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Entwickler Magazin
Teil 2: Eine UWP-App für den Raspberry Pi

Himbeerkuchen auf dem Fensterbrett

Anwendungen im Umfeld von IoT müssen etwas anders aufgebaut werden als klassische Softwareprogramme. Wir beleuchten wichtige Aspekte für die Universal Windows Platform. Als Hardware setzen wir auf einen Raspberry Pi. Dieses Mal geht es um konkrete Fragen des UI-Designs, um die Möglichkeiten der Datenanbindung und um die Ansteuerung von spezifischen Hardwareerweiterungen.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


ArtikelserieTeil 1: Internet of Things und Windows 10Teil 2: Eine UWP-App für den Raspberry Pi

Unser Technologiestack für praktische Experimente im Internet-of-Things-(IoT-)Bereich besteht aus einem Rasp­berry Pi und Windows 10 IoT. Hier laufen Apps für die Universal Windows Platform (UWP). Den grundsätzlichen Systemaufbau, die Installation von Windows 10 IoT und die durchaus vielfältigen Möglichkeiten der Administration haben wir im ersten Teil der Artikelserie beschrieben. In diesem zweiten Teil geht es darum, welche Möglichkeiten die UWP uns im Rahmen von IoT und speziell auf dem Raspberry Pi bietet. Wichtige Themen sind:

Das User Interface gestaltenMit Daten arbeitenHardwareerweiterungen anschließen

Wir betrachten diese Themen aus dem Blickwinkel einer IoT-Anwendung und stellen die Unterschiede zu einer klassischen Softwareapplikation heraus.

Das User Interface

Hier ist als Erstes die Frage zu beantworten, ob das gewählte Einsatzszenario für eine IoT-Anwendung überhaupt eine Benutzeroberfläche im klassischen Sinn benötigt. IoT besagt, dass wir die unterschiedlichsten Alltags- und Produktionsgegenstände mit dem Internet vernetzen. Auf diese Weise bekommen sie ein Stück weit „Intelligenz“ eingehaucht und sind in der Lage, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Diese Kommunikation ist durchaus bidirektional, d. h. Daten werden vom IoT-Gerät an ein Backend oder einen Server gesendet, und man sendet Daten vom Server an das IoT-Gerät, um es zu steuern. Für diese Aufgaben ist nicht zwingend ein eigenständiges User Interface (UI) notwendig. Eine Wetterstation beispielsweise kann in regelmäßigen Zeitabständen die ermittelten Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit usw. automatisch an das Backend übermitteln. Gegebenenfalls können die Daten auch über ein Webinterface abgerufen werden. Erfolgt über das IoT-Gerät eine Steuerung externer Hardware – zum Beispiel die Heizung eines Einfamilienhauses – dann ist dazu auch zunächst kein eigenes UI im klassischen Sinn notwendig. Die Systemsoftware läuft auf dem IoT-Gerät gewissermaßen im Verborgenen. In diesem Fall werden die Sensoren zur Messung und die Aktoren zur Steuerung an den Raspberry Pi angeschlossen. Eine Steuersoftware übernimmt die Funktion eines Regelkreises. Dabei werden Messwerte (Istwerte) wie beispielsweise die Raumtemperatur mit vorgegebenen Zielgrößen (Sollwerten) verglichen. Je nach Ergebnis der Messung wird dann reagiert, d. h. die Heizung wird angestellt bzw. abgeschaltet.

Diese Art von Systemaufbau war schon...

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Teil 2: Eine UWP-App für den Raspberry Pi

Himbeerkuchen auf dem Fensterbrett

Anwendungen im Umfeld von IoT müssen etwas anders aufgebaut werden als klassische Softwareprogramme. Wir beleuchten wichtige Aspekte für die Universal Windows Platform. Als Hardware setzen wir auf einen Raspberry Pi. Dieses Mal geht es um konkrete Fragen des UI-Designs, um die Möglichkeiten der Datenanbindung und um die Ansteuerung von spezifischen Hardwareerweiterungen.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


ArtikelserieTeil 1: Internet of Things und Windows 10Teil 2: Eine UWP-App für den Raspberry Pi

Unser Technologiestack für praktische Experimente im Internet-of-Things-(IoT-)Bereich besteht aus einem Rasp­berry Pi und Windows 10 IoT. Hier laufen Apps für die Universal Windows Platform (UWP). Den grundsätzlichen Systemaufbau, die Installation von Windows 10 IoT und die durchaus vielfältigen Möglichkeiten der Administration haben wir im ersten Teil der Artikelserie beschrieben. In diesem zweiten Teil geht es darum, welche Möglichkeiten die UWP uns im Rahmen von IoT und speziell auf dem Raspberry Pi bietet. Wichtige Themen sind:

Das User Interface gestaltenMit Daten arbeitenHardwareerweiterungen anschließen

Wir betrachten diese Themen aus dem Blickwinkel einer IoT-Anwendung und stellen die Unterschiede zu einer klassischen Softwareapplikation heraus.

Das User Interface

Hier ist als Erstes die Frage zu beantworten, ob das gewählte Einsatzszenario für eine IoT-Anwendung überhaupt eine Benutzeroberfläche im klassischen Sinn benötigt. IoT besagt, dass wir die unterschiedlichsten Alltags- und Produktionsgegenstände mit dem Internet vernetzen. Auf diese Weise bekommen sie ein Stück weit „Intelligenz“ eingehaucht und sind in der Lage, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Diese Kommunikation ist durchaus bidirektional, d. h. Daten werden vom IoT-Gerät an ein Backend oder einen Server gesendet, und man sendet Daten vom Server an das IoT-Gerät, um es zu steuern. Für diese Aufgaben ist nicht zwingend ein eigenständiges User Interface (UI) notwendig. Eine Wetterstation beispielsweise kann in regelmäßigen Zeitabständen die ermittelten Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit usw. automatisch an das Backend übermitteln. Gegebenenfalls können die Daten auch über ein Webinterface abgerufen werden. Erfolgt über das IoT-Gerät eine Steuerung externer Hardware – zum Beispiel die Heizung eines Einfamilienhauses – dann ist dazu auch zunächst kein eigenes UI im klassischen Sinn notwendig. Die Systemsoftware läuft auf dem IoT-Gerät gewissermaßen im Verborgenen. In diesem Fall werden die Sensoren zur Messung und die Aktoren zur Steuerung an den Raspberry Pi angeschlossen. Eine Steuersoftware übernimmt die Funktion eines Regelkreises. Dabei werden Messwerte (Istwerte) wie beispielsweise die Raumtemperatur mit vorgegebenen Zielgrößen (Sollwerten) verglichen. Je nach Ergebnis der Messung wird dann reagiert, d. h. die Heizung wird angestellt bzw. abgeschaltet.

Diese Art von Systemaufbau war schon...

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