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Entwickler Magazin
Ein autonomer Motivationsautomat für Entwickler

AMAE: Motivation auf Knopfdruck

Ein motiviertes Team ist die Basis für ein erfolgreiches Projekt - das ist für uns nichts Neues. Wie kann man ein Team aber zu dauerhaft hohen Leistungen anspornen? Die ein oder andere Süßigkeit hilft da doch bestimmt. Der Zucker hat eine zentrale Bedeutung im Gehirnstoffwechsel und Süßigkeiten mag eh jeder. Darum setzt unser autonomer Motivationsautomat genau da an.

Martin Mohr


Da die Selbstmotivation von Mitarbeitern eine Wissenschaft ist, die noch in den Kinderschuhen steckt, bauen wir den ersten Prototyp unseres Motivationsautomaten mit fischertechnik auf. Dabei kommt unter anderem der Bausatz fischertechnik PROFI Pneumatic Power [1] zum Einsatz. Da wir davon ausgehen müssen, dass der Automat im Dauereinsatz arbeiten wird, wählen wir von Anfang an nur wartungsarme und betriebssichere Komponenten aus. Das war die Entscheidungsgrundlage dafür, alle beweglichen Teile des Automaten mit pneumatischen Komponenten aufzubauen. In Kasten „Pneumatik“ werden die Grundlagen dieser praxiserprobten Technik erörtert.

PneumatikIn der Pneumatik geht es darum, mit Hilfe von komprimierter Luft Aktoren zu bewegen. Aktoren können Pneumatikzylinder, Motoren oder auch pneumatisch angesteuerte Ventile sein. Mit Pneumatikzylindern kann man lineare Bewegungen erzeugen. Je nach Druck und Aufbau können pneumatische Zylinder überraschend hohe Kräfte erzeugen. Da pneumatische Bauelemente einfach und robust aufgebaut sind, können sie auch in rauen Betriebsumgebungen verwendet werden.Über den Luftstrom werden die pneumatischen Komponenten von innen mit Schmiermittel versorgt. Klingt eigentümlich, aber das Gerät dazu heißt Luftöler, er ist immer Bestandteil der Wartungseinheit. Die zweite Komponente, von der man glauben könnte, dass es sie gar nicht gibt, ist die Rückholfeder. Sie ist in „einfach wirkenden Zylindern“ verbaut, um den Zylinder in seine Ausgangsposition zurückzuholen. Auch viele Pneumatikventile haben eine Rückholfeder eingebaut, um sie in ihre Ausgangsschaltstellung zurückzubringen.Ein Kompressor erzeugt die Druckluft, die von den Aktoren verbraucht wird. Zum Zwischenspeichern der Druckluft werden sogenannte Windkessel verwendet. Nicht mehr benötigte Druckluft wird an die Umgebung abgegeben. Da das schlagartige Entweichen von Druckluft ein sehr lautes Knallen erzeugen kann, sind an den Austrittsstellen immer Schalldämpfer angebracht, die das Geräusch in ein leiseres Rauschen verwandeln. Es ist möglich, die Steuerung von Anlagen vollständig pneumatisch aufzubauen. Heute wird aber eher eine Mischung aus elektrischer Steuerung und pneumatischen Aktoren verwendet.An dieser Stelle möchte ich die Erklärungen zu Pneumatik abschließen, sonst sprengen wir die Grenzen dieses Artikels. Nur ein Wort zum Schluss: Wenn Sie hin und wieder kleine Projekte aufbauen, bei denen Sie eine lineare Bewegung benötigen, sollten Sie sich intensiver mit dem Thema Pneu...

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Ein autonomer Motivationsautomat für Entwickler

AMAE: Motivation auf Knopfdruck

Ein motiviertes Team ist die Basis für ein erfolgreiches Projekt - das ist für uns nichts Neues. Wie kann man ein Team aber zu dauerhaft hohen Leistungen anspornen? Die ein oder andere Süßigkeit hilft da doch bestimmt. Der Zucker hat eine zentrale Bedeutung im Gehirnstoffwechsel und Süßigkeiten mag eh jeder. Darum setzt unser autonomer Motivationsautomat genau da an.

Martin Mohr


Da die Selbstmotivation von Mitarbeitern eine Wissenschaft ist, die noch in den Kinderschuhen steckt, bauen wir den ersten Prototyp unseres Motivationsautomaten mit fischertechnik auf. Dabei kommt unter anderem der Bausatz fischertechnik PROFI Pneumatic Power [1] zum Einsatz. Da wir davon ausgehen müssen, dass der Automat im Dauereinsatz arbeiten wird, wählen wir von Anfang an nur wartungsarme und betriebssichere Komponenten aus. Das war die Entscheidungsgrundlage dafür, alle beweglichen Teile des Automaten mit pneumatischen Komponenten aufzubauen. In Kasten „Pneumatik“ werden die Grundlagen dieser praxiserprobten Technik erörtert.

PneumatikIn der Pneumatik geht es darum, mit Hilfe von komprimierter Luft Aktoren zu bewegen. Aktoren können Pneumatikzylinder, Motoren oder auch pneumatisch angesteuerte Ventile sein. Mit Pneumatikzylindern kann man lineare Bewegungen erzeugen. Je nach Druck und Aufbau können pneumatische Zylinder überraschend hohe Kräfte erzeugen. Da pneumatische Bauelemente einfach und robust aufgebaut sind, können sie auch in rauen Betriebsumgebungen verwendet werden.Über den Luftstrom werden die pneumatischen Komponenten von innen mit Schmiermittel versorgt. Klingt eigentümlich, aber das Gerät dazu heißt Luftöler, er ist immer Bestandteil der Wartungseinheit. Die zweite Komponente, von der man glauben könnte, dass es sie gar nicht gibt, ist die Rückholfeder. Sie ist in „einfach wirkenden Zylindern“ verbaut, um den Zylinder in seine Ausgangsposition zurückzuholen. Auch viele Pneumatikventile haben eine Rückholfeder eingebaut, um sie in ihre Ausgangsschaltstellung zurückzubringen.Ein Kompressor erzeugt die Druckluft, die von den Aktoren verbraucht wird. Zum Zwischenspeichern der Druckluft werden sogenannte Windkessel verwendet. Nicht mehr benötigte Druckluft wird an die Umgebung abgegeben. Da das schlagartige Entweichen von Druckluft ein sehr lautes Knallen erzeugen kann, sind an den Austrittsstellen immer Schalldämpfer angebracht, die das Geräusch in ein leiseres Rauschen verwandeln. Es ist möglich, die Steuerung von Anlagen vollständig pneumatisch aufzubauen. Heute wird aber eher eine Mischung aus elektrischer Steuerung und pneumatischen Aktoren verwendet.An dieser Stelle möchte ich die Erklärungen zu Pneumatik abschließen, sonst sprengen wir die Grenzen dieses Artikels. Nur ein Wort zum Schluss: Wenn Sie hin und wieder kleine Projekte aufbauen, bei denen Sie eine lineare Bewegung benötigen, sollten Sie sich intensiver mit dem Thema Pneu...

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