie erhalten Sie einen kompakten Überblick über das Thema.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Im Unternehmensumfeld (Enterprise-Segment) sind Datenbankapplikationen das bestimmende Thema der Softwareentwicklung. Dabei ist man als Entwickler oft gar nicht in der Situation, eine Datenbank von Grund auf neu zu gestalten. Vielmehr entwickelt man Applikationen, die einen entsprechenden Zugriff auf die Datenhaltungssysteme, meist eine Datenbank in Form eines Datenbankservers, herstellen. Aber auch wenn man als künftiger Softwareentwickler in einem ganz anderen Segment tätig sein möchte, kommen die Konzepte und Technologien von Datenbanken zum Einsatz. Betrachtet man in diesem Zusammenhang zum Beispiel das Tätigkeitsfeld der App-Programmierung für Smartphones und Tablets, so greifen auch diese kleinen Applikationen meist auf Datenbanken zurück. Auf diesem Weg werden die Nutzer mit Informationen versorgt oder können Geschäftsvorgänge bearbeiten.

Artikelserie Teil 1: Einführung: Programmentwicklung, Sprachen, EntwicklungsumgebungTeil 2: Basics: Variablen, Datentypen, Ablaufstrukturen, AlgorithmenTeil 3: Objektorientierung: Klassen, Eigenschaften, Methoden, Ereignisse, VererbungTeil 4: User Interface: Design aus technischer PerspektiveTeil 5: Architektur: Anwendungsschichten und Kopplung, Model-View-Controller-MusterTeil 6: Daten: Datenbanktheorie und Datenmodellierung

Grund genug also, sich bereits zu Beginn der Karriere als künftiger Softwareentwickler mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Das Thema ist komplex und umfassend, sodass es nicht gelingt, es im Rahmen eines Artikels auch nur annähernd erschöpfend abzudecken. Das ist auch nicht das Ziel. Der Leser erhält dafür einen kompakten Einblick in die Welt der Datenbanken und somit eine Einstiegshilfe. Die weitere Auseinandersetzung mit den Fragestellungen wird dann der Fachliteratur überlassen. Beginnen wir mit der notwendigen Theorie.

Was ist eine Datenbank?

In einer Datenbank werden Daten abgespeichert. Konkret kann man definieren: Eine Datenbank ist eine logisch zusammenhängende Sammlung von Daten, die einen Ausschnitt aus der realen Welt beschreiben. Um welche Art von Daten es geht, ist dabei zunächst nicht von Interesse. In der Kundendatenbank werden die Merkmale der Kunden (Name, Anschrift, Kommunikationsdaten, …) gespeichert. Eine Datenbank zur Verwaltung von Buchungsaufträgen im Hotel umfasst die Daten zu den Aufenthalten der Gäste. Es spielt hier auch keine Rolle, auf welche Art und Weise die Informationen abgelegt werden. Sehr häufig – da werden wir noch ausführlich darauf zurückkomme...

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Teil 6: Datenbanken und Datenmodellierung für Entwickler im Überblick

Daten, Daten, Daten

Enterprise-Anwendungen dienen hauptsächlich der Datenverarbeitung. Deren Basis sind Datenbanken. Als Entwickler muss man daher mit den Konzepten der Datenbanktheorie vertraut sein. Begriffe wie Datenmodellierung, relationales Schema und Normalisierung dürfen keine Schweißperlen auf der Stirn hervorrufen. Im Rahmen des letzten Teils dieser Artikelserie erhalten Sie einen kompakten Überblick über das Thema.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Im Unternehmensumfeld (Enterprise-Segment) sind Datenbankapplikationen das bestimmende Thema der Softwareentwicklung. Dabei ist man als Entwickler oft gar nicht in der Situation, eine Datenbank von Grund auf neu zu gestalten. Vielmehr entwickelt man Applikationen, die einen entsprechenden Zugriff auf die Datenhaltungssysteme, meist eine Datenbank in Form eines Datenbankservers, herstellen. Aber auch wenn man als künftiger Softwareentwickler in einem ganz anderen Segment tätig sein möchte, kommen die Konzepte und Technologien von Datenbanken zum Einsatz. Betrachtet man in diesem Zusammenhang zum Beispiel das Tätigkeitsfeld der App-Programmierung für Smartphones und Tablets, so greifen auch diese kleinen Applikationen meist auf Datenbanken zurück. Auf diesem Weg werden die Nutzer mit Informationen versorgt oder können Geschäftsvorgänge bearbeiten.

Artikelserie Teil 1: Einführung: Programmentwicklung, Sprachen, EntwicklungsumgebungTeil 2: Basics: Variablen, Datentypen, Ablaufstrukturen, AlgorithmenTeil 3: Objektorientierung: Klassen, Eigenschaften, Methoden, Ereignisse, VererbungTeil 4: User Interface: Design aus technischer PerspektiveTeil 5: Architektur: Anwendungsschichten und Kopplung, Model-View-Controller-MusterTeil 6: Daten: Datenbanktheorie und Datenmodellierung

Grund genug also, sich bereits zu Beginn der Karriere als künftiger Softwareentwickler mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen. Das Thema ist komplex und umfassend, sodass es nicht gelingt, es im Rahmen eines Artikels auch nur annähernd erschöpfend abzudecken. Das ist auch nicht das Ziel. Der Leser erhält dafür einen kompakten Einblick in die Welt der Datenbanken und somit eine Einstiegshilfe. Die weitere Auseinandersetzung mit den Fragestellungen wird dann der Fachliteratur überlassen. Beginnen wir mit der notwendigen Theorie.

Was ist eine Datenbank?

In einer Datenbank werden Daten abgespeichert. Konkret kann man definieren: Eine Datenbank ist eine logisch zusammenhängende Sammlung von Daten, die einen Ausschnitt aus der realen Welt beschreiben. Um welche Art von Daten es geht, ist dabei zunächst nicht von Interesse. In der Kundendatenbank werden die Merkmale der Kunden (Name, Anschrift, Kommunikationsdaten, …) gespeichert. Eine Datenbank zur Verwaltung von Buchungsaufträgen im Hotel umfasst die Daten zu den Aufenthalten der Gäste. Es spielt hier auch keine Rolle, auf welche Art und Weise die Informationen abgelegt werden. Sehr häufig – da werden wir noch ausführlich darauf zurückkomme...

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