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Entwickler Magazin
Docker-Schwarm mit dem Raspberry Pi aufbauen

Himbeerschwarm


Wir beschäftigen uns in diesem Artikel damit, wie man Docker auf dem Raspberry Pi installiert und betreibt. Als Beispiel dient ein einfaches Docker Image, das eine JSP-Seite mit Tomcat ausliefert. Am Ende des Artikels bauen wir einen Schwarm mit drei Raspberry Pis auf.

Mit Docker kann man Anwendungen mit all ihren Abhängigkeiten in Images installieren. Die Images sind dann leicht zwischen Systemen austauschbar. Es gibt mittlerweile schon eine Vielzahl vorkonfigurierter Images, die man frei verwenden und für die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Durch ihre Verwendung spart man viel Zeit und Ressourcen. Wird ein Image gestartet, entsteht ein Container. Images und Container verhalten sich ähnlich zueinander wie Java-Klassen und deren Instanzen. Es können theoretisch beliebig viele Container aus einem Image erzeugt werden. Die einzige Begrenzung ist die Hardware, auf der die Container laufen. Diese Grenze lässt sich allerdings leicht nach oben verschieben, wenn man einen Docker-Schwarm einsetzt. Mit einem Schwarm kann man mehrere Docker-Installationen, die auf verschiedenen Rechnern laufen, miteinander verbinden. Sie lassen sich dann wie eine Installation verwalten. Ein Docker-Schwarm bietet eine gewisse Toleranz gegen Fehler. Bricht ein Rechner im Schwarm weg, können die übrigen Rechner seine Aufgaben automatisch übernehmen.

Die Images werden während der Laufzeit eines Containers nicht verändert. Die Container halten ihre eigenen Daten in einem Overlay Filesystem. Jeder neu gestartete Container hat zu Beginn die gleichen Daten wie das Image, aus dem er entstanden ist. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, einen Container mit seinen Daten wieder zu starten. Darauf gehen wir später noch einmal genauer ein. Zusätzlich stellt Docker sogenannte Volumes bereit. Mit ihnen ist es möglich, Teile des Host-Filesystems in einem Container zu verwenden und dadurch Daten persistent unabhängig von Status des Containers zu speichern. Es gibt zwei Varianten von Docker:

  • Docker EE...

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Docker-Schwarm mit dem Raspberry Pi aufbauen

Himbeerschwarm

Wir beschäftigen uns in diesem Artikel damit, wie man Docker auf dem Raspberry Pi installiert und betreibt. Als Beispiel dient ein einfaches Docker Image, das eine JSP-Seite mit Tomcat ausliefert. Am Ende des Artikels bauen wir einen Schwarm mit drei Raspberry Pis auf.

Martin Mohr


Wir beschäftigen uns in diesem Artikel damit, wie man Docker auf dem Raspberry Pi installiert und betreibt. Als Beispiel dient ein einfaches Docker Image, das eine JSP-Seite mit Tomcat ausliefert. Am Ende des Artikels bauen wir einen Schwarm mit drei Raspberry Pis auf.

Mit Docker kann man Anwendungen mit all ihren Abhängigkeiten in Images installieren. Die Images sind dann leicht zwischen Systemen austauschbar. Es gibt mittlerweile schon eine Vielzahl vorkonfigurierter Images, die man frei verwenden und für die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Durch ihre Verwendung spart man viel Zeit und Ressourcen. Wird ein Image gestartet, entsteht ein Container. Images und Container verhalten sich ähnlich zueinander wie Java-Klassen und deren Instanzen. Es können theoretisch beliebig viele Container aus einem Image erzeugt werden. Die einzige Begrenzung ist die Hardware, auf der die Container laufen. Diese Grenze lässt sich allerdings leicht nach oben verschieben, wenn man einen Docker-Schwarm einsetzt. Mit einem Schwarm kann man mehrere Docker-Installationen, die auf verschiedenen Rechnern laufen, miteinander verbinden. Sie lassen sich dann wie eine Installation verwalten. Ein Docker-Schwarm bietet eine gewisse Toleranz gegen Fehler. Bricht ein Rechner im Schwarm weg, können die übrigen Rechner seine Aufgaben automatisch übernehmen.

Die Images werden während der Laufzeit eines Containers nicht verändert. Die Container halten ihre eigenen Daten in einem Overlay Filesystem. Jeder neu gestartete Container hat zu Beginn die gleichen Daten wie das Image, aus dem er entstanden ist. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, einen Container mit seinen Daten wieder zu starten. Darauf gehen wir später noch einmal genauer ein. Zusätzlich stellt Docker sogenannte Volumes bereit. Mit ihnen ist es möglich, Teile des Host-Filesystems in einem Container zu verwenden und dadurch Daten persistent unabhängig von Status des Containers zu speichern. Es gibt zwei Varianten von Docker:

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