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Entwickler Magazin
Buchtipp

Buchtipp: Swift 4

Apples Programmiersprache Swift erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit - auch abseits der hauseigenen Plattformen iOS, macOS und Co. Das Buch von Michael Kofler ist darauf ausgelegt, einen Komplettüberblick über Swift 4 zu geben.

Tam Hanna


Michael Kofler unterteilt die vierte Fassung seines Klassikers in vier Sektoren: Der erste Abschnitt befasst sich mit der Programmiersprache Swift als Ganzes. Eine Kurzbesprechung von Playground und Terminal legt die Arbeitsumgebung fest, in der die diversen Aspekte des Sprachdesigns von Swift behandelt werden. Neben den Grundstrukturen bespricht das Werk auch fortgeschrittenere Fragestellungen wie die OOP-Implementierung und die verschiedenen Collection-Datentypen.Die Vorstellung der verschiedenen Aspekte erfolgt im Allgemeinen durch mehr oder weniger alleinstehende Snippets, die sich in Playground und Co. anwerfen lassen. Diese Vorgehensweise hat gegenüber klassischen Codebeispielen den Vorteil des geringeren Umfangs. Da Kofler die Ausgaben der Snippets im Allgemeinen mit abdruckt, taugt das Buch auch zum Offlinelesen.Bleibt der erste Teil im Großen und Ganzen plattform­agnostisch, liegt der Fokus im zweiten Abschnitt auf der Programmierung der verschiedenen Apple-Betriebssysteme. macOS und iOS finden in je zwei Kapiteln Erwähnung, während das für Apple TV vorgesehene tvOS in einem zusätzlichen Abschnitt vorgestellt wird. Kofler beschränkt sich dabei auf die Vorstellung von Betriebssystem- und Projektskelettarchitektur, um das eigentliche Ansprechen der diversen Systemdienste im dritten Sektor zu erledigen.Diese Kapitel wurden weitgehend in sich geschlossen konstruiert. Der Hintergedanke des Autors ist, dass ein Programmierer, der Interesse an einem der Kapitel hat, es ohne viel Herumblättern durcharbeiten kann. Der Umfang des behandelten Materials ist, typisch für Kofler, hoch. In einem Kapitel geht er beispielsweise nicht nur auf Netzwerke ein, sondern auch auf die diversen Möglichkeiten zur Verarbeitung von XML und JSON.Treten plattformspezifische Unterschiede zutage, wie beispielsweise beim Handling von Touchscreeneingaben, bespricht das Buch das jeweilige System im ersten Schritt allgemein. Nachfolgend geht es auf die jeweiligen Besonderheiten ein.Im vierten und letzten Teil des Buchs führt der Autor kurz durch ein gutes Dutzend verschiedener Beispielprogramme, die beiliegen. Es handelt sich hierbei um verschiedene Produktiv-Apps für Desktops sowie Handhelds und auch einige Spiele. Für Nicht-Apple-User sind die Programme allerdings nur aus theoretischer Sicht interessant.Die Programmierung von 3-D-Spielen findet indes keine Erwähnung. Aus didaktischer Sicht bietet das Buch sonst keinerlei Anlass zur Kritik: das Layout ist klar, die Bebilderung au...

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Buchtipp: Swift 4

Apples Programmiersprache Swift erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit - auch abseits der hauseigenen Plattformen iOS, macOS und Co. Das Buch von Michael Kofler ist darauf ausgelegt, einen Komplettüberblick über Swift 4 zu geben.

Tam Hanna


Michael Kofler unterteilt die vierte Fassung seines Klassikers in vier Sektoren: Der erste Abschnitt befasst sich mit der Programmiersprache Swift als Ganzes. Eine Kurzbesprechung von Playground und Terminal legt die Arbeitsumgebung fest, in der die diversen Aspekte des Sprachdesigns von Swift behandelt werden. Neben den Grundstrukturen bespricht das Werk auch fortgeschrittenere Fragestellungen wie die OOP-Implementierung und die verschiedenen Collection-Datentypen.Die Vorstellung der verschiedenen Aspekte erfolgt im Allgemeinen durch mehr oder weniger alleinstehende Snippets, die sich in Playground und Co. anwerfen lassen. Diese Vorgehensweise hat gegenüber klassischen Codebeispielen den Vorteil des geringeren Umfangs. Da Kofler die Ausgaben der Snippets im Allgemeinen mit abdruckt, taugt das Buch auch zum Offlinelesen.Bleibt der erste Teil im Großen und Ganzen plattform­agnostisch, liegt der Fokus im zweiten Abschnitt auf der Programmierung der verschiedenen Apple-Betriebssysteme. macOS und iOS finden in je zwei Kapiteln Erwähnung, während das für Apple TV vorgesehene tvOS in einem zusätzlichen Abschnitt vorgestellt wird. Kofler beschränkt sich dabei auf die Vorstellung von Betriebssystem- und Projektskelettarchitektur, um das eigentliche Ansprechen der diversen Systemdienste im dritten Sektor zu erledigen.Diese Kapitel wurden weitgehend in sich geschlossen konstruiert. Der Hintergedanke des Autors ist, dass ein Programmierer, der Interesse an einem der Kapitel hat, es ohne viel Herumblättern durcharbeiten kann. Der Umfang des behandelten Materials ist, typisch für Kofler, hoch. In einem Kapitel geht er beispielsweise nicht nur auf Netzwerke ein, sondern auch auf die diversen Möglichkeiten zur Verarbeitung von XML und JSON.Treten plattformspezifische Unterschiede zutage, wie beispielsweise beim Handling von Touchscreeneingaben, bespricht das Buch das jeweilige System im ersten Schritt allgemein. Nachfolgend geht es auf die jeweiligen Besonderheiten ein.Im vierten und letzten Teil des Buchs führt der Autor kurz durch ein gutes Dutzend verschiedener Beispielprogramme, die beiliegen. Es handelt sich hierbei um verschiedene Produktiv-Apps für Desktops sowie Handhelds und auch einige Spiele. Für Nicht-Apple-User sind die Programme allerdings nur aus theoretischer Sicht interessant.Die Programmierung von 3-D-Spielen findet indes keine Erwähnung. Aus didaktischer Sicht bietet das Buch sonst keinerlei Anlass zur Kritik: das Layout ist klar, die Bebilderung au...

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