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Entwickler Magazin
Natives Elasticsearch auf Kubernetes

ECK macht es einfach


Vor nicht langer Zeit war es undenkbar, persistente Daten auf Kubernetes zu stellen. Kluge Ops-Teams hätten eher auf einen vergleichbaren Cloud-Service gesetzt und die Funktionalität für Simplizität und ein ruhiges Gewissen geopfert. In den letzten Jahren ist Kubernetes aber gereift und in Bereiche vorgestoßen, die zuvor nicht annähernd als geeignet für die Containerorchestrierung angesehen wurden.

Kubernetes hat an Stabilität und Funktionsumfang zugenommen und sich von einem Tool zu einer richtigen Plattform entwickelt. Eines der mächtigsten Features der letzten Releases ist die Kombination von Custom Resource Definitions (CRDs) und dem Operator Pattern.

Das Operator Pattern (oder einfach Operators) stellt ein sehr mächtiges Konzept dar, mit dem Softwareanbieter Betriebsmuster in Kubernetes abstrahieren können. Der Einsatz des Operator Patterns kann die notwendige Menge an Tools, Skripten und manueller Arbeit zum Betreiben komplexer Software massiv reduzieren. Operators erlauben es, innerhalb eines Dokuments – in einem sogenannten Kubernetes-Manifest – das gesamte Deployment zu beschreiben, nicht nur die Artefakte, die deployt werden. Auch wenn man eine Datenbank sehr schnell auf Kubernetes deployen kann, wenn man Helm oder ein Kubernetes-Manifest verwendet, ist es doch meist Aufgabe des Endnutzers, für Sicherheit, Back-ups und Nutzerverwaltung zu sorgen.

Im Gegensatz dazu können viele dieser Aufgaben in einem System, das via CRDs und Operators deployt wird, automatisiert und mit der Kubernetes Configuration Language definiert werden. Diese Herangehensweise macht es leichter, bestehende Cluster und deren Zustand bzw. Verhalten zu durchblicken, die Konfiguration zu zentralisieren und Best Practices bestimmter Anbieter anzuwenden. Obwohl das Operator Pattern noch relativ neu ist, wird es bereits bei vielen Anbietern (inkl. Elastic) eingesetzt, um einen Betrieb der eigenen Programme auf Kubernetes zu ermöglichen.

Für Fans von Elasticsearch und dem wachsenden Elastic Stack bietet sich so die Möglichkeit, die Vorteile der Standarddistribution nativ auf Kubernetes zu nutzen. Elastic hat hierfür kürzlich Elastic Cloud on Kubernetes (ECK) veröffentlicht, es soll zum offiziellen Weg werden, Elastic Cloud auf Kubernetes auszuführen. Ein recht großer Funktionsumfang ist im Operator bereits enthalten (Kasten: „Fünf Vorteile des nativen Betreibens von Elasticsearch auf Kubernetes via ECK“).

Fünf Vorteile des nativen Betreibens von Elasticsearch auf Kubernetes via E...

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Natives Elasticsearch auf Kubernetes

ECK macht es einfach

Vor nicht langer Zeit war es undenkbar, persistente Daten auf Kubernetes zu stellen. Kluge Ops-Teams hätten eher auf einen vergleichbaren Cloud-Service gesetzt und die Funktionalität für Simplizität und ein ruhiges Gewissen geopfert. In den letzten Jahren ist Kubernetes aber gereift und in Bereiche vorgestoßen, die zuvor nicht annähernd als geeignet für die Containerorchestrierung angesehen wurden.

Dimitri Marx


Vor nicht langer Zeit war es undenkbar, persistente Daten auf Kubernetes zu stellen. Kluge Ops-Teams hätten eher auf einen vergleichbaren Cloud-Service gesetzt und die Funktionalität für Simplizität und ein ruhiges Gewissen geopfert. In den letzten Jahren ist Kubernetes aber gereift und in Bereiche vorgestoßen, die zuvor nicht annähernd als geeignet für die Containerorchestrierung angesehen wurden.

Kubernetes hat an Stabilität und Funktionsumfang zugenommen und sich von einem Tool zu einer richtigen Plattform entwickelt. Eines der mächtigsten Features der letzten Releases ist die Kombination von Custom Resource Definitions (CRDs) und dem Operator Pattern.

Das Operator Pattern (oder einfach Operators) stellt ein sehr mächtiges Konzept dar, mit dem Softwareanbieter Betriebsmuster in Kubernetes abstrahieren können. Der Einsatz des Operator Patterns kann die notwendige Menge an Tools, Skripten und manueller Arbeit zum Betreiben komplexer Software massiv reduzieren. Operators erlauben es, innerhalb eines Dokuments – in einem sogenannten Kubernetes-Manifest – das gesamte Deployment zu beschreiben, nicht nur die Artefakte, die deployt werden. Auch wenn man eine Datenbank sehr schnell auf Kubernetes deployen kann, wenn man Helm oder ein Kubernetes-Manifest verwendet, ist es doch meist Aufgabe des Endnutzers, für Sicherheit, Back-ups und Nutzerverwaltung zu sorgen.

Im Gegensatz dazu können viele dieser Aufgaben in einem System, das via CRDs und Operators deployt wird, automatisiert und mit der Kubernetes Configuration Language definiert werden. Diese Herangehensweise macht es leichter, bestehende Cluster und deren Zustand bzw. Verhalten zu durchblicken, die Konfiguration zu zentralisieren und Best Practices bestimmter Anbieter anzuwenden. Obwohl das Operator Pattern noch relativ neu ist, wird es bereits bei vielen Anbietern (inkl. Elastic) eingesetzt, um einen Betrieb der eigenen Programme auf Kubernetes zu ermöglichen.

Für Fans von Elasticsearch und dem wachsenden Elastic Stack bietet sich so die Möglichkeit, die Vorteile der Standarddistribution nativ auf Kubernetes zu nutzen. Elastic hat hierfür kürzlich Elastic Cloud on Kubernetes (ECK) veröffentlicht, es soll zum offiziellen Weg werden, Elastic Cloud auf Kubernetes auszuführen. Ein recht großer Funktionsumfang ist im Operator bereits enthalten (Kasten: „Fünf Vorteile des nativen Betreibens von Elasticsearch auf Kubernetes via ECK“).

Fünf Vorteile des nativen Betreibens von Elasticsearch auf Kubernetes via E...

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