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Entwickler Magazin
Wie Docker das Leben eines Entwicklers erleichtert

Sanftes Segeln

Ob Hobbyprogrammierer, Professional oder Tech Lead: Die Arbeit in der Anwendungsentwicklung lässt sich bereits mit einigen wenigen Docker-Werkzeugen erheblich vereinfachen. Und das auch ohne aufwendige Einarbeitung oder das Wälzen trockener theoretischer Lektüre. In welchen Alltagssituationen Ihnen Docker einen entscheidenden Vorteil bringen kann und welche Werkzeuge Sie dafür brauchen, will ich Ihnen in den folgenden Abschnitten zeigen.

Sebastian Renkel


Wer kennt es nicht? Der Kollege ist plötzlich krank, Sie müssen kurzfristig einspringen und noch schnell das eine Feature umsetzen oder dringend den Bug in der Produktion fixen. Doch in diesem speziellen Projekt haben Sie noch nie gearbeitet. Bevor Sie sich überhaupt mit der Programmierung beschäftigen können, muss nun erst einmal alles auf dem eigenen Computer eingerichtet werden.

Wo in kleinen Projekten oft das Auschecken des Repositorys und Installieren von ein bis zwei Abhängigkeiten ausreicht, ist dies bei Projekten mit großem System-Set-up im Normalfall um einiges umfangreicher und sehr zeitraubend. Da verstreicht für die Einrichtung des Projekts meist mehr Zeit als für die tatsächliche Programmierarbeit.

Immer wenn es darum geht, ein neues Projekt auf dem eigenen Computer einzurichten, kann der Einsatz von Docker eine enorme Zeitersparnis bringen. Nebenbei hilft es auch dabei, einen Überblick über die installierten Abhängigkeiten auf dem eigenen Computer zu behalten und mögliche Versionskonflikte beim Wechsel zwischen verschiedenen Projekten zu vermeiden.

Will man eine neue Systemkomponente in die eigene Anwendung integrieren oder einfach nur ein bisschen programmieren und neue Ideen ausprobieren, steht man oft vor einem unerwarteten Problem. Nach dem Durcharbeiten mehrseitiger Installationsanleitungen und stundenlangem Ausprobieren will der benötigte Dienst einfach nicht starten, stattdessen steht man immer wieder vor einer Wand aus Fehlermeldungen.

Wenn Sie neue Systemkomponenten einsetzen wollen, lohnt es sich daher fast immer, zuerst einen Blick auf den Docker Store – früher bekannt als Docker Hub – zu werfen. Die dort bereitgestellten Docker Images helfen Ihnen, den Fokus auf die wichtigen Teile der Entwicklung zu legen, und ersparen kompliziertes Installieren und Einrichten der Dienste.

Die Werkzeuge zum Erfolg

Um uns den Alltag zu erleichtern, benötigen wir gar nicht viel. Wir brauchen eigentlich nur Docker und den Docker Store. Docker gibt uns hier die nötige Basis. Es lässt sich kinderleicht auf den gängigen Betriebssystemen installieren und ist auch das Einzige, was Sie tatsächlich installieren müssen. Auf Linux-Systemen ist Docker Compose nicht in der Installation der Docker Engine enthalten. Docker Compose muss zusätzlich in­stalliert werden [1]. Sobald die Installation abgeschlossen ist, stehen Ihnen die Docker Engine und Docker Compose zur Verfügung.

Ob die Installation einwandfrei funktioniert hat, können Sie durch einen kleinen Test...

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Wie Docker das Leben eines Entwicklers erleichtert

Sanftes Segeln

Ob Hobbyprogrammierer, Professional oder Tech Lead: Die Arbeit in der Anwendungsentwicklung lässt sich bereits mit einigen wenigen Docker-Werkzeugen erheblich vereinfachen. Und das auch ohne aufwendige Einarbeitung oder das Wälzen trockener theoretischer Lektüre. In welchen Alltagssituationen Ihnen Docker einen entscheidenden Vorteil bringen kann und welche Werkzeuge Sie dafür brauchen, will ich Ihnen in den folgenden Abschnitten zeigen.

Sebastian Renkel


Wer kennt es nicht? Der Kollege ist plötzlich krank, Sie müssen kurzfristig einspringen und noch schnell das eine Feature umsetzen oder dringend den Bug in der Produktion fixen. Doch in diesem speziellen Projekt haben Sie noch nie gearbeitet. Bevor Sie sich überhaupt mit der Programmierung beschäftigen können, muss nun erst einmal alles auf dem eigenen Computer eingerichtet werden.

Wo in kleinen Projekten oft das Auschecken des Repositorys und Installieren von ein bis zwei Abhängigkeiten ausreicht, ist dies bei Projekten mit großem System-Set-up im Normalfall um einiges umfangreicher und sehr zeitraubend. Da verstreicht für die Einrichtung des Projekts meist mehr Zeit als für die tatsächliche Programmierarbeit.

Immer wenn es darum geht, ein neues Projekt auf dem eigenen Computer einzurichten, kann der Einsatz von Docker eine enorme Zeitersparnis bringen. Nebenbei hilft es auch dabei, einen Überblick über die installierten Abhängigkeiten auf dem eigenen Computer zu behalten und mögliche Versionskonflikte beim Wechsel zwischen verschiedenen Projekten zu vermeiden.

Will man eine neue Systemkomponente in die eigene Anwendung integrieren oder einfach nur ein bisschen programmieren und neue Ideen ausprobieren, steht man oft vor einem unerwarteten Problem. Nach dem Durcharbeiten mehrseitiger Installationsanleitungen und stundenlangem Ausprobieren will der benötigte Dienst einfach nicht starten, stattdessen steht man immer wieder vor einer Wand aus Fehlermeldungen.

Wenn Sie neue Systemkomponenten einsetzen wollen, lohnt es sich daher fast immer, zuerst einen Blick auf den Docker Store – früher bekannt als Docker Hub – zu werfen. Die dort bereitgestellten Docker Images helfen Ihnen, den Fokus auf die wichtigen Teile der Entwicklung zu legen, und ersparen kompliziertes Installieren und Einrichten der Dienste.

Die Werkzeuge zum Erfolg

Um uns den Alltag zu erleichtern, benötigen wir gar nicht viel. Wir brauchen eigentlich nur Docker und den Docker Store. Docker gibt uns hier die nötige Basis. Es lässt sich kinderleicht auf den gängigen Betriebssystemen installieren und ist auch das Einzige, was Sie tatsächlich installieren müssen. Auf Linux-Systemen ist Docker Compose nicht in der Installation der Docker Engine enthalten. Docker Compose muss zusätzlich in­stalliert werden [1]. Sobald die Installation abgeschlossen ist, stehen Ihnen die Docker Engine und Docker Compose zur Verfügung.

Ob die Installation einwandfrei funktioniert hat, können Sie durch einen kleinen Test...

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