© Hermin/Shutterstock.com
Entwickler Magazin
Mit Googles Firebase Apps auf Herz und Nieren testen

Nichts anbrennen lassen

Google bietet mit Firebase einen Onlinedienst an, der von Nokias mittlerweile legendärem RDA inspiriert wurde. Die dahinterstehende Idee ist einfach: Ein über das Internet ansprechbares Testlabor hält eine Vielzahl von Geräten vor, die mit der vom Entwickler angelegten Software ausgestattet werden.

Tam Hanna


Zu Zeiten von Palm OS hatten kleine und große Entwickler einen ganzen Stapel Testgeräte – der Haufen der in Bratislava ansässigen Resco war geradezu episch. Heute ist diese Vorgehensweise nicht wirklich zielführend: Erstens ist die Anzahl der verfügbaren Geräte geradezu erschlagend, zweitens müssen Sie sich als Entwickler zudem mit einer Vielzahl verschiedener Versionen herumschlagen. Wer einige Male verschiedene ROMs auf ein Testgerät spielt, lernt bald mehrsprachiges Fluchen. Die beste Lösung für das Problem ist Spezialisierung, bei der Firebase helfen kann.

Der wichtigste Unterschied zwischen RDA und Firebase ist, dass Firebase ferngesteuert abläuft – der Entwickler muss also nicht, wie einst bei Nokias Plattform, auf den Geräten herumklicken und sich mit langsamer Bildschirmaktualisierung per VNC herumärgern. Was dies in der Praxis bedeutet und wie Sie die Vorteile von Firebase in Anspruch nehmen können, wollen wir in den folgenden Schritten näher analysieren.

Gleich ran

Als erste Aufgabe wollen wir die Firebase-Konsole öffnen [1]. Sie dient als Schnittstelle zwischen dem Entwickler und den diversen im Google Backend angelegten Services. Klicken Sie auf die Option Explore a Demo Project und nicken Sie die Lizenzanfrage ab. Wir wollen in den folgenden Schritten auf von Google bereitgestellte Programmbeispiele setzen, weil wir uns hier auf die eigentliche Vorstellung der Testverfahren beschränken wollen und lange Diskussionen der Testharnische nicht zielführend sind.

Nach dem erstmaligen Einblenden finden Sie sich in der Demoapplikation MechaHamster wieder: Klicken Sie auf die Combobox, um stattdessen in das Programm Flood It! zu wechseln. Am Bildschirm sehen Sie sodann eine Liste von als Matrix bezeichneten Testläufen, die die eigentlichen Ergebnisse der Analyseprozesse zutage fördern. Das Anklicken einer der Testläufe bietet weitere Informationen über die jeweiligen Ergebnisse – im Fall des von Google bereitgestellten Projekts sind einige der Tests nur noch teilweise zugänglich, weil das Back­end Daten nach 90 Tagen löscht (Abb. 1).

Abb. 1: Google sollte Flood It! und MechaHamster häufiger testen

Da die beiden von Google bereitgestellten Sample-Projekte von Entwicklern nicht verändert werden dürfen, sollten Sie alle im Studio geöffneten Projekte durch Anklicken von File | Close Project schließen. Wählen Sie dann die Option Import an Android Code Sample aus, um Android Studio zum Herunterladen aller in der IDE verfügbaren Codebeispiele aus dem Hause Google...

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Mit Googles Firebase Apps auf Herz und Nieren testen

Nichts anbrennen lassen

Google bietet mit Firebase einen Onlinedienst an, der von Nokias mittlerweile legendärem RDA inspiriert wurde. Die dahinterstehende Idee ist einfach: Ein über das Internet ansprechbares Testlabor hält eine Vielzahl von Geräten vor, die mit der vom Entwickler angelegten Software ausgestattet werden.

Tam Hanna


Zu Zeiten von Palm OS hatten kleine und große Entwickler einen ganzen Stapel Testgeräte – der Haufen der in Bratislava ansässigen Resco war geradezu episch. Heute ist diese Vorgehensweise nicht wirklich zielführend: Erstens ist die Anzahl der verfügbaren Geräte geradezu erschlagend, zweitens müssen Sie sich als Entwickler zudem mit einer Vielzahl verschiedener Versionen herumschlagen. Wer einige Male verschiedene ROMs auf ein Testgerät spielt, lernt bald mehrsprachiges Fluchen. Die beste Lösung für das Problem ist Spezialisierung, bei der Firebase helfen kann.

Der wichtigste Unterschied zwischen RDA und Firebase ist, dass Firebase ferngesteuert abläuft – der Entwickler muss also nicht, wie einst bei Nokias Plattform, auf den Geräten herumklicken und sich mit langsamer Bildschirmaktualisierung per VNC herumärgern. Was dies in der Praxis bedeutet und wie Sie die Vorteile von Firebase in Anspruch nehmen können, wollen wir in den folgenden Schritten näher analysieren.

Gleich ran

Als erste Aufgabe wollen wir die Firebase-Konsole öffnen [1]. Sie dient als Schnittstelle zwischen dem Entwickler und den diversen im Google Backend angelegten Services. Klicken Sie auf die Option Explore a Demo Project und nicken Sie die Lizenzanfrage ab. Wir wollen in den folgenden Schritten auf von Google bereitgestellte Programmbeispiele setzen, weil wir uns hier auf die eigentliche Vorstellung der Testverfahren beschränken wollen und lange Diskussionen der Testharnische nicht zielführend sind.

Nach dem erstmaligen Einblenden finden Sie sich in der Demoapplikation MechaHamster wieder: Klicken Sie auf die Combobox, um stattdessen in das Programm Flood It! zu wechseln. Am Bildschirm sehen Sie sodann eine Liste von als Matrix bezeichneten Testläufen, die die eigentlichen Ergebnisse der Analyseprozesse zutage fördern. Das Anklicken einer der Testläufe bietet weitere Informationen über die jeweiligen Ergebnisse – im Fall des von Google bereitgestellten Projekts sind einige der Tests nur noch teilweise zugänglich, weil das Back­end Daten nach 90 Tagen löscht (Abb. 1).

Abb. 1: Google sollte Flood It! und MechaHamster häufiger testen

Da die beiden von Google bereitgestellten Sample-Projekte von Entwicklern nicht verändert werden dürfen, sollten Sie alle im Studio geöffneten Projekte durch Anklicken von File | Close Project schließen. Wählen Sie dann die Option Import an Android Code Sample aus, um Android Studio zum Herunterladen aller in der IDE verfügbaren Codebeispiele aus dem Hause Google...

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