© Liashko/Shutterstock.com
Entwickler Magazin
Teil 2: Das User-Experience-Dossier

UX Best Practices

UX-Designer sind verantwortlich für die User Experience. Sie entwerfern nicht nur das UI-Design, sondern stellen auch sicher, dass es funktioniert. Doch mit welchen Methoden wird ermittelt, ob die gestalterischen Elemente wirklich ihre Funktion erfüllen? Und warum ist das überhaupt wichtig für Webdesigner? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im zweiten Teil unserer Artikelserie.

Jan Weddehage


Im ersten Teil haben wir über den Wandel des UI- zum UX-Design gesprochen und erörtert, warum sich die Entwicklung auch auf den Bereich des Webdesigns auswirkt. Manch einer mag nun erwidern, dass das mit dem Bereich des Webdesigns nicht wirklich viel zu tun hat und in erster Linie nur UI- und UX-Designer betrifft. Es geht schließlich um die Erstellung von Webseiten und nicht um den Bau von User Interfaces.

Und es stimmt: In der Regel werden von Firmen UI-Designer engagiert, um das Interface ihrer App oder ihres Produkts zu gestalten oder zu verbessern. Aber heutzutage unterscheiden sich Webseiten nicht mehr besonders stark von App-Interfaces. Üblicherweise erfolgt die Navigation per Menü. Hierbei muss den Usern intuitiv der Sinn und Zweck der Elemente bewusst als auch das Ziel der Seite oder Applikation klar sein.

“If the user is having a problem, it’s our problem.” – Steve Jobs

Im Webdesign gilt also das Gleiche wie im UI-Design: Ohne die Implementierung der grundlegendsten User-Experience-Bausteine mögen die Auftraggeber zwar eine schmucke Seite oder App besitzen, müssen sich aber zugleich über eine niedrige Konversion ärgern, hohe Bounce-Raten in Kauf nehmen und sich mit verärgerten Besuchern auseinandersetzen. Deshalb suchen viele Firmen – insbesondere Start-ups – nach Webdesignern, die sich neben der Gestaltung visueller Elemente auch mit den Grundlagen einer guten User Experience auskennen.

Vom Webdesign zum Web Service

Der Einfluss der User Experience kann beschrieben werden als Entwicklung vom Webdesign zum Web Service. In den letzten fünf Jahren haben mobile Endgeräte das Surfverhalten der Nutzer entscheidend umgekrempelt. Inhalte werden nicht mehr nur von den Usern gefunden, sondern die Inhalte finden heutzutage die Anwender (Stichwort: Push Notifications). Auch die Ausgabe von Suchergebnissen hat sich verändert. Es werden nicht mehr länger alle möglichen Treffer angezeigt, sondern gezielt userspezifische, den Kontext berücksichtigende Ausgaben generiert (Stichwort: Siri und Google Now). Generell ist ein Trend zu beobachten, dass was auf der Page steht, deutlich wichtiger geworden ist als seine Anordnung (Stichwort: geräteübergreifender Content via APIs).

Der Schwerpunkt bei Webseiten verlagert sich von der visuellen Gestaltung hin zu End-to-End-orientierten Web-Service-Angeboten. Die von den Diensten angebotenen Inhalte sollen nur die wichtigsten Informationen aufbereiten, nicht mit unnötigen Angaben überfordern und mit anderen Services leicht ...

Entwickler Magazin
Teil 2: Das User-Experience-Dossier

UX Best Practices

UX-Designer sind verantwortlich für die User Experience. Sie entwerfern nicht nur das UI-Design, sondern stellen auch sicher, dass es funktioniert. Doch mit welchen Methoden wird ermittelt, ob die gestalterischen Elemente wirklich ihre Funktion erfüllen? Und warum ist das überhaupt wichtig für Webdesigner? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im zweiten Teil unserer Artikelserie.

Jan Weddehage


Im ersten Teil haben wir über den Wandel des UI- zum UX-Design gesprochen und erörtert, warum sich die Entwicklung auch auf den Bereich des Webdesigns auswirkt. Manch einer mag nun erwidern, dass das mit dem Bereich des Webdesigns nicht wirklich viel zu tun hat und in erster Linie nur UI- und UX-Designer betrifft. Es geht schließlich um die Erstellung von Webseiten und nicht um den Bau von User Interfaces.

Und es stimmt: In der Regel werden von Firmen UI-Designer engagiert, um das Interface ihrer App oder ihres Produkts zu gestalten oder zu verbessern. Aber heutzutage unterscheiden sich Webseiten nicht mehr besonders stark von App-Interfaces. Üblicherweise erfolgt die Navigation per Menü. Hierbei muss den Usern intuitiv der Sinn und Zweck der Elemente bewusst als auch das Ziel der Seite oder Applikation klar sein.

“If the user is having a problem, it’s our problem.” – Steve Jobs

Im Webdesign gilt also das Gleiche wie im UI-Design: Ohne die Implementierung der grundlegendsten User-Experience-Bausteine mögen die Auftraggeber zwar eine schmucke Seite oder App besitzen, müssen sich aber zugleich über eine niedrige Konversion ärgern, hohe Bounce-Raten in Kauf nehmen und sich mit verärgerten Besuchern auseinandersetzen. Deshalb suchen viele Firmen – insbesondere Start-ups – nach Webdesignern, die sich neben der Gestaltung visueller Elemente auch mit den Grundlagen einer guten User Experience auskennen.

Vom Webdesign zum Web Service

Der Einfluss der User Experience kann beschrieben werden als Entwicklung vom Webdesign zum Web Service. In den letzten fünf Jahren haben mobile Endgeräte das Surfverhalten der Nutzer entscheidend umgekrempelt. Inhalte werden nicht mehr nur von den Usern gefunden, sondern die Inhalte finden heutzutage die Anwender (Stichwort: Push Notifications). Auch die Ausgabe von Suchergebnissen hat sich verändert. Es werden nicht mehr länger alle möglichen Treffer angezeigt, sondern gezielt userspezifische, den Kontext berücksichtigende Ausgaben generiert (Stichwort: Siri und Google Now). Generell ist ein Trend zu beobachten, dass was auf der Page steht, deutlich wichtiger geworden ist als seine Anordnung (Stichwort: geräteübergreifender Content via APIs).

Der Schwerpunkt bei Webseiten verlagert sich von der visuellen Gestaltung hin zu End-to-End-orientierten Web-Service-Angeboten. Die von den Diensten angebotenen Inhalte sollen nur die wichtigsten Informationen aufbereiten, nicht mit unnötigen Angaben überfordern und mit anderen Services leicht ...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang