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Entwickler Magazin
Teil 1: Einführung in die Programmierung von 2-D-Spielen

Wie die Bilder laufen lernen

Die meisten Softwareentwickler haben in ihrem Leben wohl mindestens einmal ein Computerspiel gespielt - und viele werden sich gefragt haben, wie das eigentlich funktioniert. Bei Recherchen trifft die/der Interessierte dann schnell auf Frameworks und Tools, die sehr mächtig und leistungsfähig sind. Diese verlangen aber auch eine gewisse Einarbeitungszeit, außerdem sind sie fast immer an bestimmte Technologien/Plattformen gebunden. Das führt dann oft dazu, dass man sich dann doch nicht weiter mit diesem eigentlich interessanten Thema beschäftigt. Das ist bedauerlich, denn einerseits kann man anhand der Programmierung von Spielen viel lernen, und andererseits macht das Entwickeln eigener Spiele auch sehr viel Spaß.

Wolfgang Schmidt, Danny Reinhold


In dieser Artikelserie wollen wir deshalb – zunächst unabhängig von konkreten Frameworks, Technologien und Plattformen – die Grundlagen der Spieleprogrammierung in 2-D beleuchten und anschließend demonstrieren, wie diese Grundlagen mit verschiedenen Technologien konkret umgesetzt werden können. Dabei wird jeweils ein vollständig spielbares Spiel implementiert. Auf dieser Basis sollte der Leser dann in der Lage sein, eigene Ideen mit der Technologie seiner Wahl umzusetzen.

ArtikelserieDie Artikelserie behandelt die Grundlagen der 2-D-Spieleprogrammierung sowie zwei exemplarische Implementierungen auf Grundlage unterschiedlicher Technologien.Teil 1: Grundlagen der 2-D-SpieleprogrammierungTeil 2: Implementierung eines Spiels auf Basis von ANSI C und der Bibliothek SDLTeil 3: Implementierung eines Spiels auf Basis von JavaScript und HTML5

Computerspiele sind allgegenwärtig. Es gibt sie auf dedizierter Hardware (Nintendo, Microsoft, Sony), als hochgezüchtete Spiele für ebenso hochgezüchtete High-End-Gamer-PCs, als Java-Game für das „Dumb­phone“, als Android-/iPhone-App für Smartphones und als Browserspiel im Internet. Die zugrunde liegenden Technologien sind vielfältig. Nichtsdestotrotz gibt es grundlegende Techniken, die weitgehend unabhängig von der jeweils eingesetzten Technologie sind. Das Verständnis dieser Techniken bildet die Basis, auf der dann eigene Spiele unter Verwendung beliebiger geeigneter Technologien umgesetzt werden können.

Spieleprogrammierung ist ein sehr komplexes und anspruchsvolles Thema, das in einer kurzen Artikelserie unmöglich erschöpfend behandelt werden kann. Aus diesem Grund wollen wir uns in dieser Serie auf die Umsetzung einfacher 2-D-Spiele beschränken, um dem Leser den Einstieg zu erleichtern und erste eigene Schritte in der Spieleprogrammierung zu ermöglichen.

Ein Blick zurück – Computerspiele von den Anfängen bis heute

Computerspiele können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die ersten Spiele wurden schon zu einer Zeit implementiert, als ein Computer für eine Privatperson unerschwinglich war. Eines der ersten Spiele war etwa Spacewar!, das im Jahr 1962 fertiggestellt wurde und auf einem PDP-1 lief [1].

Sehr früh wurden die Möglichkeiten einer kommerziellen Verwertung von Computerspielen entdeckt. Zunächst begann man mit Spielautomaten (Arcade-Games), bei denen ein entsprechendes Gerät in einer geeigneten Lokalität (Kneipe, Disco, Spielhalle) aufgestellt wurde und sich durch die eingeworfenen Münzen schnell amortisierte.

Wen...

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Teil 1: Einführung in die Programmierung von 2-D-Spielen

Wie die Bilder laufen lernen

Die meisten Softwareentwickler haben in ihrem Leben wohl mindestens einmal ein Computerspiel gespielt - und viele werden sich gefragt haben, wie das eigentlich funktioniert. Bei Recherchen trifft die/der Interessierte dann schnell auf Frameworks und Tools, die sehr mächtig und leistungsfähig sind. Diese verlangen aber auch eine gewisse Einarbeitungszeit, außerdem sind sie fast immer an bestimmte Technologien/Plattformen gebunden. Das führt dann oft dazu, dass man sich dann doch nicht weiter mit diesem eigentlich interessanten Thema beschäftigt. Das ist bedauerlich, denn einerseits kann man anhand der Programmierung von Spielen viel lernen, und andererseits macht das Entwickeln eigener Spiele auch sehr viel Spaß.

Wolfgang Schmidt, Danny Reinhold


In dieser Artikelserie wollen wir deshalb – zunächst unabhängig von konkreten Frameworks, Technologien und Plattformen – die Grundlagen der Spieleprogrammierung in 2-D beleuchten und anschließend demonstrieren, wie diese Grundlagen mit verschiedenen Technologien konkret umgesetzt werden können. Dabei wird jeweils ein vollständig spielbares Spiel implementiert. Auf dieser Basis sollte der Leser dann in der Lage sein, eigene Ideen mit der Technologie seiner Wahl umzusetzen.

ArtikelserieDie Artikelserie behandelt die Grundlagen der 2-D-Spieleprogrammierung sowie zwei exemplarische Implementierungen auf Grundlage unterschiedlicher Technologien.Teil 1: Grundlagen der 2-D-SpieleprogrammierungTeil 2: Implementierung eines Spiels auf Basis von ANSI C und der Bibliothek SDLTeil 3: Implementierung eines Spiels auf Basis von JavaScript und HTML5

Computerspiele sind allgegenwärtig. Es gibt sie auf dedizierter Hardware (Nintendo, Microsoft, Sony), als hochgezüchtete Spiele für ebenso hochgezüchtete High-End-Gamer-PCs, als Java-Game für das „Dumb­phone“, als Android-/iPhone-App für Smartphones und als Browserspiel im Internet. Die zugrunde liegenden Technologien sind vielfältig. Nichtsdestotrotz gibt es grundlegende Techniken, die weitgehend unabhängig von der jeweils eingesetzten Technologie sind. Das Verständnis dieser Techniken bildet die Basis, auf der dann eigene Spiele unter Verwendung beliebiger geeigneter Technologien umgesetzt werden können.

Spieleprogrammierung ist ein sehr komplexes und anspruchsvolles Thema, das in einer kurzen Artikelserie unmöglich erschöpfend behandelt werden kann. Aus diesem Grund wollen wir uns in dieser Serie auf die Umsetzung einfacher 2-D-Spiele beschränken, um dem Leser den Einstieg zu erleichtern und erste eigene Schritte in der Spieleprogrammierung zu ermöglichen.

Ein Blick zurück – Computerspiele von den Anfängen bis heute

Computerspiele können auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die ersten Spiele wurden schon zu einer Zeit implementiert, als ein Computer für eine Privatperson unerschwinglich war. Eines der ersten Spiele war etwa Spacewar!, das im Jahr 1962 fertiggestellt wurde und auf einem PDP-1 lief [1].

Sehr früh wurden die Möglichkeiten einer kommerziellen Verwertung von Computerspielen entdeckt. Zunächst begann man mit Spielautomaten (Arcade-Games), bei denen ein entsprechendes Gerät in einer geeigneten Lokalität (Kneipe, Disco, Spielhalle) aufgestellt wurde und sich durch die eingeworfenen Münzen schnell amortisierte.

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