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Entwickler Magazin
Event Storming aus der Sicht eines Testers

Vom Post-it zum Test


Event Storming ist im Domain-driven Design eine gute Methode, ein gemeinschaftliches Verständnis aller Projektbeteiligter bezüglich der Anwendungsdomäne zu erlangen und dabei ein Prozessmodell zu erstellen. Oft wird dabei aber außer Acht gelassen, dass die dabei entwickelten Informationen nur mit wenig Aufwand direkt in automatisierbare Testfälle transformiert werden können. Daher soll hier die Frage beantwortet werden, wie die verschiedenen Modellierungspattern des Event Stormings in sinnhafte Behavior-driven-Design-Testfälle umgesetzt werden können.

In Softwareprojekten ist es essenziell, ein gutes Verständnis für die Fachdomäne der zu entwickelnden Software zu erhalten und aufgrund dessen eine passende Architektur zu entwerfen. Eine Möglichkeit, dieses Wissen aufzubauen und zu erweitern, ist, durch Workshops mit allen Stakeholdern und Projektbeteiligten Prozessmodelle für die verschiedenen Anwendungskontexte zu erstellen und dabei ein fachspezifisches Vokabular zu vereinbaren – die Ubiquitous Language. Event Storming ist dabei ein Modellierungsansatz, dieses Ziel zu erreichen und auf diese Weise sowohl technisch versierte als auch rein fachliche Experten zusammenzubringen, sodass sie ihre Visionen der geplanten Software austauschen.

Das Event-Storming-Modell

Da der Fokus in diesem Artikel auf dem Entwickeln von Testfällen aus dem entstandenen Event-Storming-Modell liegt, wird auf die nähere Beschreibung eines Event-Storming-Workshops an dieser Stelle verzichtet und direkt mit einem möglichen Ergebnismodell gearbeitet. Eine kurze Beschreibung des Vorgehens und aller Elemente eines Event Stormings ist im Kasten „Wie funktioniert Event Storming?“ nachzulesen.

Wie funktioniert Event Storming?

Event Storming ist ein relativ einfacher Ansatz, mit dem man unter Zuhilfenahme von Post-its und einer weißen Tapete gemeinschaftlich die für die Software relevanten Prozesse modelliert. Dazu bereitet man einen Raum vor, in dem man ein langes Stück Tapete quer auf die Wände h...

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Event Storming aus der Sicht eines Testers

Vom Post-it zum Test

Event Storming ist im Domain-driven Design eine gute Methode, ein gemeinschaftliches Verständnis aller Projektbeteiligter bezüglich der Anwendungsdomäne zu erlangen und dabei ein Prozessmodell zu erstellen. Oft wird dabei aber außer Acht gelassen, dass die dabei entwickelten Informationen nur mit wenig Aufwand direkt in automatisierbare Testfälle transformiert werden können. Daher soll hier die Frage beantwortet werden, wie die verschiedenen Modellierungspattern des Event Stormings in sinnhafte Behavior-driven-Design-Testfälle umgesetzt werden können.

Andrej Thiele


Event Storming ist im Domain-driven Design eine gute Methode, ein gemeinschaftliches Verständnis aller Projektbeteiligter bezüglich der Anwendungsdomäne zu erlangen und dabei ein Prozessmodell zu erstellen. Oft wird dabei aber außer Acht gelassen, dass die dabei entwickelten Informationen nur mit wenig Aufwand direkt in automatisierbare Testfälle transformiert werden können. Daher soll hier die Frage beantwortet werden, wie die verschiedenen Modellierungspattern des Event Stormings in sinnhafte Behavior-driven-Design-Testfälle umgesetzt werden können.

In Softwareprojekten ist es essenziell, ein gutes Verständnis für die Fachdomäne der zu entwickelnden Software zu erhalten und aufgrund dessen eine passende Architektur zu entwerfen. Eine Möglichkeit, dieses Wissen aufzubauen und zu erweitern, ist, durch Workshops mit allen Stakeholdern und Projektbeteiligten Prozessmodelle für die verschiedenen Anwendungskontexte zu erstellen und dabei ein fachspezifisches Vokabular zu vereinbaren – die Ubiquitous Language. Event Storming ist dabei ein Modellierungsansatz, dieses Ziel zu erreichen und auf diese Weise sowohl technisch versierte als auch rein fachliche Experten zusammenzubringen, sodass sie ihre Visionen der geplanten Software austauschen.

Das Event-Storming-Modell

Da der Fokus in diesem Artikel auf dem Entwickeln von Testfällen aus dem entstandenen Event-Storming-Modell liegt, wird auf die nähere Beschreibung eines Event-Storming-Workshops an dieser Stelle verzichtet und direkt mit einem möglichen Ergebnismodell gearbeitet. Eine kurze Beschreibung des Vorgehens und aller Elemente eines Event Stormings ist im Kasten „Wie funktioniert Event Storming?“ nachzulesen.

Wie funktioniert Event Storming?

Event Storming ist ein relativ einfacher Ansatz, mit dem man unter Zuhilfenahme von Post-its und einer weißen Tapete gemeinschaftlich die für die Software relevanten Prozesse modelliert. Dazu bereitet man einen Raum vor, in dem man ein langes Stück Tapete quer auf die Wände h...

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